Der trojanische Schuh ist auf Reisen…

und es ging nach Linz!

Von 6. bis 8. Oktober fand in Linz in der Tabakfabrik die Wear Fair +mehr statt. Natürlich waren sowohl Südwind als auch das Südwind-Magazin vor Ort anzutreffen.

und wo Südwind ist, dürfen auch AktivistInnen nicht fehlen!

In den letzten Wochen haben wir uns mit der Change your Shoes-Kampagne beschäftigt. Diese fordert in der aktuellen Petition Schuhmarken und -ketten zu mehr Transparenz in der Produktion auf, um so auch bessere Arbeitsbedingungen zu schaffen. Nähere Infos findet ihr auf der Change your Shoes-Homepage.

Recht spontan schafften wir es eine überregionale Aktion zu organisieren:

Die Wiener AktivistInnen haben Schuhschachteln gestaltet, die Informationen zur Kampagne enthielten, Tipps zum Reparieren der Schuhe oder auch Ratschläge für den Schuhkauf.

Die AktivistInnen aus Graz haben den Trojanischen Schuh gebastelt, in dem sich so manches versteckt hat – Schuhe, Schuhschachteln, Petitionslisten…vielleicht sogar eine Arbeiterin?? wer weiß…

Mit Unterstützung aus Salzburg sind wir dann gemeinsam vom Linzer Hauptbahnhof über die Landstraße zur Tabakfabrik gewandert – durch den Schuh haben wir viel Aufmerksamkeit auf uns gezogen. Zwischen den verschiedensten WahlkämpferInnen haben wir die PassantInnen auf die WearFair eingeladen und sie über die Schuhproduktion informiert.

DSCN2271.JPG

Im Anschluss haben wir in der Tabakfabrik weitere Südwinde getroffen und gemeinsam einen netten Nachmittag auf der WearFair verbracht.

Eine Aktion mit AktivistInnen aus mehreren Regionen an einem Ort war ein sehr schönes Erlebnis und werden wir sicherlich wiederholen.
(An der Aktionsvorbereitung waren außerdem viel mehr beteiligt, als auf den Fotos zu sehen sind, jedoch hat eine Krankheitswelle um sich geschlagen – sonst wäre ein noch stärkerer Südwind durch Linz geweht!)

Falls wir euch nicht auf der WearFair oder auf der Landstraße angesprochen haben und ihr trotzdem gerne unterschreiben möchtet, könnt ihr das – hier –  auch online tun.
Helft mit, damit es in eine gute Richtung geht!22256796_1535207963225187_1668409458343457303_o.jpg

Advertisements

Flash mob und Spaziergang durch die Stadt: wir unterstützen das Südwind Magazin

Wir haben Fragen, suchen Antworten. Wir lesen Antworten, aber auf welche Fragen? Und wie gut sind die Fragen und Antworten? Qualitätsvoller Austausch über internationale Politik, Kultur und Entwicklung ist wichtig.

Südwind Magazin | Flash Mob in Wien
Südwind Magazin | Flash Mob in Wien

Die Südwind AktivistInnen sind durch Bezirke Wiens gegangen und ins Gespräch mit PassantInnen, KellnerInnen und RestaurantbesitzerInnen gekommen. Welche Zeitungen legen RestaurantbetreiberInnen für Ihre Gäste auf? Worauf wird geachtet? Gäste wollen nicht nur reichhaltig essen und trinken, sondern auch Wertvolles lesen. Vielseitige, umfassende und unabhängige Berichterstattung ist wichtig und es gibt sie. Viele JournalistInnen bemühen sich um qualitätsvolle Angebote, und wir, die LeserInnen, haben die Wahl und können entscheiden wem wir Zeit schenken, zuhören, zustimmen oder auch wiedersprechen. Südwind bietet mit dem Südwind Magazin (http://www.suedwind-magazin.at) eine kräftige Stimme am Zeitungsmarkt an, höre hin und prüfe, ob sie auch dich anspricht.

„Die öffentliche Meinung in Österreich wird jeden Tag von reißerischen und grellen Gratis- und Boulevardzeitungen mit Skandal, Demagogie und Nationalismus überschüttet und manipuliert. Es braucht in der österreichischen Medienlandschaft die Stimme der Vernunft“, so der Flüchtlingsmanager Kilian Kleinschmidt über das Südwind-Magazin. Provinzoberin der Steyler Missionsschwestern, Sr. Hemma Jaschke betont: „Medien, die dazu beitragen, Solidarität und Gerechtigkeit weltweit zu fördern, müssen unterstützt werden.“ (Quelle: http://www.suedwind-magazin.at/breite-unterstuetzung)

Südwind Magazin | Flash Mob in Wien - Südwind AktivistInnen
Südwind Magazin | Flash Mob in Wien – Südwind AktivistInnen

Welche Informationsquellen nutzt ihr? Mit wem steht ihr in Austausch? Worauf achtet ihr? Teilt eure Tipps mit uns und schaut zum nächsten Treffen (13. April 19 Uhr, Laudongasse 40 1080 Wien) vorbei.

