Gemeinsam für die neue Kampagne: Get-together der Stars vergangener und zukünftiger Südwind-Themen

Als Make Fruit Fair-Bananen, Make Chocolate Fair-Nikolos, Susy Solidarökonomie und Biene „Wir haben es satt“ haben wir Unterschriften für die neue Palmöl-Petition (http://supplychainge.org/mach-mit-at1/petition-palmoel-gerechtigkeit-fuer-meine-kekse/?L=at) gesammelt.

 

SUPPLY CHA!NGE – Make Supermarkets Fair am Weg durch die Wiener Innenstadt
SUPPLY CHA!NGE – Make Supermarkets Fair: am Weg durch die Wiener Innenstadt

 

Unsere Route führte über das Alte AKH, die Wiener Universität und den Rathausplatz zum Parlament. Von dort ging es dann zur Hofburg, dem Ballhausplatz und am Kunsthistorischen Museum vorbei zur Oper und zum Karlsplatz.

 

SUPPLY CHA!NGE – Make Supermarkets Fair
SUPPLY CHA!NGE – Make Supermarkets Fair

 

Das Interesse war groß und viele Wienerinnen und Wiener waren bereits gut über die Probleme mit Palm Öl informiert. Der Wunsch nach nachhaltigen Alternativen wird von allen geteilt und es ist allen klar, dass nur nachhaltiges Handeln gefördert werden sollte. Danke an dieser Stelle an alle für die Gespräche und die vielen Unterschriften, sie sind wichtig.

 

SUPPLY CHA!NGE – Make Supermarkets Fair: vor dem Österreichischen Museum für Volkskunde
SUPPLY CHA!NGE – Make Supermarkets Fair: vor dem Österreichischen Museum für Volkskunde

 

Wir haben auf unserem Weg durch die Innenstadt auch Halt an besonderen Orten gemacht und die Rolle von Institutionen (z.B. der Nationalbank) sichtbar gemacht.

 

SUPPLY CHA!NGE – Make Supermarkets Fair: vor der Österreichischen Nationalbank
SUPPLY CHA!NGE – Make Supermarkets Fair: vor der Österreichischen Nationalbank

 

Universität Wien, wie sieht es an den Hochschulen aus? Wie fair sind diese?

Wir haben auch schon einmal im Rahmen der Clean IT Kampagne bei der Universität Wien und haben nachgefragt, woher die technische Infrastruktur stammt und welche Kriterien beim Einkauf eine Rolle spielen.

 

SUPPLY CHA!NGE – Make Supermarkets Fair: vor der Universität Wien
SUPPLY CHA!NGE – Make Supermarkets Fair: vor der Universität Wien

 

SUPPLY CHA!NGE – Make Supermarkets Fair: am Rathausplatz
SUPPLY CHA!NGE – Make Supermarkets Fair: am Rathausplatz

 

Eine wichtige Rolle im regionalen, nationalen und internationalen Handel spielen Parlamente. Die Gesetzgebung kann Klarheit schaffen und faires, nachhaltiges und ökologisches Handeln fördern. Nur Mut!

 

SUPPLY CHA!NGE – Make Supermarkets Fair: vor dem Österreichischen Parlament
SUPPLY CHA!NGE – Make Supermarkets Fair: vor dem Österreichischen Parlament

 

SUPPLY CHA!NGE – Make Supermarkets Fair: am Ballhausplatz, Österreichische Präsidentschaftskanzlei
SUPPLY CHA!NGE – Make Supermarkets Fair: am Ballhausplatz, Österreichische Präsidentschaftskanzlei

 

Wir wollen am Dienstag, den 13. Dezember 2016, die Aktion feiern, die nächsten Schritte im Rahmen der Kampagne besprechen und das Jahr gemütlich ausklingen lassen. Wir werden uns nicht in der Wiener Staatsoper treffen …

 

Österreichische Präsidentschaftskanzlei: vor der Wiener Staatsoper
Österreichische Präsidentschaftskanzlei: vor der Wiener Staatsoper

 

… sondern im Cafe Benno. Wenn du Lust hast, schau vorbei (http://www.cafebenno.at/).

