TTIP Demonstration

Am Samstag den 10.10. war sie endlich da, die TTIP Demonstration. Geschätzte 300 Menschen gingen durch die Straßen von Innsbruck. Während der Demo schlossen sich immer mehr Menschen an. Mit Parolen, Bannern und selbstgebastelten Schildern wurde gegen die Freihandelsabkommen TTIP, CETA und TISA demonstriert. Für gute Stimmung und musikalische Betreueung sorgte das „Streetnoise Orchestra“. Auch vor der Demonstration wurde in Innsbruck schon auf das Freihandelsabkommen aufmerksam gemacht. Ein großer Schriftzug wurde auf der Wiese eines Bauern aufgelegt, dieser ist wenn man von der nördlichen Seite Innsbrucks hinab sieht sichtbar. Die Buchstaben waren 35m hoch. Er stellte die Wiese zur Verfügung, da er selbst gegen das Abkommen ist. Desweiteren wurde STOP TTIP von der Künstlergruppe „AktivBlue“ neben das Goldene Dachl und auf das Landhaus projiziert.

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Change your shoes

Am 5. Oktober war es endlich wieder so weit, die SüdwindAktivistinnen tauchten aus der Sommerpause wieder auf. Thema war die Schuhproduktion und die entstandene App: Change your shoes. Diese App ist mit einem Schrittzähler versehen. Mit den gesammelten Schritten soll die Distanz zwischen Wien und Brüssel zurückgelegt werden. Diese Gehleistung soll dann zeigen, wie wichtig den Menschen die Schuhproduktion und ihre Bedingungen sind. Um hier Unterstützung zu zeigen, wird eine Infostand und eine kleine Wanderung am 17.10. stattfinden. Der Infostand wird vom „ÖGB (Österreichischer Gewerkschaftsbund)“ organisiert und Treffpunkt für die Wanderung ist 11:30 bei der Annasäule.

P.S.: Link zur App: http://changeyourshoes.cantat.com/

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Make my mobile fair!

Handy Aktion in Innsbrucks Zentrum: Südwind Aktivistinnen und Aktivsten informierten über die Schattenseiten der Handyindustrie

Am Samstag Vormittag (13.10. 2012) haben Südwind AktivistInnen öffentlichkeitswirksam auf die Missstände in der Handyindustrie aufmerksam gemacht.

Aus welchen Rohstoffen besteht mein Handy? Aus welchen Erdteilen stammen die Einzelteile? Wer baut unser Handy zusammen? Auf Fragen wie diese bekamen Interessierte Antworten und Informationsmaterial in der Innsbrucker Innenstadt.

Tagtäglich schuften ArbeiterInnen an den Fließbändern der Zulieferbetriebe Foxconn und Wintek für Nokia, Apple und andere Hersteller. Niedrige Löhne, unzumutbare sanitäre Anlagen, geteilte Schlafplätze auf Strohmatten sind Normalität in den Produktionsstätten in Indien und China. Die besorgniserregenden Produktionsbedingungen in der Handyindustrie bewegten Passanten dazu, mit Ihrer Unterschrift ein Zeichen zu setzten. „Wir fordern faire Arbeitsbedingungen, welche den Arbeitern und Arbeiterinnen ein menschenwürdiges Leben ermöglichen“, so die Südwind Aktivistin Sandra Schildhauer.

Auf der Homepage von Südwind besteht die Möglichkeit, sich an einer E-Mail-Petition (http://www.suedwind-agentur.at/start.asp?ID=248885) zu beteiligen.

Umfangreiches Hintergrund- sowie Bildmaterial gibt es unter www.suedwind-agentur.at

Make my mobil fair! - Make IT fair!

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