Saisonarbeit: Wie ist die Lage in Österreich? Wer steht hier am Feld?

Sie schmecken gut, die Erdbeeren. Auch die Tomaten. Der Wein.

Bevor die Kostbarkeiten bei uns am Tisch landen, gehen sie durch viele Hände – stärkere und schwächere. Das Sezionieri-Team schaut genau hin und wird am 28. Mai in Wien einen Infoabend für Leute, die in / um Wien Sezionieri unterstützen wollen organisieren.

Wir, die Südwind AktivistInnen sind morgen Samstag am Südwind Straßenfest und sind auch wieder aktiv und werden zu Projekte, Kampagnen und nächsten Aktionen informieren.

Bis bald,

die Wiener Südwind AktivistInnen

 

 

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Arbeitskampf im Erdbeerland: Willkommen bei der Sezonieri-Kampagne!

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Spargel stechen, Erdbeeren pflücken, Trauben lesen: Bezahlung weit unter Kollektivvertrag, unfassbar lange Arbeitszeiten, inadäquate Unterkünfte stehen auf der Tagesordnung. Und ob es in der Folgesaison den Job wieder gibt, ist ungewiss. Doch (temporäre) Migrant*innen aus Süd- und Osteuropa, mit und ohne EU-Pass, sind vielfach auf diese Jobs angewiesen.

Was tun?
Arbeitskämpfe unterstützen, Wissen über Arbeitsrechte verbreiten: Aktiv werden bei der Sezonieri-Kampagne für die Rechte von Erntehelfer*innen! Du willst bei Feldaktionen mitmachen, gewerkschaftliche Arbeit kennenlernen? Dann sei dabei! Wir gehen auf Felder, verteilen Folder in verschiedenen Sprachen … und stolpern auch mal über unsere Sprachendefizite.

Was wir dabei lernen und 2018 planen, erzählen wir beim Infoabend. Wie und wann du gleich mal mitmachen kannst, weißt du anschließend auch.

Infoabend:
+ Feldaktionen – Ablauf, Do’s & Don’ts und Mitmachmöglichkeiten
+ Basics zu den Rechten von Erntearbeiter*innen
+ die üblichen Rechteverletzungen und Arbeitsbedingungen
+ was die Produktionsgewerkschaft (PRO-GE) tut und tun kann, was Aktivist*innen in der Sezonieri-Kampagne machen (können)

Mehr Infos:
Amerlinghaus:
http://www.amerlinghaus.at/OeffentlicheVeranstaltungen.htm#28052018
Sezonieri-Kampagne: www.sezonieri.at

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Wann: Montag, 28. Mai 2018 ab 19:00 Uhr
Wo: Amerlinghaus, Stiftgasse 8, 1070 Wien (Raum: Galerie)
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Flash mob und Spaziergang durch die Stadt: wir unterstützen das Südwind Magazin

Wir haben Fragen, suchen Antworten. Wir lesen Antworten, aber auf welche Fragen? Und wie gut sind die Fragen und Antworten? Qualitätsvoller Austausch über internationale Politik, Kultur und Entwicklung ist wichtig.

Südwind Magazin | Flash Mob in Wien
Südwind Magazin | Flash Mob in Wien

Die Südwind AktivistInnen sind durch Bezirke Wiens gegangen und ins Gespräch mit PassantInnen, KellnerInnen und RestaurantbesitzerInnen gekommen. Welche Zeitungen legen RestaurantbetreiberInnen für Ihre Gäste auf? Worauf wird geachtet? Gäste wollen nicht nur reichhaltig essen und trinken, sondern auch Wertvolles lesen. Vielseitige, umfassende und unabhängige Berichterstattung ist wichtig und es gibt sie. Viele JournalistInnen bemühen sich um qualitätsvolle Angebote, und wir, die LeserInnen, haben die Wahl und können entscheiden wem wir Zeit schenken, zuhören, zustimmen oder auch wiedersprechen. Südwind bietet mit dem Südwind Magazin (http://www.suedwind-magazin.at) eine kräftige Stimme am Zeitungsmarkt an, höre hin und prüfe, ob sie auch dich anspricht.

„Die öffentliche Meinung in Österreich wird jeden Tag von reißerischen und grellen Gratis- und Boulevardzeitungen mit Skandal, Demagogie und Nationalismus überschüttet und manipuliert. Es braucht in der österreichischen Medienlandschaft die Stimme der Vernunft“, so der Flüchtlingsmanager Kilian Kleinschmidt über das Südwind-Magazin. Provinzoberin der Steyler Missionsschwestern, Sr. Hemma Jaschke betont: „Medien, die dazu beitragen, Solidarität und Gerechtigkeit weltweit zu fördern, müssen unterstützt werden.“ (Quelle: http://www.suedwind-magazin.at/breite-unterstuetzung)

Südwind Magazin | Flash Mob in Wien - Südwind AktivistInnen
Südwind Magazin | Flash Mob in Wien – Südwind AktivistInnen

Welche Informationsquellen nutzt ihr? Mit wem steht ihr in Austausch? Worauf achtet ihr? Teilt eure Tipps mit uns und schaut zum nächsten Treffen (13. April 19 Uhr, Laudongasse 40 1080 Wien) vorbei.

Südwind Magazin | Frühlingsgrüße aus Wien
Südwind Magazin | Frühlingsgrüße aus Wien

Liebe Grüße von den Wiener Südwind AktivistInnen

Veranstaltungstipp | Feldforschung. Protokoll einer mageren Ausbeute

Lecture Performance am 3. April um 18:30 in Wien: Ein Abend mit Vortrag, gespielten Szenen, Lesung, Kabarett und Musik um mehr über SEZIONIERI zu erfahren.

Sezionieri ist eine gemeinsame Aufklärungskampagne der Produktionsgewerkschaft PRO-GE im ÖGB, NGO´s und Aktivist_innen für die Rechte von Erntehefer_innen in Österreich. Die SEZONIERI Kampagne (www.sezonieri.at) verfolgt das Ziel, die Lebens- und Arbeitsbedingungen von Erntearbeiter_innen in Österreich nachhaltig zu verbessern. Einer ihrer Ausgangspunkte war der selbstorganisierte Protest von 70 Erntearbeiter_innen des größten Gemüsebauern Tirols im Oktober 2013. Seit 2014 sind Kampagnen-Mitarbeiter_innen in vier Bundesländern Tirol, Steiermark, Niederösterreich und Burgendland aktiv, bereiten arbeitsrechtliche Informationen auf (BKS, Deutsch, Rumänisch, Slowenisch, Ukrainisch, Ungarisch) und teilen Info-Folder bei Feldaktionen an die Arbeiter_innen aus. Es wird auch ein Telefondienst für den Erstkontakt angeboten. Die PRO-GE unterstützt unter Wahrung der Anonymität der Anrufenden kostenlos und übernimmt im Bedarfsfall auch die rechtliche Vertretung vor Gericht.

http://www.sezonieri.at – Das Informationsportal für SaisonarbeiterInnen

Wenn du mehr über SEZIONIERI erfahren willst, so schau vorbei zur nächsten Veranstaltung am Montag, den 3. April 2017, oder wirf einen Blick auf ihre Website http://www.sezonieri.at. Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei.