Liebe Grüße und auf bald
die Wiener Südwind AktivistInnen

 


 

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Über die Kampagne „SUPPLY CHA!NGE – Make Supermarkets Fair“:

Supermärkte setzen in den vergangenen Jahren verstärkt auf Eigenmarken, wie „Zurück zum Ursprung“ (Hofer), „Clever“ (REWE Group) oder „S-Budget“ (Spar). Zwei Drittel aller KundInnen kaufen ganz bewusst regelmäßig Eigenmarken, vor allem weil sie preiswerter sind als das entsprechende Markenprodukt. Der Umsatz im Einzelhandel mit Eigenmarken kletterte so europaweit auf etwa 40 Prozent. In Österreich ist deren Anteil mittlerweile bei 32 Prozent. Wenn diese Eigenmarken nachhaltiger produziert würden, hätte dies einen positiven Effekt auf die Umwelt und die Lebens- und Arbeitsbedingungen in Ländern des globalen Südens. Doch die Realität ist eine andere: Ausbeutung zum Dumpingpreis ist in den Fabriken und auf den Plantagen Alltag. (Quelle: http://supplychainge.org/kampagne-at/kampagne-at/?L=at)

 

Link zur Petition
„Palmöl – Gerechtigkeit für meine Kekse“:

http://supplychainge.org/mach-mit-at1/petition-palmoel-gerechtigkeit-fuer-meine-kekse/?L=at

 

Trailer zur Kampagne
„SUPPLY CHA!NGE – Make Supermarkets Fair“:

 

 

 

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Abschlussaktion zu „Make Chocolate Fair“ in Graz

Am Samstag den 7.11 ist die letzte Straßenaktion zur bald auslaufenden Kampagne „Make Chocolate Fair“ in Graz über die Bühne gegangen. Ziel war es noch mal einen Schwung Unterschriften für die Petition zu ergattern, über die Missstände in der Schokoladen-Industrie zu informieren und zu sensibilisieren – Challenge completed!

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Leider nicht alle am Aktionstag mitwirkenden Südwinde am Foto vertreten – manche müssen ja die Arbeit machen ;)

Mit Hilfe von einem performativen Element, nämlich  Riesen-Ausgaben von bekannten Printmedien, natürlich ausschließlich mit Infos rund um Schokolade, und einer Menge Engagement haben sich über neun Südwinde am Färberplatz von 14 – 17 Uhr ins Zeug geworfen.

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Inklusive Wirtschaftsteil on the Inside ;)

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Südwind-AktivistInnen informieren!

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Nach vollbrachter Aktion haben wir wahrscheinlich um die 115 Unterschriften gesammelt, konnten viele Informationen geben und interessante Gespräche führen.

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Bevor wird uns mit Infomaterial und Equipment auf unseren Lastenrädern wieder auf den Weg machten,  konnten wir bei der Nachbesprechung feststellen, dass viele Menschen Interesse bekunden, sich bestimmter Ungerechtigkeiten in dieser Industrie bewusst sind und das auch ändern wollen. Allem in allem war es ein erfolgreicher und lustiger Nachtmittag :)

Abschlussaktion in Graz – Make Chocolate Fair

Liebe Aktivistinnen und Aktivisten :)

Es ist soweit, die Abschlussaktion zur „Make Chocolate Fair“-Kampagne findet noch dieses Wochenende statt.

