Make Fruit Fair – Straßenaktion

Die Wiener AktivistInnen haben sich dazu entschlossen als Bananen, Bäuerinnen und Bauern sowie als Konzernmächte auf die schlimmen Arbeitsbedingungen im Bananenanbau aufmerksam zu machen.
Am 8. Oktober 2016 wollten wir somit gleich in die europaweite Aktionswoche zu Make Fruit Fair einsteigen!

Der perfekte Ort dazu wurde auch schnell gefunden – vor der Lidl-Filiale in der Meidlinger Hauptstraße. Lidl, einer der größten Diskonter in Europa, hat großen Einfluss darauf, welche Bananen dann wirklich im Geschäft landen.

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Viele Bauern und Bäuerinnen würden jedoch auch gerne die Bananen auf natürlichem Weg, ohne großen Pestizideinsatz anbauen und ernten – dieser schadet nicht nur Natur sondern auch den ArbeiterInnen.
Dabei verdienen vor allem die großen Konzerne und die ArbeiterInnen bleiben auf der Strecke.

In einem Straßentheater mit Infotisch haben wir auf diese Missstände aufmerksam gemacht und Unterschriften gesammelt.

 

die letzten Vorbereitungen
die letzten Vorbereitungen

Unsere Managerin will die Bananen „billig und gelb“, alles andere ist ihr egal, dafür wird natürlich Geld in Pestizide und Herbizide investiert.

Obwohl unsere Bananen von den Bäuerinnen und Bauern umarmt werden, ist unklar, was wirklich dahinter steckt? Sind sie fair?img_5792

sind das faire Früchte?
sind das faire Bananen?

Doch in unserem Straßentheater geht alles gut aus: Bananen und PlantagenarbeiterInnen gewinnen den Kampf um die fairen Produktionsbedingungen!

Bananen und ArbeiterInnen gewinnen
Das Blatt hat sich gewendet.

Jetzt muss das auch noch in der Wirklichkeit geschehen -du kannst auch einen Teil dazu beitragen, indem du die Petition unterschreibst, falls du das noch nicht getan hast: https://www.suedwind.at/handeln/kampagnen/make-fruit-fair/

Lassen wir die Früchte und PlantagenarbeiterInnen gewinnen!

eine erfolgreiche Straßenaktion :)
eine erfolgreiche Straßenaktion :)
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CETA stoppen | Demo zu CETA im MinisterInnenrat

CETA ist die Abkürzung für „Comprehensive Economic and Trade Agreement“ und hat eine Freihandelszone zwischen der EU und Kanada zum Ziel. 117.242 Menschen haben bereits Ihre Ablehnung per eMail verkündet – und es werden immer mehr!

CETA Stoppen

„Die Mehrheit der Menschen will ein faires Rechtssystem, das Konzernen keine Sonderklagerechte einräumt. Die Mehrheit der Menschen will hohe soziale und ökologische Standards und eine nachhaltige Landwirtschaft. Die Mehrheit der Menschen will leistbare öffentliche Dienstleistungen in hoher Qualität. Die Mehrheit der Menschen will eine starke Demokratie, die nicht von Lobbyisten ausgehöhlt wird. All das ist durch CETA gefährdet“, erklärt das Bündnis TTIP Stoppen (Attac, GLOBAL 2000, ÖBV-Via Campesina Austria, Pro-Ge und Südwind).

Es fehlt an Transparenz, sowohl bei den Verhandlungen zu CETA als auch bei den Inhalten. Ähnlichkeiten zum Vorgehen bei TTIP liegen leider vor. Die Türen bleiben für die breite Öffentlichkeit und für zivilgesellschaftliche Organisationen verschlossen. Auch die Rechte des gewählten EU-Parlaments sind stark eingeschränkt.

CETA wird in Österreich im MinisterInnenrat behandelt werden und sollte es dort keine einstimmige Zustimmung geben , kann die Regierung im EU-Rat nicht zu CETA  zustimmen.

„Dieser MinisterInnenrat ist also ganz zentral dafür, ob sich Österreich gegen CETA stellt oder nicht. Das genaue Datum hat die Regierung leider noch nicht veröffentlicht“ – beschreibt das Bündnis die aktuelle Situation. „Wir gehen davon aus, dass CETA entweder am kommenden Dienstag (27.9.) oder eine Woche später (4.10.) auf die Tagesordnung kommen wird.“

Das TTIP Stoppen Bündnis war heute am Ballhausplatz und hat klar gemacht: STOP CETA. Die Bevölkerung ist gegen CETA! 117.242 Menschen haben bis heute früh Bundeskanzler Kern, Vizekanzler Mitterlehner und alle Ministerinnen und Minister per E-Mail aufgefordert, CETA abzulehnen.