3. April 2017 – Feldforschung. Protokoll einer mageren Ausbeute

Ort: BOKU Augasse – Augasse 2-6, 1090 Vienna, Austria
Eintritt frei

Im Anschluss findet eine Diskussion statt.

Text und Regie: Franz-Xaver Franz, Lia Sudermann
Mit: Lia Sudermann, Franz-Xaver Franz
Musik: Lissie Rettenwander
Recherche: Sónia Melo

Links zur Veranstaltung:

Die studentische Initiative BOKUs KriStus hat die Veranstaltung mit Unterstützung der ÖH BOKU, den Studienvertretungen AW und UBRM organisiert.

 


Informationen von SEZIONIERI über ihre Arbeit

Die österreichischen Staatsbürger_innen, die in der landwirtschaftlichen Lohnarbeit tätig sind, kann man an einer Hand abzählen. Warum das so ist, lässt sich erst verstehen, wenn man sich die Arbeits- und Lebensbedingungen der Erntehelfer_innen ansieht. Nur wer es aufgrund des beschränkten Arbeitsmarktzugangs und/oder mangelnder Erwerbsmöglichkeiten im Herkunftsland nötig hat, lässt sich auf dieses Arbeitsverhältnis ein.

Foto: Wilfried Hanser

Erntehelfer_innen verrichten bis zu sieben Tage Woche, bis zu fünfzehn Stunden am Tag eine körperlich sehr anstrengende Arbeit für einen sehr niedrigen Lohn. Für Erntehelfer_innen gibt es ausverhandelte Kollektivverträge, die von Bundesland zu Bundesland differieren; der darin festgelegte Stundenlohn gilt gesetzlich als Mindestlohn, auch wenn nach Akkord (etwa pro gefüllter Kiste Erdbeeren) bezahlt wird. Dieser Stundenlohn überschreitet nirgendwo in Österreich 7 Euro netto und wird überdies selten voll ausbezahlt.

Zu den häufigsten Missständen zählen:

  • unbezahlte Überstunden
  • unbezahlte Sonderzuschläge für Sonntags- und Nachtarbeit
  • die gesetzliche Regelung überschreitende Lohnabzüge für Kost, Logis und Arbeitswerkzeug
  • inadäquate Unterkünfte

Die Supermarktketten ordern mehrmals täglich frische Ware, die innerhalb weniger Stunden angeliefert werden muss. Der Handel drückt die Preise nach unten, folglich haben die Produzent_innen, die die Produktionskosten senken können, die Nase vorne. Im landwirtschaftlichen Sektor spielen die Lohnkosten eine entscheidende Rolle, da die Erntearbeit großteils händisch erfolgt. Ohne „billige“ ausländische Arbeiter_innen, die während der Arbeitsspitzen angestellt werden, können viele Bauern und Bäuerinnen mit diesem Wettlauf nach unten nicht mithalten. So bleiben die Arbeitsrechte der Erntehelfer_innen auf der Strecke.

Die Beschäftigten in der Landwirtschaft brauchen klare Verhältnisse und auch Informationen zur Durchsetzung ihrer Arbeits- und Menschenrechte. SEZIONIERI gibt Informationen und gleichzeitig Hilfestellung zur Rechtsdurchsetzung. (Quelle: http://www.sezionieri.at, Foto Sónia Melo)

Mit SEZONIERI wollen wir der Ausbeutung von Erntehelfer_innen in Österreich entgegenwirken, indem wir sie auf ihre grundlegenden Rechte laut Kollektivvertrag aufmerksam machen und sie im Arbeitskampf unterstützen.

Die SEZONIERI Kampagne für die Rechte von Erntehelfer_innen in Österreich ist eine gemeinsame Initiative von unabhängigen Aktivist_innen, PRO-GE – die Produktionsgewerkschaft im Österreichischen Gewerkschaftsbund, Nyéléni – Forum für Ernährungssouveränität, UNDOK – Verband zur gewerkschaftlichen Unterstützung undokumentiert Arbeitender, MEN-VIA – Unterstützung für männliche Betroffene von Menschenhandel und LEFÖ – Bildung und Beratung für Migrantinnen.

SEZONIERI
sezonieri@gmx.at
http://www.sezonieri.at
http://www.facebook.com/sezonieri

 

 

Südwind-Themenabend „Fair(n)e Früchte“ in Wien

Obst essen ist gesund – doch wie „gesund“ ist das Obst ernten?

Wir haben uns im letzten Jahr immer wieder mit dem Thema „Faire Früchte“ verschäftigt. Im Dezember sind wir auch durch Wiens Innenstadt gezogen und haben Unterschriften für die Kampagne gesammelt (Beitrag: https://suedwindaktivistinnen.org/2016/12/11/1780/). Am 3. April wird es einen Themenabend geben und wir laden euch alle herzlich ein, vorbeizukommen und mitzudiskutieren.

Wieso sind die Früchte aus den fernsten Ländern billiger als aus Österreich?
Wieso gibt es kein Fair Trade Label für Früchte aus Europa?
Könnten wir genügend Früchte produzieren, wenn es keine „illegalen“ MigrantInnen in der Landarbeit geben würde?

  • Konrad Rehling (Südwind) berichtet von seiner aktuellen Recherche-Reise nach Haiti und der Dominikanischen Republik über die Lage der migrantischen Landarbeiterinnen.
  • Cordula Fötsch (www.sezioneri.at) erzählt über die Situation der migrantischen LandarbeiterInnen in Österreich.
  • Elke Schaupp (Fairtrade Österreich) wird die Positionen und Vorhaben zu Landarbeit und Migration darlegen.

Montag, 3. April 2017, 19:30 Uhr
Ort: Südwind, Laudongasse 40, 1080 Wien

Liebe Grüße und auf bald
die Wiener Südwind AktivistInnen

Südwind Themenabend und Aktivismus Stammtisch: wir basteln gemeinsam

Die Wiener Südwind Aktivistinnen und Aktivisten laden zum „Guerilla-Bastel-Abend“ ein.

eine erfolgreiche Straßenaktion :)
Südwind Aktivistinnen und Aktivisten bei einer Straßenaktion im Herbst 2016

 

Südwind AktivistInnen basteln eine gerechte Welt!