„Am Samstag, 7.11. werden wir wieder eine Schokoaktion mit Riesenzeitungen in Graz machen. Die Kampagne ist in der Zielgerade und die Unterschriften werden bald an die ProduzentInnen übergeben – wir möchten zum Abschluss noch einmal viele Menschen in Graz erreichen und laden Euch alle ein mitzumachen!“

Link: http://www.suedwind-agentur.at/start.asp?ID=261234

Nachdem beim vorherigen Stammtisch aus der Idee einer letzten Schokoaktion eine fixierte Aktion wurde, haben sich gestern noch ein paar AktivistInnen zusammengesetzt, um alles vorzubereiten; es wurde noch mal fleißig gebrainstormt, Facts zur Kakao-Produktion besprochen und die wichtigste Aufgaben  für den Aktionstag aufgeteilt.

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Subtext: KOMMT DOCH AM SAMSTAG VORBEI :) Ab 14 Uhr werden wir am Färberplatz in Graz sein. Jede/r ist Willkommen!

 

Aktion in Graz: Make Chocolate Fair! – Schoko selber machen!

Immer mehr Menschen entdecken die Kunst des Selbermachens wieder für sich. Wie es für unsere Großeltern noch normaler alltäglicher Gebrauch war, ist es heute vielen schon fremd geworden. Doch durch wachsendes Bewusstsein, Unverträglichkeiten, reinem Spaß oder sonstigen Gründen werden immer mehr Lebensmittel und Güter wieder selbst hergestellt. Selber machen ist wieder modern. Säfte werden gebraut, Seifen gesiedet und jetzt wird auch die Schokolade selbst gekocht! So ließen also auch wir uns von der „Selber Machen“-Welle inspirieren.

Am Dienstag, dem 2. Juni, traf sich das Südwind-Team mit Interessierten aus den unterschiedlichsten Bereichen im Spektral in Graz, um verschiedene Schokoladerezepte auszuprobieren. Nach einer kleinen Koch-Generalprobe einige Tage zuvor konnten die wichtigsten Zutaten und Vorgangsweisen präsentiert werden, was zu einem gelungenen Abend führte. Einfach das Kokosfett erhitzen und mit Kakao, Zucker, Mandeln und Rosinen würzen. Danach in Keksformen gießen und ab in den Kühlschrank. Nach etwa 20 Minuten ist die Schokolade hart und auch schon fertig zum Genießen.

Auch die Schokoladekochpausen konnten gut genutzt werden: Es gab eine FAIR-TRADE-Schokoladenverkostung und aktuelle Infos zur „make chocolate fair!“-Kampagne, Factsheets und spannende Hintergrundinformationen für die interessierten TeilnehmerInnen. So konnten wir durch den Zugang des Selbermachens den/die eineN oder andereN motivieren, das nächste Mal wenn der Heißhunger kommt, vielleicht nicht zu den herkömmlichen Schokomarken im Supermarkt zu greifen. Denn nur kontrollierte Sozialstandards (wie z.B. durch das FAIR TRADE-Siegel) können garantieren, dass Kakaobohnen unter menschenwürdigen Bedingungen angebaut und geernted werden! Die Forderung nach fairer und nachhaltiger Schokolade kann auch online unterzeichnet werden: http://at.makechocolatefair.org

(Jana Westreicher)

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Südwind am MOVE-Festival in Graz

Bereits zum 6. Mal fand Anfang Juli in Graz das „MOVE Festival – Das Festival für Ethik, Diskurs, Kunst & Musik“ im und ums Forum Statdtpark statt.

Neben zahlreichen musikalischen und kulturellen Angeboten (Konzerte, Vorträge, Vorfühungen Workshops)  fanden sich auch viele interessante NGO´s im Park ein, welche dort mit den interessierten und offenen Festivalbesucherinnen in Kontakt traten.

Auch Südwind war dabei und konnte bei gutem Wetter und entspannter Stimmung zahlreiche Unterschriften für die Clean Clothes und  die Make Chocolate Fair!-Kampagnen, aber auch für die Initiative „Nosso Jogo“ gewinnen und viele Menschen zu diesen Themen sensibilisieren.