Nächster Termin: Dienstag, 4.10., 8:00 bis 9:30 Uhr, Ballhausplatz

Wir werden wieder vor Ort sein. Schau auch du vorbei!

Liebe Grüße und auf bald,
die Wiener Südwind AktivistInnen


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Weiterführende Informationen:

Stellungnahme zu CETA:
http://www.attac.at/kampagnen/ttip-ceta-co-stoppen/ceta-was-ist-das.html

CETA Stoppen

https://www.global2000.at/publikationen/ceta-lesen-und-verstehen

Photos vom 27. September 2016 vor dem Bundeskanzleramt:
bit.ly/2d5USH1

E-Mail Aktion an die Regierung „CETA nicht mit mir“ unter:
https://www.ttip-stoppen.at/unterschreiben-gegen-ceta/

Abschlusstreffen der Wiener AktivistInnen im Aktivismusjahr 2015-2016

Und wieder war es der 13. eines Monats: AktivistInnen Stammtisch in Wien

Wir haben uns gestern getroffen und auf ein sehr erlebnisreiches Jahr zurückgeblickt:  Südwind Academy 2015, Aktion für Clean IT an den Universität Wien, TTIP und CETA Aktions-Picknick vor der Votivkirche, mit SUSY beim ehem. Bundespräsidenten Heinz Fischer und Margit Fischer, KMU gegen TTIP Aktion, konsumfreie Zone in der Weihnachtszeit, mit Bananenkostümen auf dem Fairness-Run … lustige Stammtische, interessante Gäste aus anderen Ländern und eine super AktivistInnen-Gruppe. Schön war’s und wir freuen uns auf den kommenden Aktivismus-Herbst.

Gestern haben wir auch Ideen für neue Aktionen gesammelt und sind mit einer bereits gestartet: einem Gastbeitrag für die Tagespresse. Der Beitrag wird von Bananen und ambitionierten Plänen für europäische Kleinplantagen handeln.

Stammtisch der Wiener Südwind AktivistInnen
Wir haben Ideen für einen Gastbeitrag in der Tagespresse gesammelt und vielleicht gelingt die Publikation in der Tagespresse.

Es entsteht aktuell auch unser gemeinsamer Aktivismus-Jahresbericht und du wirst ihn hier am Blog (https://suedwindaktivistinnen.org/downloads/) herunterladen können. Im Jahresbericht findest du Berichte aller Südwind Aktivismus Gruppen. Ende August soll der Bericht fertig sein – zeitgerecht vor der nächsten Südwind Academy im September. Übrigens – wirst du dabei sein? Du kannst dich noch anmelden: https://www.suedwind.at/programm/

Liebe Grüße, einen schönen Sommer und bis zum nächsten Treffen im September, am 13. September in der Laudongasse 40 im 8. Wiener Gemeindebezirk.

Einkaufen in der Stadt: Ein Besuch am Rochusmarkt

Es war einmal ein Friedhof. Nun ist es ein Markt. Mitten in Wien, gut erreichbar mit dem Fahrrad und dem öffentlichen Verkehr: der Rochusmarkt im 3. Wiener Gemeindebezirk.

Dieses Mal sind wir im 3. Bezirk unterwegs und erkunden Plätze, an denen direkt verkauft wird. Gemüse, Obst, Honig, Fisch, frisches Gebäck, Blumen – die Marktfläche erstreckt sich nur über ca. 100 Meter, sie ist aber reich an schönen Läden und Genüssen. Sie befindet sich gegenüber der Rochuskirche und zwischen der Maria-Eis-Gasse und der Landstraßer Hauptstraße. Über letztere gelangt man in wenige Gehminuten zum öffentlichen Nahverkehrsdrehpunkt Landstraße-Wien Mitte und zum Stadtpark.

Wiener Märkte - Der Rochusmarkt im 3. Wiener Gemeindebezirk
Rochusmarkt: neben Leckereien für den Magen gibt es auch für das Auge eine große Auswahl an Blumen.