Datum: Montag, 13. Februar um 19:30
Ort: im Südwind-Büro, 8. Bezirk, Laudongasse 40, Wien

 

Die Einladung geht an alle, die wissen wollen, was es da draußen alles für guerilla-aktionsmäßige Möglichkeiten gibt und wir wollen gemeinsam ins Tun (Basteln) kommen.

Alle dürfen sich ihre Kunstwerk mit nach Hause nehmen. Wir werden eine „Spielwiese“ an Materialien (Taschen, ev. T-Shirts, Kartons, Scheren, Stifte, Stofffarben etc.) zur Verfügung stelllen.

Anregung: Nimm dein (altes) T-Shirt mit und gestalte es mit uns neu!

Damit wir uns gut vorbereiten können, bitten wir um kurze Anmeldung „Ich bin dabei!“ an aktivismus.wien@suedwind.at. Für alle Schnellentschlossenen – es wird Platz für alle geben.

Liebe Grüße und auf bald
die Wiener Südwind Aktivistinnen und Aktivisten

Gemeinsam für die neue Kampagne: Get-together der Stars vergangener und zukünftiger Südwind-Themen

Als Make Fruit Fair-Bananen, Make Chocolate Fair-Nikolos, Susy Solidarökonomie und Biene „Wir haben es satt“ haben wir Unterschriften für die neue Palmöl-Petition (http://supplychainge.org/mach-mit-at1/petition-palmoel-gerechtigkeit-fuer-meine-kekse/?L=at) gesammelt.

 

SUPPLY CHA!NGE – Make Supermarkets Fair am Weg durch die Wiener Innenstadt
SUPPLY CHA!NGE – Make Supermarkets Fair: am Weg durch die Wiener Innenstadt

 

Unsere Route führte über das Alte AKH, die Wiener Universität und den Rathausplatz zum Parlament. Von dort ging es dann zur Hofburg, dem Ballhausplatz und am Kunsthistorischen Museum vorbei zur Oper und zum Karlsplatz.

 

SUPPLY CHA!NGE – Make Supermarkets Fair
SUPPLY CHA!NGE – Make Supermarkets Fair

 

Das Interesse war groß und viele Wienerinnen und Wiener waren bereits gut über die Probleme mit Palm Öl informiert. Der Wunsch nach nachhaltigen Alternativen wird von allen geteilt und es ist allen klar, dass nur nachhaltiges Handeln gefördert werden sollte. Danke an dieser Stelle an alle für die Gespräche und die vielen Unterschriften, sie sind wichtig.

 

SUPPLY CHA!NGE – Make Supermarkets Fair: vor dem Österreichischen Museum für Volkskunde
SUPPLY CHA!NGE – Make Supermarkets Fair: vor dem Österreichischen Museum für Volkskunde

 

Wir haben auf unserem Weg durch die Innenstadt auch Halt an besonderen Orten gemacht und die Rolle von Institutionen (z.B. der Nationalbank) sichtbar gemacht.

 

SUPPLY CHA!NGE – Make Supermarkets Fair: vor der Österreichischen Nationalbank
SUPPLY CHA!NGE – Make Supermarkets Fair: vor der Österreichischen Nationalbank

 

Universität Wien, wie sieht es an den Hochschulen aus? Wie fair sind diese?

Wir haben auch schon einmal im Rahmen der Clean IT Kampagne bei der Universität Wien und haben nachgefragt, woher die technische Infrastruktur stammt und welche Kriterien beim Einkauf eine Rolle spielen.

 

SUPPLY CHA!NGE – Make Supermarkets Fair: vor der Universität Wien
SUPPLY CHA!NGE – Make Supermarkets Fair: vor der Universität Wien

 

SUPPLY CHA!NGE – Make Supermarkets Fair: am Rathausplatz
SUPPLY CHA!NGE – Make Supermarkets Fair: am Rathausplatz

 

Eine wichtige Rolle im regionalen, nationalen und internationalen Handel spielen Parlamente. Die Gesetzgebung kann Klarheit schaffen und faires, nachhaltiges und ökologisches Handeln fördern. Nur Mut!

 

SUPPLY CHA!NGE – Make Supermarkets Fair: vor dem Österreichischen Parlament
SUPPLY CHA!NGE – Make Supermarkets Fair: vor dem Österreichischen Parlament

 

SUPPLY CHA!NGE – Make Supermarkets Fair: am Ballhausplatz, Österreichische Präsidentschaftskanzlei
SUPPLY CHA!NGE – Make Supermarkets Fair: am Ballhausplatz, Österreichische Präsidentschaftskanzlei

 

Wir wollen am Dienstag, den 13. Dezember 2016, die Aktion feiern, die nächsten Schritte im Rahmen der Kampagne besprechen und das Jahr gemütlich ausklingen lassen. Wir werden uns nicht in der Wiener Staatsoper treffen …

 

Österreichische Präsidentschaftskanzlei: vor der Wiener Staatsoper
Österreichische Präsidentschaftskanzlei: vor der Wiener Staatsoper

 

… sondern im Cafe Benno. Wenn du Lust hast, schau vorbei (http://www.cafebenno.at/).

Liebe Grüße und auf bald
die Wiener Südwind AktivistInnen

 


 

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Über die Kampagne „SUPPLY CHA!NGE – Make Supermarkets Fair“:

Supermärkte setzen in den vergangenen Jahren verstärkt auf Eigenmarken, wie „Zurück zum Ursprung“ (Hofer), „Clever“ (REWE Group) oder „S-Budget“ (Spar). Zwei Drittel aller KundInnen kaufen ganz bewusst regelmäßig Eigenmarken, vor allem weil sie preiswerter sind als das entsprechende Markenprodukt. Der Umsatz im Einzelhandel mit Eigenmarken kletterte so europaweit auf etwa 40 Prozent. In Österreich ist deren Anteil mittlerweile bei 32 Prozent. Wenn diese Eigenmarken nachhaltiger produziert würden, hätte dies einen positiven Effekt auf die Umwelt und die Lebens- und Arbeitsbedingungen in Ländern des globalen Südens. Doch die Realität ist eine andere: Ausbeutung zum Dumpingpreis ist in den Fabriken und auf den Plantagen Alltag. (Quelle: http://supplychainge.org/kampagne-at/kampagne-at/?L=at)

 

Link zur Petition
„Palmöl – Gerechtigkeit für meine Kekse“:

http://supplychainge.org/mach-mit-at1/petition-palmoel-gerechtigkeit-fuer-meine-kekse/?L=at

 

Trailer zur Kampagne
„SUPPLY CHA!NGE – Make Supermarkets Fair“:

 

 

 

Südwind AktivistInnen auf der Generalversammlung und beim Themenabend des Verein Südwind Wien

Generalversammlung und spannender Themenabend in Wien. Schön, dass es den Verein gibt.