Südwind Magazin | Frühlingsgrüße aus Wien
Südwind Magazin | Frühlingsgrüße aus Wien

Liebe Grüße von den Wiener Südwind AktivistInnen

Gemeinsam für die neue Kampagne: Get-together der Stars vergangener und zukünftiger Südwind-Themen

Als Make Fruit Fair-Bananen, Make Chocolate Fair-Nikolos, Susy Solidarökonomie und Biene „Wir haben es satt“ haben wir Unterschriften für die neue Palmöl-Petition (http://supplychainge.org/mach-mit-at1/petition-palmoel-gerechtigkeit-fuer-meine-kekse/?L=at) gesammelt.

 

SUPPLY CHA!NGE – Make Supermarkets Fair am Weg durch die Wiener Innenstadt
SUPPLY CHA!NGE – Make Supermarkets Fair: am Weg durch die Wiener Innenstadt

 

Unsere Route führte über das Alte AKH, die Wiener Universität und den Rathausplatz zum Parlament. Von dort ging es dann zur Hofburg, dem Ballhausplatz und am Kunsthistorischen Museum vorbei zur Oper und zum Karlsplatz.

 

SUPPLY CHA!NGE – Make Supermarkets Fair
SUPPLY CHA!NGE – Make Supermarkets Fair

 

Das Interesse war groß und viele Wienerinnen und Wiener waren bereits gut über die Probleme mit Palm Öl informiert. Der Wunsch nach nachhaltigen Alternativen wird von allen geteilt und es ist allen klar, dass nur nachhaltiges Handeln gefördert werden sollte. Danke an dieser Stelle an alle für die Gespräche und die vielen Unterschriften, sie sind wichtig.

 

SUPPLY CHA!NGE – Make Supermarkets Fair: vor dem Österreichischen Museum für Volkskunde
SUPPLY CHA!NGE – Make Supermarkets Fair: vor dem Österreichischen Museum für Volkskunde

 

Wir haben auf unserem Weg durch die Innenstadt auch Halt an besonderen Orten gemacht und die Rolle von Institutionen (z.B. der Nationalbank) sichtbar gemacht.

 

SUPPLY CHA!NGE – Make Supermarkets Fair: vor der Österreichischen Nationalbank
SUPPLY CHA!NGE – Make Supermarkets Fair: vor der Österreichischen Nationalbank

 

Universität Wien, wie sieht es an den Hochschulen aus? Wie fair sind diese?

Wir haben auch schon einmal im Rahmen der Clean IT Kampagne bei der Universität Wien und haben nachgefragt, woher die technische Infrastruktur stammt und welche Kriterien beim Einkauf eine Rolle spielen.

 

SUPPLY CHA!NGE – Make Supermarkets Fair: vor der Universität Wien
SUPPLY CHA!NGE – Make Supermarkets Fair: vor der Universität Wien

 

SUPPLY CHA!NGE – Make Supermarkets Fair: am Rathausplatz
SUPPLY CHA!NGE – Make Supermarkets Fair: am Rathausplatz

 

Eine wichtige Rolle im regionalen, nationalen und internationalen Handel spielen Parlamente. Die Gesetzgebung kann Klarheit schaffen und faires, nachhaltiges und ökologisches Handeln fördern. Nur Mut!

 

SUPPLY CHA!NGE – Make Supermarkets Fair: vor dem Österreichischen Parlament
SUPPLY CHA!NGE – Make Supermarkets Fair: vor dem Österreichischen Parlament

 

SUPPLY CHA!NGE – Make Supermarkets Fair: am Ballhausplatz, Österreichische Präsidentschaftskanzlei
SUPPLY CHA!NGE – Make Supermarkets Fair: am Ballhausplatz, Österreichische Präsidentschaftskanzlei

 

Wir wollen am Dienstag, den 13. Dezember 2016, die Aktion feiern, die nächsten Schritte im Rahmen der Kampagne besprechen und das Jahr gemütlich ausklingen lassen. Wir werden uns nicht in der Wiener Staatsoper treffen …

 

Österreichische Präsidentschaftskanzlei: vor der Wiener Staatsoper
Österreichische Präsidentschaftskanzlei: vor der Wiener Staatsoper

 

… sondern im Cafe Benno. Wenn du Lust hast, schau vorbei (http://www.cafebenno.at/).

Liebe Grüße und auf bald
die Wiener Südwind AktivistInnen

 


 

supplychange_logo

 

 

Über die Kampagne „SUPPLY CHA!NGE – Make Supermarkets Fair“:

Supermärkte setzen in den vergangenen Jahren verstärkt auf Eigenmarken, wie „Zurück zum Ursprung“ (Hofer), „Clever“ (REWE Group) oder „S-Budget“ (Spar). Zwei Drittel aller KundInnen kaufen ganz bewusst regelmäßig Eigenmarken, vor allem weil sie preiswerter sind als das entsprechende Markenprodukt. Der Umsatz im Einzelhandel mit Eigenmarken kletterte so europaweit auf etwa 40 Prozent. In Österreich ist deren Anteil mittlerweile bei 32 Prozent. Wenn diese Eigenmarken nachhaltiger produziert würden, hätte dies einen positiven Effekt auf die Umwelt und die Lebens- und Arbeitsbedingungen in Ländern des globalen Südens. Doch die Realität ist eine andere: Ausbeutung zum Dumpingpreis ist in den Fabriken und auf den Plantagen Alltag. (Quelle: http://supplychainge.org/kampagne-at/kampagne-at/?L=at)