Der Markt liegt auf dem Gelände eines aufgelassenen Friedhofs. Im ausgehenden 18. Jahrhundert sollten alle Friedhöfe im inneren Stadtgebiet aufgelassen und die sterblichen Überreste vor die Tore der Stadt gebracht werden. Der frei gewordene Platz wurde zum Marktplatz, dem Augustinermarkt, und im 20. Jahrhundert, nach dem Bau der U-Bahn-Linie U3 (sie verläuft unter dem Markt), zum Rochusmarkt.

Wiener Märkte - Der Rochusmarkt im 3. Wiener Gemeindebezirk
Nicht nur am Wochenende, sondern auch unter der Woche gibt es Marktfahrer und -fahrerin, welche ihre Produkte anbieten.

Ein etwas älteres Video gibt euch einen kleinen Einblick in das Marktgeschehen.

Besser aber, ihr nehmt euch Zeit für einen Besuch, genießt einen Kaffee am Markt und macht euch selbst ein Bild.

Liebe Grüße von den Wiener Südwind Aktivisten und Aktivistinnen

 

Schuhe, bitte erzählt mir aus eurem Leben.

Schuhkauf: fair produziert und gehandelte Schuhe gesucht

Kennt ihr das? – Ihr braucht mal wieder neue Schuhe und macht euch auf die Suche. Schön sollen sie sein, die richtige Größe haben und natürlich sollten die Schuhe auch fair produziert und gehandelt worden sein. Ihr wisst um die leider oft schrecklichen Produktionsbedingungen in vielen Ländern Bescheid und habt bereits gelesen, dass die manchmal gesundheitsgefährliche Arbeit von unterbezahlten ArbeiterInnen verrichtet wird. Euer nächstes Paar soll daher ein faires sein. Nur, wie kommt ihr zum gesuchten Paar?

Im Zuge der Kampagne Change your Shoes galt die Aufmerksamkeit den täglichen Beschützern unserer Füße – unseren Schuhen:

KonsumentInnen haben das Recht zu wissen, ob Ausbeutung und Gift an ihren Schuhen kleben. Am Schuh oder auf der Schuhverpackung ist die Suche nach diesen Informationen vergeblich. Dieser Mangel an Transparenz macht es schwierig, sich als KonsumentIn bewusst für Schuhe zu entschieden, die fair und nachhaltig produziert wurden. (Quelle: https://www.suedwind.at/handeln/shopping-guides/)

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Es gilt beim Kauf viele Kriterien zu berücksichtigen:

  • Welches Material wird verwendet?
  • Wie werden die Materialien erzeugt?
  • Wie werden Materialien verarbeitet?
  • Ist der Schuh reparierbar?
  • Wie lange halten die Schuhe?
  • Wie kann der Schuh gepflegt werden?
  • … und klarerweise: zu welchen Anlässen tragbar, mit welchen Kleidungsstücken kombinierbar
  • … ihr kennt die Liste

Die nachfolgenden Links helfen euch hoffentlich dabei die richtigen Schuhe zu finden und geben euch Auskunft über die vielen Ergebnisse der Change Your Shoes Kampagne.

 

 

Bei allen Hinweise und Tipps am Blog gilt wie immer: nach bestem Wissen und Gewissen. Haltet euch am Laufenden und erkundigt euch im Internet, in eurem Umfeld und im Fachhandel über die Produktionsbedingungen.

Liebe Grüße und viel Freude mit euren Schuhen!
die Wiener Südwind AktivistInnen

Make Fruit Fair: Themenabend mit GewerkschafterInnen aus Ecuador

„Pestizide wurden früher circa 20 mal im Jahr von Flugzeugen über die Plantagen gespritzt, heute passiert dies bereits mehr als 40 mal im Jahr.“ schildert Jorge den starken Anstieg des Pestizideinsatzes auf Ecuadors Plantagen in den letzten Jahren.

In unseren Supermärkten leuchten die Bananen gelb aus den Regalen. Von den vielen Pestiziden ist mit freiem Auge nichts zu erkennen. Auch nicht von den Mitteln, die nach Sammeln der Bananen zur Konservierung noch einmal über alle Bananen gespritzt werden ehe sie, in Plastiksäcken, den Seeweg über die Meere nach Europa antreten. Noch viel weniger erfahren wir als KonsumentInnen in Europa von den Menschen, die täglich bis zu 12 Stunden auf den Plantagen unter widrigsten Umstände für einen Hungerlohn schufften müssen.