Südwind AktivistInnen waren gestern bei der Wiener Generalversammlung und beim anschließenden Themenabend dabei. Im Zuge der Generalversammlung präsentierte der Vorstand des Vereins die Aktivitäten der letzten beiden Jahre, bezog sich auf aktuelle Themen und blickte auf die nächsten Termine voraus.

Der anschließende THEMENABEND führte den Titel Mind the Gap – Mangel und Überfluss im Ernährungssystem“

Was bewirkt unser Konsumverhalten im globalen Süden? Welche Zusammenhänge gibt es zwischen der Lebensmittelverschwendung in Europa und Hunger in Afrika?

AktivistInnen berichteten von ihrem Einsatz für nachhaltige Landwirtschaft, Ernährungssouveränität und Veränderung der gemeinsamen europäischen Agrarpolitik (GAP): Anneke Engel und Cordula Fötsch über das europäische Nyeleni-Forum für Ernährungssouveränität in Cluj, Rumänien und Walter Bauer von der Plattform „Wir haben es satt“ (https://wirhabenessattaustria.wordpress.com/).

https://www.facebook.com/WirHabenEsSattAustria

Die Plattform „Wir haben es satt“ haben wir als AktivistInnen z.B. Anfang Feber diesen Jahres begleitet:

https://suedwindaktivistinnen.org/2016/02/08/wir-haben-es-satt-wir-laeuten-jetzt-die-agrarwende-ein-und-sie-wird-ein-erfolg-werden/

 

Verein Südwind Wien - Generalversammlung 2016
Verein Südwind Wien – Generalversammlung 2016

 

Wenn du mehr über die Südwind Vereine und ihre Projekte erfahren willst, dann besuche die Website von Südwind (https://www.suedwind.at/) oder schau bei einem der nächsten Vereinstreffen vorbei. Die Südwind Vereine sind in mehreren österreichischen Bundesländern aktiv.

An dieser Stelle noch ein DANKE der AktivistInnen an den Verein für die tolle Zusammenarbeit. Es ist schön, dass wir uns gegenseitig unterstützen.

 

Liebe Grüße,
die Wiener Südwind AktivistInnen

 


Mitglied im Südwind Verein werden:

Wenn du als Mitglied den Verein unterstützen willst, so findest du hier die Infos: https://www.suedwind.at/wien/aktiv-werden/mitglied-werden/ – jede Unterstützung ist wertvoll.


Weitere Links:

 

 

Wiener Südwind AktivistInnen Treffen im November

Gemeinsam. Treffen. Ideen. Planung. Und zum Abschluss – DIXIT.

Schön, dass es wieder unser monatliches Treffen gegeben hat. Wir haben gemeinsam eine neue Aktionsidee gefunden und wollen ein Treffen unserer Stars der vergangenen und einiger zukünftiger Aktionen organisieren.

Wir haben uns immer wieder mit globalen Zusammenhängen, Handelsverträgen und Arbeitsbedingungen beschäftigt. Sei dies nun im Rahmen der Clean Clothes Kampagne zu Bekleidung oder Schuhen (http://www.cleanclothes.at/), bei Make Fruit Fair zu Früchten (http://makefruitfair.org/) oder z.B. im Zuge von Clean IT (http://www.clean-it.at/) zu Herstellung von Computern. Es gibt Parallelen zwischen den Themen und diese wollen wir zeigen und kommunizieren.

Hast du Lust mitzumachen? Schau einfach zum nächsten Aktionsvorbereitungstreffen am Mittwoch, den 23.11. um 19 Uhr, ins Südwind Büro. Den nächsten Stammtisch haben wir dann wieder am 13. Dezember um 19 Uhr, ebenfalls im Wiener Südwind Büro.

Ideen zur nächsten Aktion im Dezember 2016
Ideen zur nächsten Aktion im Dezember 2016

 

Und hier auch noch ein Photo vom DIXIT Spiel im Anschluss an unseren Stammtisch.

Wir spielen DIXIT.
Wir spielen DIXIT.

 

Liebe Grüße von den Wiener Südwind AktivistInnen

 

Make Fruit Fair – Straßenaktion

Die Wiener AktivistInnen haben sich dazu entschlossen als Bananen, Bäuerinnen und Bauern sowie als Konzernmächte auf die schlimmen Arbeitsbedingungen im Bananenanbau aufmerksam zu machen.
Am 8. Oktober 2016 wollten wir somit gleich in die europaweite Aktionswoche zu Make Fruit Fair einsteigen!

Der perfekte Ort dazu wurde auch schnell gefunden – vor der Lidl-Filiale in der Meidlinger Hauptstraße. Lidl, einer der größten Diskonter in Europa, hat großen Einfluss darauf, welche Bananen dann wirklich im Geschäft landen.

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Viele Bauern und Bäuerinnen würden jedoch auch gerne die Bananen auf natürlichem Weg, ohne großen Pestizideinsatz anbauen und ernten – dieser schadet nicht nur Natur sondern auch den ArbeiterInnen.
Dabei verdienen vor allem die großen Konzerne und die ArbeiterInnen bleiben auf der Strecke.

In einem Straßentheater mit Infotisch haben wir auf diese Missstände aufmerksam gemacht und Unterschriften gesammelt.

 

die letzten Vorbereitungen
die letzten Vorbereitungen

Unsere Managerin will die Bananen „billig und gelb“, alles andere ist ihr egal, dafür wird natürlich Geld in Pestizide und Herbizide investiert.

Obwohl unsere Bananen von den Bäuerinnen und Bauern umarmt werden, ist unklar, was wirklich dahinter steckt? Sind sie fair?img_5792

sind das faire Früchte?
sind das faire Bananen?

Doch in unserem Straßentheater geht alles gut aus: Bananen und PlantagenarbeiterInnen gewinnen den Kampf um die fairen Produktionsbedingungen!

Bananen und ArbeiterInnen gewinnen
Das Blatt hat sich gewendet.

Jetzt muss das auch noch in der Wirklichkeit geschehen -du kannst auch einen Teil dazu beitragen, indem du die Petition unterschreibst, falls du das noch nicht getan hast: https://www.suedwind.at/handeln/kampagnen/make-fruit-fair/

Lassen wir die Früchte und PlantagenarbeiterInnen gewinnen!

eine erfolgreiche Straßenaktion :)
eine erfolgreiche Straßenaktion :)

CETA stoppen | Demo zu CETA im MinisterInnenrat

CETA ist die Abkürzung für „Comprehensive Economic and Trade Agreement“ und hat eine Freihandelszone zwischen der EU und Kanada zum Ziel. 117.242 Menschen haben bereits Ihre Ablehnung per eMail verkündet – und es werden immer mehr!