 

Link zur Petition
„Palmöl – Gerechtigkeit für meine Kekse“:

http://supplychainge.org/mach-mit-at1/petition-palmoel-gerechtigkeit-fuer-meine-kekse/?L=at

 

Trailer zur Kampagne
„SUPPLY CHA!NGE – Make Supermarkets Fair“:

 

 

 

Make Fruit Fair – Straßenaktion

Die Wiener AktivistInnen haben sich dazu entschlossen als Bananen, Bäuerinnen und Bauern sowie als Konzernmächte auf die schlimmen Arbeitsbedingungen im Bananenanbau aufmerksam zu machen.
Am 8. Oktober 2016 wollten wir somit gleich in die europaweite Aktionswoche zu Make Fruit Fair einsteigen!

Der perfekte Ort dazu wurde auch schnell gefunden – vor der Lidl-Filiale in der Meidlinger Hauptstraße. Lidl, einer der größten Diskonter in Europa, hat großen Einfluss darauf, welche Bananen dann wirklich im Geschäft landen.

img_5901

Viele Bauern und Bäuerinnen würden jedoch auch gerne die Bananen auf natürlichem Weg, ohne großen Pestizideinsatz anbauen und ernten – dieser schadet nicht nur Natur sondern auch den ArbeiterInnen.
Dabei verdienen vor allem die großen Konzerne und die ArbeiterInnen bleiben auf der Strecke.

In einem Straßentheater mit Infotisch haben wir auf diese Missstände aufmerksam gemacht und Unterschriften gesammelt.

 

die letzten Vorbereitungen
die letzten Vorbereitungen

Unsere Managerin will die Bananen „billig und gelb“, alles andere ist ihr egal, dafür wird natürlich Geld in Pestizide und Herbizide investiert.

Obwohl unsere Bananen von den Bäuerinnen und Bauern umarmt werden, ist unklar, was wirklich dahinter steckt? Sind sie fair?img_5792

sind das faire Früchte?
sind das faire Bananen?

Doch in unserem Straßentheater geht alles gut aus: Bananen und PlantagenarbeiterInnen gewinnen den Kampf um die fairen Produktionsbedingungen!

Bananen und ArbeiterInnen gewinnen
Das Blatt hat sich gewendet.

Jetzt muss das auch noch in der Wirklichkeit geschehen -du kannst auch einen Teil dazu beitragen, indem du die Petition unterschreibst, falls du das noch nicht getan hast: https://www.suedwind.at/handeln/kampagnen/make-fruit-fair/

Lassen wir die Früchte und PlantagenarbeiterInnen gewinnen!

eine erfolgreiche Straßenaktion :)
eine erfolgreiche Straßenaktion :)

CETA stoppen | Demo zu CETA im MinisterInnenrat

CETA ist die Abkürzung für „Comprehensive Economic and Trade Agreement“ und hat eine Freihandelszone zwischen der EU und Kanada zum Ziel. 117.242 Menschen haben bereits Ihre Ablehnung per eMail verkündet – und es werden immer mehr!

CETA Stoppen

„Die Mehrheit der Menschen will ein faires Rechtssystem, das Konzernen keine Sonderklagerechte einräumt. Die Mehrheit der Menschen will hohe soziale und ökologische Standards und eine nachhaltige Landwirtschaft. Die Mehrheit der Menschen will leistbare öffentliche Dienstleistungen in hoher Qualität. Die Mehrheit der Menschen will eine starke Demokratie, die nicht von Lobbyisten ausgehöhlt wird. All das ist durch CETA gefährdet“, erklärt das Bündnis TTIP Stoppen (Attac, GLOBAL 2000, ÖBV-Via Campesina Austria, Pro-Ge und Südwind).

Es fehlt an Transparenz, sowohl bei den Verhandlungen zu CETA als auch bei den Inhalten. Ähnlichkeiten zum Vorgehen bei TTIP liegen leider vor. Die Türen bleiben für die breite Öffentlichkeit und für zivilgesellschaftliche Organisationen verschlossen. Auch die Rechte des gewählten EU-Parlaments sind stark eingeschränkt.

CETA wird in Österreich im MinisterInnenrat behandelt werden und sollte es dort keine einstimmige Zustimmung geben , kann die Regierung im EU-Rat nicht zu CETA  zustimmen.

„Dieser MinisterInnenrat ist also ganz zentral dafür, ob sich Österreich gegen CETA stellt oder nicht. Das genaue Datum hat die Regierung leider noch nicht veröffentlicht“ – beschreibt das Bündnis die aktuelle Situation. „Wir gehen davon aus, dass CETA entweder am kommenden Dienstag (27.9.) oder eine Woche später (4.10.) auf die Tagesordnung kommen wird.“

Das TTIP Stoppen Bündnis war heute am Ballhausplatz und hat klar gemacht: STOP CETA. Die Bevölkerung ist gegen CETA! 117.242 Menschen haben bis heute früh Bundeskanzler Kern, Vizekanzler Mitterlehner und alle Ministerinnen und Minister per E-Mail aufgefordert, CETA abzulehnen.