Viele interessante Unterhaltungen (warum auch Veganerinnen für eine faire Kakaoproduktion eintreten –  es geht ja doch um die Arbeitsbedingungen für die Bauern!) und eine Diskussion zum TTIP mit Manu Wutte von Südwind, sowie die gemütliche Atmosphäre und das tolle Rahmenprogramm trugen zu einer seiner guten Möglichkeit bei, Südwind in der Öffentlichkeit zu präsentieren, wenn möglich, wollen wir auch im nächsten Jahr bei diesem gelungenen und offenen Fest dabei sein!

 

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Mehr zum MOVE-Festival auf:

http://www.move-festival.org/

 

 

Graz: Nikolos für faire Schoko

Alle Jahre wieder besucht der Nikolo auch Kinder und Familien in der Steiermark, die Säcke voll gefüllt mit Schokolade – Anlass genug, über Missstände beim Kakaoabbau und in der Schokoladeindustrie zu informieren.

Wie auch in anderen Bundesländern hat sich die steirische Aktivistinnengruppe in Graz auf den Weg und Station am Südtirolerplatz gemacht.

Dort fanden sich 4 Nikoläuse und Nikoläusinnen ein und blätterten in ihren Riesenzeitungen, welche über die sozialen Missstände, die ausbeuterische Kinderarbeit auf den Plantagen und den Kinderhandel in Ostafrika informieren.

Viele Erwachsene, aber auch Kinder und Schulklassen blieben inmitten der Nikolos stehen und zeigten sich sehr interessiert, vor allem auch schockiert. Wo der Kakao für die Schoko der zahlreichen Nikolos und Krampusse herkommt und unter welchen Bedingungen dieser geerntet wird, war vielen PassantInnen noch nicht bewusst. Vor allem Familien mit Kindern zeigten sich vom Aspekt „Von Kindern – für Kinder?“ nachdenklich und erbost.

Auch in der Straßenbahn der Grazer Altstadt konnte ein Nikolo mit Aktivistinnen Infomaterialien verteilen und Aufklärungsgespräche führen.

Zusätzlich zu den Informationsgesprächen, welche von den Aktivistinnen angebahnt wurden, wurden auch faire Schokotäfelchen  aus den Nikolosäcken an die Passanten verteilt und für die Petition der Kampagne „Make Chocolate Fair“ konnten gut 100 Unterschriften gesammelt werden.

Nikolo-Protestmarsch in Innsbruck, 5.12.2013

Wie auch andere AktivistInnengruppen in Österreich haben wir den Besuch des Nikolos zum Anlass genommen, um auf die sozialen Missstände auf Kakaoplantagen und insbesondere auf ausbeuterische Kinderarbeit und Kinderhandel in Westafrika aufmerksam zu machen. Verkleidet als Nikoläuse und Nikoläusinnen und unter dem Motto „Wir setzen uns zur Wehr – wollen unsre Schoko fair!“ marschierten wir, ausgerüstet mit Megafon, Protestschildern und Säcken voll Infomaterial und fairer Schokolade, durch die Maria-Theresien-Straße bis in die Innsbrucker Altstadt um PassantInnen über die Probleme der Schokoladeindustrie zu informieren. Überraschenderweise konnten wir die geplante Runde über den Franziskanerplatz nicht vollbringen, da wir von neugierigen und interessierten Menschen aufgehalten wurden, die entweder unsere Petition unterschreiben wollten, mehr über die Make Chocolate Fair Kampagne bzw. über die Situation in den Erzeugerländern wissen wollten oder die uns einfach nur zur Aktion gratulierten. Die fair hergestellten Schokoladen, die wir in unseren großen Nikolo-Säcken mitbrachten, waren bei den PassantInnen natürlich auch sehr willkommen! Am Ende des ca. zweistündigen Marsches zählten wir 200 UnterstützerInnen der Petition – ein sehr positiver Jahresausklang für uns AktivistInnen.

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