CETA Stoppen

„Die Mehrheit der Menschen will ein faires Rechtssystem, das Konzernen keine Sonderklagerechte einräumt. Die Mehrheit der Menschen will hohe soziale und ökologische Standards und eine nachhaltige Landwirtschaft. Die Mehrheit der Menschen will leistbare öffentliche Dienstleistungen in hoher Qualität. Die Mehrheit der Menschen will eine starke Demokratie, die nicht von Lobbyisten ausgehöhlt wird. All das ist durch CETA gefährdet“, erklärt das Bündnis TTIP Stoppen (Attac, GLOBAL 2000, ÖBV-Via Campesina Austria, Pro-Ge und Südwind).

Es fehlt an Transparenz, sowohl bei den Verhandlungen zu CETA als auch bei den Inhalten. Ähnlichkeiten zum Vorgehen bei TTIP liegen leider vor. Die Türen bleiben für die breite Öffentlichkeit und für zivilgesellschaftliche Organisationen verschlossen. Auch die Rechte des gewählten EU-Parlaments sind stark eingeschränkt.

CETA wird in Österreich im MinisterInnenrat behandelt werden und sollte es dort keine einstimmige Zustimmung geben , kann die Regierung im EU-Rat nicht zu CETA  zustimmen.

„Dieser MinisterInnenrat ist also ganz zentral dafür, ob sich Österreich gegen CETA stellt oder nicht. Das genaue Datum hat die Regierung leider noch nicht veröffentlicht“ – beschreibt das Bündnis die aktuelle Situation. „Wir gehen davon aus, dass CETA entweder am kommenden Dienstag (27.9.) oder eine Woche später (4.10.) auf die Tagesordnung kommen wird.“

Das TTIP Stoppen Bündnis war heute am Ballhausplatz und hat klar gemacht: STOP CETA. Die Bevölkerung ist gegen CETA! 117.242 Menschen haben bis heute früh Bundeskanzler Kern, Vizekanzler Mitterlehner und alle Ministerinnen und Minister per E-Mail aufgefordert, CETA abzulehnen.

Nächster Termin: Dienstag, 4.10., 8:00 bis 9:30 Uhr, Ballhausplatz

Wir werden wieder vor Ort sein. Schau auch du vorbei!

Liebe Grüße und auf bald,
die Wiener Südwind AktivistInnen


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Weiterführende Informationen:

Stellungnahme zu CETA:
http://www.attac.at/kampagnen/ttip-ceta-co-stoppen/ceta-was-ist-das.html

CETA Stoppen

https://www.global2000.at/publikationen/ceta-lesen-und-verstehen

Photos vom 27. September 2016 vor dem Bundeskanzleramt:
bit.ly/2d5USH1

E-Mail Aktion an die Regierung „CETA nicht mit mir“ unter:
https://www.ttip-stoppen.at/unterschreiben-gegen-ceta/

Abschlusstreffen der Wiener AktivistInnen im Aktivismusjahr 2015-2016

Und wieder war es der 13. eines Monats: AktivistInnen Stammtisch in Wien

Wir haben uns gestern getroffen und auf ein sehr erlebnisreiches Jahr zurückgeblickt:  Südwind Academy 2015, Aktion für Clean IT an den Universität Wien, TTIP und CETA Aktions-Picknick vor der Votivkirche, mit SUSY beim ehem. Bundespräsidenten Heinz Fischer und Margit Fischer, KMU gegen TTIP Aktion, konsumfreie Zone in der Weihnachtszeit, mit Bananenkostümen auf dem Fairness-Run … lustige Stammtische, interessante Gäste aus anderen Ländern und eine super AktivistInnen-Gruppe. Schön war’s und wir freuen uns auf den kommenden Aktivismus-Herbst.

Gestern haben wir auch Ideen für neue Aktionen gesammelt und sind mit einer bereits gestartet: einem Gastbeitrag für die Tagespresse. Der Beitrag wird von Bananen und ambitionierten Plänen für europäische Kleinplantagen handeln.

Stammtisch der Wiener Südwind AktivistInnen
Wir haben Ideen für einen Gastbeitrag in der Tagespresse gesammelt und vielleicht gelingt die Publikation in der Tagespresse.

Es entsteht aktuell auch unser gemeinsamer Aktivismus-Jahresbericht und du wirst ihn hier am Blog (https://suedwindaktivistinnen.org/downloads/) herunterladen können. Im Jahresbericht findest du Berichte aller Südwind Aktivismus Gruppen. Ende August soll der Bericht fertig sein – zeitgerecht vor der nächsten Südwind Academy im September. Übrigens – wirst du dabei sein? Du kannst dich noch anmelden: https://www.suedwind.at/programm/

Liebe Grüße, einen schönen Sommer und bis zum nächsten Treffen im September, am 13. September in der Laudongasse 40 im 8. Wiener Gemeindebezirk.

Einkaufen in der Stadt: Ein Besuch am Rochusmarkt

Es war einmal ein Friedhof. Nun ist es ein Markt. Mitten in Wien, gut erreichbar mit dem Fahrrad und dem öffentlichen Verkehr: der Rochusmarkt im 3. Wiener Gemeindebezirk.

Dieses Mal sind wir im 3. Bezirk unterwegs und erkunden Plätze, an denen direkt verkauft wird. Gemüse, Obst, Honig, Fisch, frisches Gebäck, Blumen – die Marktfläche erstreckt sich nur über ca. 100 Meter, sie ist aber reich an schönen Läden und Genüssen. Sie befindet sich gegenüber der Rochuskirche und zwischen der Maria-Eis-Gasse und der Landstraßer Hauptstraße. Über letztere gelangt man in wenige Gehminuten zum öffentlichen Nahverkehrsdrehpunkt Landstraße-Wien Mitte und zum Stadtpark.

Wiener Märkte - Der Rochusmarkt im 3. Wiener Gemeindebezirk
Rochusmarkt: neben Leckereien für den Magen gibt es auch für das Auge eine große Auswahl an Blumen.

Der Markt liegt auf dem Gelände eines aufgelassenen Friedhofs. Im ausgehenden 18. Jahrhundert sollten alle Friedhöfe im inneren Stadtgebiet aufgelassen und die sterblichen Überreste vor die Tore der Stadt gebracht werden. Der frei gewordene Platz wurde zum Marktplatz, dem Augustinermarkt, und im 20. Jahrhundert, nach dem Bau der U-Bahn-Linie U3 (sie verläuft unter dem Markt), zum Rochusmarkt.