Nächster Termin: Dienstag, 4.10., 8:00 bis 9:30 Uhr, Ballhausplatz

Wir werden wieder vor Ort sein. Schau auch du vorbei!

Liebe Grüße und auf bald,
die Wiener Südwind AktivistInnen


ceta-stoppen_2016-09_0001

ceta-stoppen_2016-09_0002

ceta-stoppen_2016-09_0003

ceta-stoppen_2016-09_0004


Weiterführende Informationen:

Stellungnahme zu CETA:
http://www.attac.at/kampagnen/ttip-ceta-co-stoppen/ceta-was-ist-das.html

CETA Stoppen

https://www.global2000.at/publikationen/ceta-lesen-und-verstehen

Photos vom 27. September 2016 vor dem Bundeskanzleramt:
bit.ly/2d5USH1

E-Mail Aktion an die Regierung „CETA nicht mit mir“ unter:
https://www.ttip-stoppen.at/unterschreiben-gegen-ceta/

CETA stoppen: Aktion am Ballhausplatz

Am Dienstag, den 31. Mai 2016, haben sich am Vormittag vor dem Bundeskanzleramt am Ballhausplatz in Wien Aktivist*innen vom Bündnis TTIP Stoppen versammelt.

Das Bündnis wird von Attac, Global 2000, ÖBV-Via Campesina-Austria, Pro-Ge und Südwind getragen und hat am Ballhausplatz seinen Widerstand gegen das neoliberale Handelsabkommen CETA artikuliert. Die Teilnehmer*innen haben über die negativen Aspekte des Abkommens informiert. In naher Zukunft wird sich die österreichische Bundesregierung über die österreichische Positionierung auf EU-Ebene im Bezug zu den TTIP- und CETA-Verhandlungen aussprechen.

CETA Stoppen
CETA Stoppen: https://www.global2000.at/ceta-wollen-wir-nicht

Wenn ihr mehr Informationen wollt oder den Widerstand unterstützen möchtet, schaut auf: http://www.ttip-stoppen.at/ und https://www.global2000.at/ceta-wollen-wir-nicht

 

CETA Aktion gestern … Make Fruit Fair Aktion morgen …

Die Wiener Aktivist*innen haben die Südwind Flagge am Ballhausplatz hochgehalten. Wenn du auch einmal bei einer Aktion dabei sein willst, so melde dich bei uns oder schau einfach zum nächsten Stammtisch. Der nächste Stammtisch in Wien findet bereits am 13. Juni um 19 Uhr im Südwind Büro in der Laudongasse 40 statt. Weiter unten siehst du die Ankündigung mit einer Beschreibung, was dich am 13. Juni erwarten wird.

Liebe Grüße und vielleicht auf bald bei einem unserer Stammtische
(Kontaktadressen aus allen Regionen: https://suedwindaktivistinnen.org/kontakt/)

 


Ort: Südwind Wien, Laudongasse 40, 1080 Wien
Zeit: Montag, 13. Juni 2016, 19.00 Uhr

Wir haben die spontane und besondere Gelegenheit genutzt und drei AktivistInnen der Bananengewerkschaft ASTAC aus Ecuador zu unserem Stammtisch eingeladen. Das Schöne daran ist, dass wir nicht nur interessante und hautnahe Einblicke in die Arbeit der AktivistInnen in den Bananenplantagen in Ecuador bekommen, sondern uns auch gleich daran machen können, uns zu solidarisieren und das Gehörte in eine Aktion umzusetzen.

Den 2. Teil des Abends werden wir daher der Akionsplanung widmen. Wir haben ja schon im Rahmen der Make Fruit Fair Kampagne eine Fotoaktion entwickelt, die wir noch ausbauen können.  Es wird auch der Raum dafür da sein, neue Ideen einzubringen!

 

Zum Ende der Klimakonferenz in Paris gabs eine flashige Aktion von System Change, not Climate Change in Graz!

Weils uns alle betrifft und der eine oder die andere SüdwindIn Teil des kreativen Flashmobs zum Ender des UNO Klimagipfels war, bekommt die System Change, not Climate Change Aktion vom 12.12.15 wieder einen Platz auf dem AktivistInnen Blog.

12366294_10204486448392186_2493000012242246560_n

„The Paris Agreement is a death sentence for many people. A world with temperature increases more than 3 degrees Celsius is a world where not everyone will survive.“ – Pablo Solón (Ehemaliger Bolivianischer UN Botschafter und Umwelt-Aktivist)

So sehen es auch die Grazer AktivistInnen und haben Merkel, Obama, Faymann und Xi Jinping zu uns geholt, um der Welt das „Geschenk“ Klimaabkommen zu überreichen. Sobald dieses die Erde berührt, brechen viele Aktivisten wie tot zusammen.