Arbeiter und Arbeiterinnen in Ecuador erhalten keinen existenzsicheren Lohn, sie kämpfen mit den Folgen des Spritzmitteleinsatzes und vorallem Frauen werden wiederholt Opfer von sexueller Gewalt“, schildert eine Gewerkschafterin.

Konrad, Mitarbeiter bei der internationalen Kampagne Make Fruit Fair (https://www.suedwind.at/handeln/kampagnen/make-fruit-fair/), hat gemeinsam mit den Gewerkschaftern und Gewerkschafterinnen vor Ort in Ecuador die Arbeitsverhältsnisse dokumentiert. Unterstützt wurden sie von Dr. Hans-Peter Hutter, der eine medizinische Studie über die Gesundheit der Plantagenarbeiter und -arbeiterinnen gemacht hat. Du kannst die Ergebnisse der Forschungsreise hier laden: Bananen-Pestizid-Studie

Im Juni und Juli wollen wir weiter an Aktionen zum Thema Make Fruit Fair arbeiten und von Europa aus die Arbeit der Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter vor Ort in Ecuador unterstützen. Die Gäste aus Ecuador haben sich sehr über unser Engagement gefreut und betont, dass es wichtig ist, grenzenübergreifend zusammenzuarbeiten und die Wertschöpfungskette offenzulegen. Transparenz ist wichtig, damit alle Beteiligten einen fairen Lohn erhalten und gute Arbeits- und Lebensbedingungen (buen vivir) vorfinden.

Make Fruit Fair: Themenabend in Wien mit Gewerkschafterin und Gewerkschaftern aus Ecuador
Make Fruit Fair: Themenabend in Wien mit Gewerkschafterin und Gewerkschaftern aus Ecuador

Wenn du Interesse hast mehr zu erfahren und ebenfalls aktiv zu werden, komm zu unserem nächsten Treffen am 13. Juli 2016 ins Südwind Büro (Laudongasse 40, 1080 Wien).

Liebe Grüße und auf bald!
die Wiener Südwind Aktivistinnen


 

Links:

 

 

 

Einkaufen in der Stadt: Ein Besuch am Meidlinger Markt.

Woher kommt unser Essen? Vor kurzem haben wir den Viktor Adler Markt im 10. Bezirk besucht. Dieses Mal gibt es für alle Interessierten ein Bild vom Meidlinger Markt.

Im 12. Wiener Gemeindebezirkt liegt der Meidlinger Markt. Gut erreichbar mit U-Bahn und Bus gibt es am Markt Obst, Gemüse, Brote, Wein und vieles mehr zu finden. Für alle, die sich etwas mehr Zeit nehmen, gibt es einen kleinen Park in der Nähe.

Bei den Marktständen ist gut beschrieben woher das Gemüse und das Obst kommt. Sollte einmal ein Täfelchen fehlen, Nachfragen lohnt sich und schafft Gewissheit woher das Essen kommt. Wir wünschen einen guten, gesunden Einkauf und genussvolles Essen.

Wiener Märkte - Meidlinger Markt
Wiener Märkte – Meidlinger Markt

Märkte in deiner Gegend

 

Wie schaut es bei dir aus? Wo befindet sich dein Lieblingsmarkt? Was tut sich in deiner Umgebung? Es gibt seit ein paar Jahren auch immer mehr CSA (Comunity Supported Agriculture) Angebote. Vielleicht findest sich ein solches bei dir in der Umgebung. Oder eine Food-Coop?

Weiterführende Links:

CETA stoppen: Aktion am Ballhausplatz

Am Dienstag, den 31. Mai 2016, haben sich am Vormittag vor dem Bundeskanzleramt am Ballhausplatz in Wien Aktivist*innen vom Bündnis TTIP Stoppen versammelt.

Das Bündnis wird von Attac, Global 2000, ÖBV-Via Campesina-Austria, Pro-Ge und Südwind getragen und hat am Ballhausplatz seinen Widerstand gegen das neoliberale Handelsabkommen CETA artikuliert. Die Teilnehmer*innen haben über die negativen Aspekte des Abkommens informiert. In naher Zukunft wird sich die österreichische Bundesregierung über die österreichische Positionierung auf EU-Ebene im Bezug zu den TTIP- und CETA-Verhandlungen aussprechen.