Wiener Märkte - Der Rochusmarkt im 3. Wiener Gemeindebezirk
Nicht nur am Wochenende, sondern auch unter der Woche gibt es Marktfahrer und -fahrerin, welche ihre Produkte anbieten.

Ein etwas älteres Video gibt euch einen kleinen Einblick in das Marktgeschehen.

Besser aber, ihr nehmt euch Zeit für einen Besuch, genießt einen Kaffee am Markt und macht euch selbst ein Bild.

Liebe Grüße von den Wiener Südwind Aktivisten und Aktivistinnen

 

Make Fruit Fair: Themenabend mit GewerkschafterInnen aus Ecuador

„Pestizide wurden früher circa 20 mal im Jahr von Flugzeugen über die Plantagen gespritzt, heute passiert dies bereits mehr als 40 mal im Jahr.“ schildert Jorge den starken Anstieg des Pestizideinsatzes auf Ecuadors Plantagen in den letzten Jahren.

In unseren Supermärkten leuchten die Bananen gelb aus den Regalen. Von den vielen Pestiziden ist mit freiem Auge nichts zu erkennen. Auch nicht von den Mitteln, die nach Sammeln der Bananen zur Konservierung noch einmal über alle Bananen gespritzt werden ehe sie, in Plastiksäcken, den Seeweg über die Meere nach Europa antreten. Noch viel weniger erfahren wir als KonsumentInnen in Europa von den Menschen, die täglich bis zu 12 Stunden auf den Plantagen unter widrigsten Umstände für einen Hungerlohn schufften müssen.

Arbeiter und Arbeiterinnen in Ecuador erhalten keinen existenzsicheren Lohn, sie kämpfen mit den Folgen des Spritzmitteleinsatzes und vorallem Frauen werden wiederholt Opfer von sexueller Gewalt“, schildert eine Gewerkschafterin.

Konrad, Mitarbeiter bei der internationalen Kampagne Make Fruit Fair (https://www.suedwind.at/handeln/kampagnen/make-fruit-fair/), hat gemeinsam mit den Gewerkschaftern und Gewerkschafterinnen vor Ort in Ecuador die Arbeitsverhältsnisse dokumentiert. Unterstützt wurden sie von Dr. Hans-Peter Hutter, der eine medizinische Studie über die Gesundheit der Plantagenarbeiter und -arbeiterinnen gemacht hat. Du kannst die Ergebnisse der Forschungsreise hier laden: Bananen-Pestizid-Studie

Im Juni und Juli wollen wir weiter an Aktionen zum Thema Make Fruit Fair arbeiten und von Europa aus die Arbeit der Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter vor Ort in Ecuador unterstützen. Die Gäste aus Ecuador haben sich sehr über unser Engagement gefreut und betont, dass es wichtig ist, grenzenübergreifend zusammenzuarbeiten und die Wertschöpfungskette offenzulegen. Transparenz ist wichtig, damit alle Beteiligten einen fairen Lohn erhalten und gute Arbeits- und Lebensbedingungen (buen vivir) vorfinden.

Make Fruit Fair: Themenabend in Wien mit Gewerkschafterin und Gewerkschaftern aus Ecuador
Make Fruit Fair: Themenabend in Wien mit Gewerkschafterin und Gewerkschaftern aus Ecuador

Wenn du Interesse hast mehr zu erfahren und ebenfalls aktiv zu werden, komm zu unserem nächsten Treffen am 13. Juli 2016 ins Südwind Büro (Laudongasse 40, 1080 Wien).

Liebe Grüße und auf bald!
die Wiener Südwind Aktivistinnen


 

Links:

 

 

 

Einkaufen in der Stadt: Ein Besuch am Meidlinger Markt.

Woher kommt unser Essen? Vor kurzem haben wir den Viktor Adler Markt im 10. Bezirk besucht. Dieses Mal gibt es für alle Interessierten ein Bild vom Meidlinger Markt.

Im 12. Wiener Gemeindebezirkt liegt der Meidlinger Markt. Gut erreichbar mit U-Bahn und Bus gibt es am Markt Obst, Gemüse, Brote, Wein und vieles mehr zu finden. Für alle, die sich etwas mehr Zeit nehmen, gibt es einen kleinen Park in der Nähe.

Bei den Marktständen ist gut beschrieben woher das Gemüse und das Obst kommt. Sollte einmal ein Täfelchen fehlen, Nachfragen lohnt sich und schafft Gewissheit woher das Essen kommt. Wir wünschen einen guten, gesunden Einkauf und genussvolles Essen.

Wiener Märkte - Meidlinger Markt
Wiener Märkte – Meidlinger Markt

Märkte in deiner Gegend

 

Wie schaut es bei dir aus? Wo befindet sich dein Lieblingsmarkt? Was tut sich in deiner Umgebung? Es gibt seit ein paar Jahren auch immer mehr CSA (Comunity Supported Agriculture) Angebote. Vielleicht findest sich ein solches bei dir in der Umgebung. Oder eine Food-Coop?

Weiterführende Links:

CETA stoppen: Aktion am Ballhausplatz

Am Dienstag, den 31. Mai 2016, haben sich am Vormittag vor dem Bundeskanzleramt am Ballhausplatz in Wien Aktivist*innen vom Bündnis TTIP Stoppen versammelt.

Das Bündnis wird von Attac, Global 2000, ÖBV-Via Campesina-Austria, Pro-Ge und Südwind getragen und hat am Ballhausplatz seinen Widerstand gegen das neoliberale Handelsabkommen CETA artikuliert. Die Teilnehmer*innen haben über die negativen Aspekte des Abkommens informiert. In naher Zukunft wird sich die österreichische Bundesregierung über die österreichische Positionierung auf EU-Ebene im Bezug zu den TTIP- und CETA-Verhandlungen aussprechen.

CETA Stoppen
CETA Stoppen: https://www.global2000.at/ceta-wollen-wir-nicht

Wenn ihr mehr Informationen wollt oder den Widerstand unterstützen möchtet, schaut auf: http://www.ttip-stoppen.at/ und https://www.global2000.at/ceta-wollen-wir-nicht

 

CETA Aktion gestern … Make Fruit Fair Aktion morgen …

Die Wiener Aktivist*innen haben die Südwind Flagge am Ballhausplatz hochgehalten. Wenn du auch einmal bei einer Aktion dabei sein willst, so melde dich bei uns oder schau einfach zum nächsten Stammtisch. Der nächste Stammtisch in Wien findet bereits am 13. Juni um 19 Uhr im Südwind Büro in der Laudongasse 40 statt. Weiter unten siehst du die Ankündigung mit einer Beschreibung, was dich am 13. Juni erwarten wird.