12345447_10204486441472013_6813435516521092980_n
11224572_10204486459672468_5125902771585824492_n
12316358_10204486453392311_8753862426620208811_nFotos © Richard Griletz

 

Das von allen Staaten unterzeichnete Abkommen beinhaltet die Klimaerwärmung auf 2 Grad zu minimieren (1.5 Grad anzustreben), der Plan das zu hinzubekommen ist NICHT EXISTENT, der Weg zum Plan ist ZU LANGSAM, die REDUKTION von KOHLEKRAFT zu WENIG, und die MENSCHENRECHTE von indigenen Bevölkerungen weder vollends geschützt noch unterstützt.

 1.5 to stay alive

 

Um dort hin zu gelangen, müssen wir aufstehen! Vernetzt auch mit der Initiative System Change, not Climate Change in eurer Stadt: http://systemchange-not-climatechange.at

Und zu gut der Letzt noch ein tolles Video zur Aktion in Graz:

System Change, not Climate Change Demo Graz – Es war ein wunderbar buntes Treiben

12301461_1056611997692640_5946215414203923904_n

Die Bewegung für Systemwandel „System Change, not Climate Change“ muss nach dem tollen Aktionstag in Graz  nun auch einen Platz  auf der Südwind AktivistInnen Seite bekommen:  SteirerInnen sind heute für einen Systemwandel und Klimagerechtigkeit auf die Straße gegangen.

Hier ein Einblick in das Geschehen:

12313663_1056612911025882_424530723389810984_n

12308590_1056611701026003_7758007025354646372_n

11223632_1056614004359106_6924417973582618238_nPhotos by M. Normand

Als Teil des GLOBAL CLIMATE MARCH haben in Australien gestern 60 000 Menschen demonstriert, heute um die 1500 in Graz und morgen wird Wien das noch topen  :)  2300 Demos und Aktionen in über 150 Ländern werden folgen!

GEMEINSAM können wir eine Klimabewegung erschaffen, die eine grundlegende Kritik an den bestehenden Verhältnissen pflegt und Druck auf unsere RepräsentantInnen im Parlament ausübt.

Wir sind systemrelevant! Power to the people!

Tragt euch für neue Events und Aktionen in den Newsletter ein:
www.eepurl.com/bygetr

Infos am Rande: 

Was passiert, wenn Paris scheitert –> http://science.orf.at/stories/1764942

Der UNO-Gipfel wird LEIDER zu einer einzigen großen Greenwash-Show! Die Eliten reden von vielversprechenden Verhandlungen und wahrscheinlichen Erfolgen (Bsp: http://www.theguardian.com/…/paris-climate-talks-past-failu… )

Abschlussaktion zu „Make Chocolate Fair“ in Graz

Am Samstag den 7.11 ist die letzte Straßenaktion zur bald auslaufenden Kampagne „Make Chocolate Fair“ in Graz über die Bühne gegangen. Ziel war es noch mal einen Schwung Unterschriften für die Petition zu ergattern, über die Missstände in der Schokoladen-Industrie zu informieren und zu sensibilisieren – Challenge completed!

schokoaktion graz5

schokoaktion graz7

Leider nicht alle am Aktionstag mitwirkenden Südwinde am Foto vertreten – manche müssen ja die Arbeit machen ;)

Mit Hilfe von einem performativen Element, nämlich  Riesen-Ausgaben von bekannten Printmedien, natürlich ausschließlich mit Infos rund um Schokolade, und einer Menge Engagement haben sich über neun Südwinde am Färberplatz von 14 – 17 Uhr ins Zeug geworfen.

schokoaktion graz4

schokoaktion graz2

schokoaktion graz3

Inklusive Wirtschaftsteil on the Inside ;)

schokoaktion graz1

Südwind-AktivistInnen informieren!

schokoaktion graz8

schokoaktion graz9

straßenaktion Graz12

Nach vollbrachter Aktion haben wir wahrscheinlich um die 115 Unterschriften gesammelt, konnten viele Informationen geben und interessante Gespräche führen.

schokoaktion graz6

schokoaktion graz10

Bevor wird uns mit Infomaterial und Equipment auf unseren Lastenrädern wieder auf den Weg machten,  konnten wir bei der Nachbesprechung feststellen, dass viele Menschen Interesse bekunden, sich bestimmter Ungerechtigkeiten in dieser Industrie bewusst sind und das auch ändern wollen. Allem in allem war es ein erfolgreicher und lustiger Nachtmittag :)

Abschlussaktion in Graz – Make Chocolate Fair

Liebe Aktivistinnen und Aktivisten :)

Es ist soweit, die Abschlussaktion zur „Make Chocolate Fair“-Kampagne findet noch dieses Wochenende statt.

„Am Samstag, 7.11. werden wir wieder eine Schokoaktion mit Riesenzeitungen in Graz machen. Die Kampagne ist in der Zielgerade und die Unterschriften werden bald an die ProduzentInnen übergeben – wir möchten zum Abschluss noch einmal viele Menschen in Graz erreichen und laden Euch alle ein mitzumachen!“

Link: http://www.suedwind-agentur.at/start.asp?ID=261234

Nachdem beim vorherigen Stammtisch aus der Idee einer letzten Schokoaktion eine fixierte Aktion wurde, haben sich gestern noch ein paar AktivistInnen zusammengesetzt, um alles vorzubereiten; es wurde noch mal fleißig gebrainstormt, Facts zur Kakao-Produktion besprochen und die wichtigste Aufgaben  für den Aktionstag aufgeteilt.