CETA Stoppen
CETA Stoppen: https://www.global2000.at/ceta-wollen-wir-nicht

Wenn ihr mehr Informationen wollt oder den Widerstand unterstützen möchtet, schaut auf: http://www.ttip-stoppen.at/ und https://www.global2000.at/ceta-wollen-wir-nicht

 

CETA Aktion gestern … Make Fruit Fair Aktion morgen …

Die Wiener Aktivist*innen haben die Südwind Flagge am Ballhausplatz hochgehalten. Wenn du auch einmal bei einer Aktion dabei sein willst, so melde dich bei uns oder schau einfach zum nächsten Stammtisch. Der nächste Stammtisch in Wien findet bereits am 13. Juni um 19 Uhr im Südwind Büro in der Laudongasse 40 statt. Weiter unten siehst du die Ankündigung mit einer Beschreibung, was dich am 13. Juni erwarten wird.

Liebe Grüße und vielleicht auf bald bei einem unserer Stammtische
(Kontaktadressen aus allen Regionen: https://suedwindaktivistinnen.org/kontakt/)

 


Ort: Südwind Wien, Laudongasse 40, 1080 Wien
Zeit: Montag, 13. Juni 2016, 19.00 Uhr

Wir haben die spontane und besondere Gelegenheit genutzt und drei AktivistInnen der Bananengewerkschaft ASTAC aus Ecuador zu unserem Stammtisch eingeladen. Das Schöne daran ist, dass wir nicht nur interessante und hautnahe Einblicke in die Arbeit der AktivistInnen in den Bananenplantagen in Ecuador bekommen, sondern uns auch gleich daran machen können, uns zu solidarisieren und das Gehörte in eine Aktion umzusetzen.

Den 2. Teil des Abends werden wir daher der Akionsplanung widmen. Wir haben ja schon im Rahmen der Make Fruit Fair Kampagne eine Fotoaktion entwickelt, die wir noch ausbauen können.  Es wird auch der Raum dafür da sein, neue Ideen einzubringen!

 

Südwind Straßenfest 2016: ein Picknick zum Abschluss

Geschafft! Das Fest ist gelungen, den Gästen und StandlerInnen hat es gefallen.

Gestern Abend haben wir uns im Alten AKH getroffen, um das vergangene Straßenfest zu feiern und uns über die gute Zusammenarbeit zu freuen. Ein großes Danke noch einmal an dieser Stelle von den OrganisatorInnen an alle Beteiligten – und umgekehrt auch an die OrganisatorInnen.

Südwind Straßenfest 2016 - Picknick
Südwind Straßenfest 2016 – gemeinsames Picknick der freiwilligen Helfer und Helferinnen zur Feier des schönen Straßenfests

Auch nächstes Jahr soll es wieder ein Straßenfest geben. Wenn du Lust hast auch bei der Organisation mit dabei zu sein, so melde dich bei uns oder beim Südwind Wien im kommenden Winter.

Liebe Grüße und euch allen einen guten Start in den Tag!

Leckereien der Natur: der Holunder

Vor kurzem haben wir einen Markt vorgestellt, den Viktor-Adler-Markt in Wien. Wenn wir jetzt noch mehr über unsere Nahrungsmittel, ihre Verarbeitung, den Verkauf und ihren den Ursprung wissen wollen, dann müssen wir noch etwas weiter gehen – dieses Mal hinaus in die Natur und hinauf auf die Hügel rund um Wien.

Im Frühling blüht unter anderem der Holunder (Wikipedia: Holdunderblüten) und die weißen Blüten sind gut von weitem zu sehen und zu riechen. Augen und Nasen auf!

Der Holunderstrauch beginnt jetzt, im Mai in vielen Teilen Österreichs zu blühen oder steht bereits in Blüte. Ein paar Rezepte, was ihr mit den Blüten machen könnt, haben wir hier gesammelt. Kurz in eine Suchmaschine getippt oder Freunde und Familie befragt, kommt ihr sicher auf weitere Ideen.

Natur - Holunder
Blick auf einen Holunderstrauch im Vorder- und Wien im Hintergrund

Wir wünschen euch schöne Frühlingstage und gutes Gelingen beim Verarbeiten der Holunderblüten. Achja – klärt auch zuvor ab, ob die Blüten auch gepflückt werden können oder der von euch anvisierte Strauch auf einem privaten Grundstück steht – Nachfragen zahlt sich aus und vielleicht gibt es auch einen guten Deal: Zugang zu Blüten vs. Marmelade. Und ihr lernt neue Leute in eurem Umfeld kennen.