Liebe Grüße und vielleicht auf bald bei einem unserer Stammtische
(Kontaktadressen aus allen Regionen: https://suedwindaktivistinnen.org/kontakt/)

 


Ort: Südwind Wien, Laudongasse 40, 1080 Wien
Zeit: Montag, 13. Juni 2016, 19.00 Uhr

Wir haben die spontane und besondere Gelegenheit genutzt und drei AktivistInnen der Bananengewerkschaft ASTAC aus Ecuador zu unserem Stammtisch eingeladen. Das Schöne daran ist, dass wir nicht nur interessante und hautnahe Einblicke in die Arbeit der AktivistInnen in den Bananenplantagen in Ecuador bekommen, sondern uns auch gleich daran machen können, uns zu solidarisieren und das Gehörte in eine Aktion umzusetzen.

Den 2. Teil des Abends werden wir daher der Akionsplanung widmen. Wir haben ja schon im Rahmen der Make Fruit Fair Kampagne eine Fotoaktion entwickelt, die wir noch ausbauen können.  Es wird auch der Raum dafür da sein, neue Ideen einzubringen!

 

Leckereien der Natur: der Holunder

Vor kurzem haben wir einen Markt vorgestellt, den Viktor-Adler-Markt in Wien. Wenn wir jetzt noch mehr über unsere Nahrungsmittel, ihre Verarbeitung, den Verkauf und ihren den Ursprung wissen wollen, dann müssen wir noch etwas weiter gehen – dieses Mal hinaus in die Natur und hinauf auf die Hügel rund um Wien.

Im Frühling blüht unter anderem der Holunder (Wikipedia: Holdunderblüten) und die weißen Blüten sind gut von weitem zu sehen und zu riechen. Augen und Nasen auf!

Der Holunderstrauch beginnt jetzt, im Mai in vielen Teilen Österreichs zu blühen oder steht bereits in Blüte. Ein paar Rezepte, was ihr mit den Blüten machen könnt, haben wir hier gesammelt. Kurz in eine Suchmaschine getippt oder Freunde und Familie befragt, kommt ihr sicher auf weitere Ideen.

Natur - Holunder
Blick auf einen Holunderstrauch im Vorder- und Wien im Hintergrund

Wir wünschen euch schöne Frühlingstage und gutes Gelingen beim Verarbeiten der Holunderblüten. Achja – klärt auch zuvor ab, ob die Blüten auch gepflückt werden können oder der von euch anvisierte Strauch auf einem privaten Grundstück steht – Nachfragen zahlt sich aus und vielleicht gibt es auch einen guten Deal: Zugang zu Blüten vs. Marmelade. Und ihr lernt neue Leute in eurem Umfeld kennen.

Liebe Grüße von den Wiener Südwind Aktivisten und Aktivistinnen

Südwind Straßenfest 2016 am 21. Mai im Alten AKH in Wien

In ein paar Tagen ist es schon wieder soweit. Südwind feiert in Wien im Alten AKH das Straßenfest. Komm vorbei und genieße die kulturelle Vielfalt dieser Welt!

Eine große Zahl an Organisationen hat sich angemeldet und will über ihre Projekte infomieren. Zu Essen gibt es wieder gutes aus aller Welt und die Südwind Aktivist_innen werden mit einem Crepe-Stand vertreten sein. Wir werden auch Infos zur „Make Fruit Fair“-Kampagne am Straßenfest hinaustragen.

Make-Fruit-Fair - http://makefruitfair.org/de/
Make-Fruit-Fair – http://makefruitfair.org/de/

Wenn du Lust hast uns Aktivist_innen oder die Organisator_innen des Fest zu unterstützen, dann melde dich bei uns (nähere Infos unten). Oder du schaust als Besucher_in vorbei und genießt einfach nur den schönen Tag und die gute Stimmung.

Liebe Grüße und bis bald am Fest.
die Wiener Südwind Aktivist_innen

 


Weitere Infos findest auf folgenden Seiten:

Für ein schönes Fest braucht es viele fleißige Hände. Wenn du das Südwind Straßenfest aktiv vor Ort unterstützen willst, so informiere dich auf http://www.suedwind-agentur.at/start.asp?ID=261600 und melde dich als Freiwillige_r beim Straßenfest-Team (mitarbeit.strassenfest@suedwind.at).

Das Straßenfest-Team will sich auch bei dir für deine Zeit und Hilfe auch bedanken, durch:

  • Essens und Getränkegutscheine während deiner Mitarbeit beim Südwind Straßenfest
  • Eine kleine Überraschung als Dankeschön für deine Mitarbeit
  • Ein gemeinsames Picknick ein paar Tage nach dem Fest, um das Fest gebührend ausklingen zu lassen und das gesamte Team besser kennen zu lernen

Einkaufen in der Stadt: Ein Besuch am Wiener Viktor-Adler-Markt

Woher kommt unser Gemüse? Wer ist aller an der Aussaat, der Pflege, der Ernte, der Lieferung und dem Verkauf beteiligt?

Immer wieder greifen Südwind Aktivist_innen das Thema Ernährung auf und informieren anhand von tropischen Früchten (siehe Make Fruit Fair Kampagne), Schokolade (Make Chocolate Fair) und zum Beispiel Freihandelsabkommen (TTIP Stoppen, Future Farmer – Aktion) Zusammenhänge zu Fragen der Landwirtschaft, Ernährung und Handel.

Dieses Mal gibt es am Blog praktische Informationen zu Einkaufsmöglichkeiten in Wien. Die Stadt Wien betreut unter dem Titel Wiener Märkte zahlreiche größere Märkte in Wien. Es gibt auch eine App (für iOS und Android), welche über Öffnungszeiten und Marktangebote informiert. Hier kommst du zur Website der Stadt Wien.

Wiener Märkte - App der Stadt Wien
Wiener Märkte – App der Stadt Wien

Ein Photo vom Viktor-Adler Markt im 10. Wiener Gemeindebezirk gibt es von uns als Vorgeschmack dazu.

Wiener Märkte - Viktor-Adler-Markt
Wiener Märkte – Viktor-Adler-Markt

Es gibt aber nicht nur jene Märkte, die unter dem Titel Wiener Märkte zusammengefasst sind, sondern zahlreiche kleinere und größe Märkte. Auf Wikipedia gibt es eine Liste an Märkten in Wien. So zum Beispiel gibt es seit wenigen Jahren den BioMarkt Lange Gasse mit seiner Facebook Seite „BioMarkt-LangeGasse“.