Planung_Schoko

Subtext: KOMMT DOCH AM SAMSTAG VORBEI :) Ab 14 Uhr werden wir am Färberplatz in Graz sein. Jede/r ist Willkommen!

 

Die Aktion war voi fürn Hugo!!!

Die erste Aktion der neuen AktivistInnengruppe in Salzburg:

IMG_1674

Am 12. März veröffentlichte Hugo Boss seinen Unternehmenserfolg. In vielen Fabriken (in Bulgarien, Rumänien und Türkei) in denen Hugo Boss seine Kleidung fertigen lässt und in denen vorwiegend Frauen arbeiten, reichen die Löhne meist kaum für das Überleben aus. Die ArbeiterInnen arbeiten den ganzen Tag und haben doch nicht genug Geld für das Notwendigste.

Im Zuge der Clean Clothes Kampagne haben wir in Salzburg vor dem Hugo Boss Store in der Innenstadt erfolgreich unsere erste Aktion durchgeführt :-)
HURRA !!!!!

Die Salzburger Nachrichten berichtete auf ihrer Website.

IMG_1739

Rund die Hälfte der gesamten Hugo Boss Produkte werden in osteuropäischen und türkischen Fabriken hergestellt. Der CCK-Bericht „Im Stich gelassen“ (2014) zeigt, dass in der gesamten Region die Differenz zwischen dem ausbezahlten Lohn und einem Existenzlohn extrem groß ist. Auch bei Hugo Boss Lieferanten wurde diese Rechercheanalyse bestätigt. Die meisten ArbeiterInnen verdienen Löhne unter der nationalen Armutsgrenze. Für den Bericht wurden TextilarbeiterInnen bei einem Hugo Boss Lieferanten in der Türkei interviewt. Sie verdienten zum Zeitpunkt der Recherche durchschnittlich 326 Euro pro Monat – Überstunden und Zuschläge inbegriffen. Die nationale Armutsgrenze lag zu diesem Zeitpunkt bei 401 Euro pro Monat, ein minimaler Existenzlohn bei 890 Euro pro Monat.

Bettina Musiolek von der Clean Clothes Campaign Deutschland betont: „‚Made in Europe‘ sollte dafür stehen, dass Arbeiterinnen und Arbeiter der Armut entkommen können und keine Angst haben müssen, einer Gewerkschaft beizutreten. Doch das Gegenteil ist der Fall“, und sie fordert weiter: „Vom ‚Erfolgskurs‘ von Hugo Boss sollen auch die Arbeiterinnen und Arbeiter profitieren, immerhin ist existenzsichernder Lohn ein Menschenrecht, das den Näherinnen und Nähern von Hugo Boss-Bekleidung verwehrt wird.“

Hintergrundinformationen:

 

Weitere Fotos von der Aktion:

Aktion_Sbg_12032015_2

Aktion_Sbg_12032015_1

IMG_1748
Aktion_Sbg_12032015_5

„Future Farmer“-Warnung: Aktion für hohe Lebensmittel und Gesundheitsstandards & gegen TTIP, CETA und TISA

Hinter geheimen Verhandlungen zu Freihandelsabkommen versteckt sich ein massiver Angriff auf soziale, ökologische und demokratische Errungenschaften der letzten Jahrzehnte. Nicht mit uns!

Südwind Aktion - Für hohe Lebensmittel und Gesundheitsstandards - Gegen TTIP, CETA und TISA
Südwind Aktion – Für hohe Lebensmittel und Gesundheitsstandards – Gegen TTIP, CETA und TISA

TTIP, CETA und TISA sind ein massiver Angriff auf alles, was uns wichtig ist:

  • Soziale Sicherheit,
  • Arbeitsrechte,
  • Umweltschutz,
  • nachhaltige Landwirtschaft
  • Demokratie

Diese Elemente werden als Handelshemmnisse gesehen und mit TTIP, CETA und TISA sollen diese beseitigt werden. Nicht mit uns! Während die breite Masse der Menschen verliert, gibt es einige wenige Gewinner: Konzerne auf beiden Seiten des Atlantiks.

Südwind Aktion - Für hohe Lebensmittel und Gesundheitsstandards - Gegen TTIP, CETA und TISA
Willst du wirklich wissen was drin ist?
Südwind Aktion - Für hohe Lebensmittel und Gesundheitsstandards - Gegen TTIP, CETA und TISA
Willst du wirklich wissen was drin ist?

Die gemeinsame Initiative von ATTAC, Global 2000, FIAN, ÖBV, PRO-GE und Südwind fordert:

  1. Verhandlungsdokumente sofort offenlegen
  2. keine Privatisierung der Demokratie
  3. TTIP-Verhandlungen sofort beenden
  4. Wirtschaft anders gestalten – Europa neu begründen

Future Farmer – Aktion der Südwind Aktivist_innen

Die Südwind Aktivist_innen haben am Yppenplatz in Wien am Samstag den 11. Oktober als Teil einer europäischen Initiative (http://www.stop-ttip-ceta-tisa.eu/de/) gegen TTIP, CETA und TISA über die Auswirkungen niedriger oder fehlender Nahrungsmittel- und Gesundheitsstandards.