Wo befindet sich dein Lieblingsmarkt? Kommentiere den Eintrag und teile mit uns Infos zu deinen Lieblingsmarkt.

Weiterführende Links:

 

Wiener AktivistInnentreffen: Stammtisch und Kabarett „Mit’n letzten Geld“

Er ist ein Windrad, ein Radfahrer und der Lotto-Totto-Otto und er macht sich so seine Gedanken über das Haben, Sein, Nicht-Haben und Nicht-Sein. Das Publikum, lachend, mit ihm – Georg Bauernfeind.

Gestern, den 13. Jänner 2016, sind wir in das neue Jahr gestartet. Wir hatten unseren erstern Stammtisch des Jahres und, eine Einladung von Georg Bauernfeind (Danke!), einen lustigen Kabarettabend zu genießen.

Im Zuge des Stammtisches haben wir gestern die nächsten Monaten kurz besprochen und auch Themen andiskutiert, welche wir behandeln wollen.

Plattform „Wir haben es satt“: WIR LÄUTEN DIE AGRARWENDE EIN!

Die Plattform organisiert am 8.2.2016 um 8:00 Uhr vor dem Austria Center Wien Congresszentrum (Bruno-Kreisky-Platz1, 1220 Wien – U1 VIC) eine Veranstaltung zur Argrarwende:

„Endlich, die österreichische Agrarelite hat die Sackgasse erkannt, in der sich die Agrarpolitik befindet. Wir stimmen dem Tagungstitel der Wintertagung des Ökosozialen Forum voll zu: „Billig gibt’s nicht. Irgendwer zahlt immer (drauf)!“ Das Problem wurde richtig erkannt. Wir wollen die Lösung, nämlich eine ökologische und sozial gerechte Agrarwende einläuten und feiern.“

Die Einladung die Plattform vor Ort zu unterstützen steht und wir überlegen, was der Beitrag der Südwind AktivistInnen sein kann. Achja – wir sollen ausrichten: Tracht ist Pflicht! Kommt im Dirndl, in der Lederhose und mit Janker. Bringt Kuhglocken! Wir werden die Agrarwende laut begrüßen.

Clean IT: Wie steht es um die Produktionsbedingungen in der IT-Industrie?

Wir haben uns bereits im Herbst 2015 mit Clean-IT beschäftigt und so gab es vor der Universität Wien eine Photo-Aktion und am Blog haben wir davon auch berichtet. Wir wollen das Thema ins 2016er Jahr weitertragen und sind dabei eine neue Aktion auszuarbeiten.

Weitere Themen? Schokolade, Ernährungssouveränität, Fairer Handel, TTIP, …

Wenn du bei einem oder mehreren Themen dabei sein willst, oder eigene Ideen hast, die du realisieren willst, melde dich oder komm zu einem Treffen.

Lust auf Kabarett bekommen?

Wenn ihr auch Interesse habt Georg Bauernfeind zu sehen, so könnt ihr euch auf seiner Website (http://georg-bauernfeind.at/anzeige.php) über die nächsten Auftritte informieren. Sein Radfahrer-Lied findet ihr bereits auf Youtube (https://www.youtube.com/watch?v=0IYyWoKC_Qs)

Georg Bauernfeind Kabarettist
Georg Bauernfeind tourt aktuell mit seinem Programm „Mit’n letzten Geld“ durch die Kabaretts

 

Wir, die Wiener Südwind AktivistInnen, treffen uns auf jeden Fall wieder nächstes Monat am 13. Februar um 18:30. Wenn du Lust und Zeit hast, schau vorbei, wir freuen uns auf deinen Besuch.

Liebe Grüße von den Wiener Südwind AktivistInnen

Aktion: Konsumfreie Zone in der Wiener Mariahilferstraße

Ein paar Minuten Ruhe, einen Tee genießen, Kekse naschen und entspannen – das war das Angebot der Südwind AktivstInnen in Wien in der Mariahilfer Straße.

Am 3. Adventsamstag, einem jener Tage des Jahres an welchem in der Einkaufstraße Mariahilferstraße besonders viele zwischen Geschäften hin und her eilen, rastlos Geschenke suchen und sich mit Tausenden durch Kaufhauszeilen drücken, luden die Südwind AktivistInnen zu Tee, Keksen und ein paar Minuten Ruhe ein.

Wiener Südwind AktivistInnen auf dem Weg in die Wiener Mariahilfer Straße
Auf dem Weg in die Wiener Mariahilfer Straße

Mit ein paar PassantInnen sind wir ins Gespräch gekommen und haben mit Ihnen Tee getrunken und über den Winter, Südwind, Kampagnenarbeit und natürlich unsere Konsumgewohnheiten gesprochen.

Viele PassantInnen, die nur rasch vorbeigeeilt sind, haben zumindest die Botschaft am Boden gelesen – „Konsumfreie Zone. Hier gibt’s nichts zu kaufen. Wir laden zu Tee und Keksen.“ – bei ein paar Personen sah man nach dem Lesen ein kurzes Lächeln  – „Ja, stimmt. Habt’s eh recht.“ könnte es geheißen haben.

Wiener Südwind AktivistInnen laden in die konsumfreie Zone ein
Wiener Südwind AktivistInnen laden in die konsumfreie Zone ein

Wir hatten auch unseren Jahresbericht mit, für jene, die etwas mehr Zeit hatten und sich ein Bild des Südwind Aktivismus in Österreich machen wollten. Die Clean-Clothes-Kampagnen Materialien (http://cleanclothes.at/) waren natürlich auch dabei und die Infos zur Make Fruit Fair Kampagne ebenso.

Wiener Südwind AktivistInnen laden in die konsumfreie Zone ein
Infomaterial von Südwind für Interessierte

Allen PassantInnen haben wir auch Weihnachtswünsche angeboten und ihnen schöne Zeit mit Familie und Freunden, ruhigen Schlaf, Erinnerungen an ein lustiges Erlebnis und Ähnliches geschenkt.

Wiener Südwind AktivistInnen laden in die konsumfreie Zone ein
Wünsche der AktivistInnen an die PassantInnen

Ein paar unserer Wünsche sind noch im Wiener Südwind Büro in einem Säckchen am Empfang ziehbar. Wenn ihr Zeit habt, schaut hin und holt euch euren Wunsch ab.

Liebe Grüße und einen schönen Jahresausklang euch allen!

 


 

Clean Clothes: Label- und Unternehmenckeck: http://cleanclothes.at/de/ressourcen/publikationen/

Make Fruits Fair: http://www.makefruitfair.org/de/