Südwind Aktion - Für hohe Lebensmittel und Gesundheitsstandards - Gegen TTIP, CETA und TISA
Südwind Aktion – Für hohe Lebensmittel und Gesundheitsstandards – Gegen TTIP, CETA und TISA
Südwind Aktion - Für hohe Lebensmittel und Gesundheitsstandards - Gegen TTIP, CETA und TISA
Südwind Aktion – Für hohe Lebensmittel und Gesundheitsstandards – Gegen TTIP, CETA und TISA

Und was nun? – Informieren, Unterstützen, Unterschreiben, Aktiv bleiben

Es liegt an uns aktiv zu sein und unsere Zukunft mitzugestalten. Was auf den Tisch kommt, geht uns alle an. Die Südwind Aktivist_innen haben vor Ort am Yppenplatz in Wien informiert und Unterschriften gegen TTIP, CETA und TISA gesammelt. Petitionen können auch online unterstützt werden.

Hier ein paar Links:
http://ttip.at
http://stop-ttip.org/
http://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXV/BI/BI_00042/index.shtml#tab-Uebersicht
https://www.global2000.at/
https://www.ttip-stoppen.at/
http://www.viacampesina.at

Südwind Aktion - Für hohe Lebensmittel und Gesundheitsstandards - Gegen TTIP, CETA und TISA
Südwind Aktion – Für hohe Lebensmittel und Gesundheitsstandards – Gegen TTIP, CETA und TISA
Südwind Aktion - Für hohe Lebensmittel und Gesundheitsstandards - Gegen TTIP, CETA und TISA
Südwind Aktion – Für hohe Lebensmittel und Gesundheitsstandards – Gegen TTIP, CETA und TISA

Hintergrundinfos und aktuelle Medienberichte

Hier ein paar Nachrichtenmeldungen zu den europäischen Protesten. Die Südwind Aktivist_innen freuen sich auch, dass die Südwind-Aktions Äpfel mit Spritzen zweimal österreichweit ausgestrahlt worden sind.

ORF Beitrag in der Spät ZIB: http://tvthek.orf.at/program/Spaet-ZIB/79134/Spaet-ZIB/8571746/Proteste-gegen-TTIP/8580372 (Erreichbarkeit kann auf Grund von Mediengesetzen nur eingeschränkt möglich sein)

ORF Beitrag in der Zeit im Bild: http://tvthek.orf.at/program/Zeit-im-Bild/1203/Zeit-im-Bild/8578976/Proteste-gegen-Freihandelsabkommen/8579356 (Erreichbarkeit kann auf Grund von Mediengesetzen nur eingeschränkt möglich sein)

BBC Beitrag zu Protesten in London: http://www.bbc.com/news/uk-29584889 (Erreichbarkeit kann auf Grund von Mediengesetzen nur eingeschränkt möglich sein)

ARD Beitrag zu Protesten in Deutschland: http://www.tagesschau.de/inland/ttip-protest-101.html (Erreichbarkeit kann auf Grund von Mediengesetzen nur eingeschränkt möglich sein)

Kurzinformationen zu TTIP:

Photos der gemeinsamen Demo in Wien

Demo gegen TTIP, TISA und CETA in Wien
Demo gegen TTIP, TISA und CETA in Wien
Demo gegen TTIP, TISA und CETA in Wien
Demo gegen TTIP, TISA und CETA in Wien
Demo gegen TTIP, TISA und CETA in Wien
Demo gegen TTIP, TISA und CETA in Wien

Aktivismusbericht 2013 online

Der erste umfassende Bericht über Aktivismus bei Südwind ist verfügbar!

Die Zusammenschau wurde von AktivistInnen in den Regionen gemeinsam erstellt und beschreibt die Aktivitäten und zentrale Themen für den Zeitraum Herbst 2012 bis Ende 2013. Insgesamt wurden unglaubliche 41 Aktionen im öffentlichen Raum und 30 weitere regionale und überregionale Treffen durchgeführt, sowie 7 weitere Aktivitäten umgesetzt!
Download

Nikolo-Protestmarsch in Innsbruck, 5.12.2013

Wie auch andere AktivistInnengruppen in Österreich haben wir den Besuch des Nikolos zum Anlass genommen, um auf die sozialen Missstände auf Kakaoplantagen und insbesondere auf ausbeuterische Kinderarbeit und Kinderhandel in Westafrika aufmerksam zu machen. Verkleidet als Nikoläuse und Nikoläusinnen und unter dem Motto „Wir setzen uns zur Wehr – wollen unsre Schoko fair!“ marschierten wir, ausgerüstet mit Megafon, Protestschildern und Säcken voll Infomaterial und fairer Schokolade, durch die Maria-Theresien-Straße bis in die Innsbrucker Altstadt um PassantInnen über die Probleme der Schokoladeindustrie zu informieren. Überraschenderweise konnten wir die geplante Runde über den Franziskanerplatz nicht vollbringen, da wir von neugierigen und interessierten Menschen aufgehalten wurden, die entweder unsere Petition unterschreiben wollten, mehr über die Make Chocolate Fair Kampagne bzw. über die Situation in den Erzeugerländern wissen wollten oder die uns einfach nur zur Aktion gratulierten. Die fair hergestellten Schokoladen, die wir in unseren großen Nikolo-Säcken mitbrachten, waren bei den PassantInnen natürlich auch sehr willkommen! Am Ende des ca. zweistündigen Marsches zählten wir 200 UnterstützerInnen der Petition – ein sehr positiver Jahresausklang für uns AktivistInnen.

ImageImageImageImage

Vorarlberger_innen unterstützen den Streik der Schoko-Nikolos!

Dornbirn, 30.11.2013. Empörte Reaktionen erntete die Presseaussendung von Südwind, Greenpeace, VKI und Produktionsgewerkschaft. Man wisse, dass die Kakaobohnen aus Südamerika und Afrika kommen. Und man ist sich bewusst, unter welchen Bedingungen der Kakao für unseren Schokoladekonsum produziert wird. Aber dass sich seit Jahren nichts an diesen Missständen ändert, ist eine Frechheit. Und verlassen kann man sich sowieso nur auf den Weltladen.

Dieses und ähnliches bekamen die Vorarlberger Südwind Aktivist_innen zu hören, als sie sich mit Mikrofon und Fotoapparat bewaffnet am 1. Adventsamstag unter die Dornbirner Weihnachtsmarktgesellschaft mischte. Kein Wunder also, dass sich die Empörung in vollen Petitionslisten Luft machte. Kaum eine_r, die/der die Unterschrift auf der Liste für die Kampagne „Make Chocolate Fair!“ verweigerte. Nicht selten auch, dass diesem Wutausbruch ein zufriedenes Schmatzen folgte, als die faire Schokotafel, die die Aktivist_innen im Gepäck hatten, verkostet wurde. Die Ergebnisse der Aktion sind in einer Radiosendung nachzuhören. Foto und Podcast folgen!

Zusatz: Die Anliegen der EU-weiten Kampagne wurden über die Grenzen getragen – nicht wenige Weihnachtsmarktbesucher_innen aus der Schweiz zeigten sich ebenso betroffen und versprachen, die neuen Informationen in ihrem Bekanntenkreis zu verbreiten.

Straßenaktion in Innsbruck zum Thema „Existenzlohn“

Am 23. Oktober haben die AktivistInnen in Innsbruck eine Straßenaktion zu der Aktionswoche „Living Wage“ gemacht.
Gefordert wird ein Existenzlohn in Asien, der die lebensnotwendigen Ausgaben eines_einer TextilarbeiterIn, sichert. Jede_r der_die arbeitet muss in der Lage sein, sich und seine_ihre Familie zu versorgen.

Image

Die weißen Schilder, die die AktivistInnen getragen haben, haben darauf hingewiesen, dass nur ca. 1% des Kaufpreises eines Kleidungsstücks an die NäherInnen geht.
Insgesamt wurde für die Petition der Clean Clothes Campaign (http://www.cleanclothes.at/de/urgent-actions/existenzlohn/) über 50 Unterschriften gesammelt und die Innsbrucker Bevölkerung für das Thema sensibilisiert.

Image
Image

Graz: Vorbereitungen für die Aktion zu Biodiversität

Die Planungen und Vorbereitungen laufen aktuell auf Hochtouren. Materialien werden besorgt, Kostüme überlegt, die Choreographie ist fertig und ein Zeitplan ist erstellt. Es gibt 2 Treffen, für alle, die neugierig oder interessiert sind:

  • Sonntag, 28. 4. um 16:00 im Stadtpark (beim Kreuz) und
  • Mittwoch, 1. 5. um 19:30 im gmota (=Mai-Stammtisch)

Das Gmota ist übrigens das Kollektivcafé in der Münzgrabenstraße (http://gmota.chaox.org/). Einfach vorbei schauen! Wer nicht kommen kann, aber trotzdem bei der Aktion mitmachen mag, kann sich auch per Mail oder facebook melden. Apropos  Bitte klickt auch alle hier auf teilnehmen und ladet Freunde ein:  https://www.facebook.com/events/105272853009416/. Dort gibt es dann auch immer den aktuellen Stand der Basteleien und Infos drumherum! :-)

Mahnwache in Linz

Mahnwache in Linz

Auch in Linz wurde ein Zeichen gesetzt um auf den Fabriksbrand in Bangladesh, bei dem 112 ArbeiterInnen ums Leben kamen, aufmerksam zu machen. Am 10. Dezember 2012, dem internationalen Tag der Menschenrechte, versammelten sich AktivistInnen vor dem C&A in der Mozartstraße. Kerzen wurden in der Form der Zahl 112 aufgestellt um der Opfer zu gedenken und PassantInnen an den Vorfall zu erinnern, der zeigt, dass wieder einmal ArbeiterInnen den Preis für unsere billige Kleidung bezahlen mussten.

Hier der Link zu den Oberösterreichischen Nachrichten, die erfreulicherweise die Aktion mitverfolgten und filmten:

http://www.nachrichten.at/nachrichten/videos/Mahnwache-fuer-verbrannte-Naeherinnen%3bsts11308%2c3888