Liebe Grüße von den Wiener Südwind Aktivisten und Aktivistinnen

Südwind Straßenfast 2016 und Make Fruit Fair

„Feiern wir gemeinsam den vielfältigen Einsatz aller Menschen, die sich für eine bessere Welt engagieren!“ – Am Samstag, den 21. Mai 2016, fand bei Sonnenschein und ausgezeichneter Stimmung das Südwind Straßenfest statt.

Seit 32 Jahren feiert Südwind einmal im Jahr gemeinsam mit einer Vielzahl entwicklungspolitischer Organisationen in Wien das Straßenfest. Ein vielfältiges Musikprogramm von Blasmusik über Latin bis Hiphop, Kulinarik und Kunsthandwerk aus aller Welt, Infos zu Upcycling, Straßenkunst, Capoeira und vieles mehr war auch heuer wieder zu erleben und genießen. Die Grundwerte  Weltoffenheit, Nachhaltigkeit und Fairness werden gelebt und gefeiert.

Make Fruit Fair! – Frag die Banane!

Die Wiener Südwind Aktivisten und Aktivistinnen nahmen heuer wieder mit einem Crepe-Stand und einer Info-Aktion am Straßenfest teil. Dieses Jahr haben wir die Südwind Kampagne „Make Fruit Fair“ unterstützt und an unserem Crepe-Stand Schoko-Bananen-Crepe und Marmelade-Crepe angeboten, über die Kampagne informiert als auch Unterschriften für „Make Fruit Fair“ gesammelt. Ihr könnt auch unter http://makefruitfair.org/de/ an online-Petitionen teilnehmen – und seid euch sicher: jede Unterstützungserklärung ist wichtig und hilft.

Crepe-Stand der Südwind Aktivisten und Aktivistinnen
Crepe-Stand der Südwind Aktivisten und Aktivistinnen
Crepe-Stand der Südwind Aktivisten und Aktivistinnen
Blick aus dem Crepe-Stand hinaus in die Reihen der Straßenfest Standler und Standlerinnen und die Besucher und Besucherinnen des Fests

An unserem Crepe-Stand haben wir mit dem nachfolgenden Plakat ein paar Eckpunkte der Recherchen der „Make Fruit Fair“-Kampagne herausgenommen und präsentiert. Hättest du gewusst, dass 909 Kilogramm Bananen gesammelt werden müssen, damit eine Person 100€ Lohn erhält?

Make Fruit Fair - Informationen zum Bananenanbau
Make Fruit Fair – Informationen zum Bananenanbau
Crepe-Stand der Südwind Aktivisten und Aktivistinnen
Crepe-Stand der Südwind Aktivisten und Aktivistinnen

Weitere Photos vom Straßenfest findet ihr zum Beispiel auf der Facebook-Seite des Straßenfests unter https://www.facebook.com/suedwindstrassenfest.

Südwind Straßenfest 2016
Musik am Südwind Straßenfest 2016

Es war ein tolles Fest und wir bedanken uns bei euch, den vielen Besuchern und Besucherinnen, beim Organisationsteam für die sehr gute Unterstützung, bei den vielen Freiwilligen, die das Straßenfest erst ermöglichen, beim Cafe Gagarin (http://cafegagarin.at) für die Crepe-Platten, bei Fairtrade für Essen und Bananenkostüm (https://www.fairtrade.at/), beim Wetter für den Sonnenschein und bei allen für die gute Stimmung. Es war ein wunderbares Fest.

Liebe Grüße von den Südwind Aktivistinnen

PS: Wir treffen uns am 13. Juni 2016 um 19:00 Uhr in Wien wieder zum Wiener Südwind Aktivisten und Aktivistinnen Stammtisch im Südwind Büro in der Laudongasse 40 im 8. Bezirk. Schau vorbei, wenn du Zeit und Lust hast.

 

Südwind Straßenfest 2016 am 21. Mai im Alten AKH in Wien

In ein paar Tagen ist es schon wieder soweit. Südwind feiert in Wien im Alten AKH das Straßenfest. Komm vorbei und genieße die kulturelle Vielfalt dieser Welt!

Eine große Zahl an Organisationen hat sich angemeldet und will über ihre Projekte infomieren. Zu Essen gibt es wieder gutes aus aller Welt und die Südwind Aktivist_innen werden mit einem Crepe-Stand vertreten sein. Wir werden auch Infos zur „Make Fruit Fair“-Kampagne am Straßenfest hinaustragen.

Make-Fruit-Fair - http://makefruitfair.org/de/
Make-Fruit-Fair – http://makefruitfair.org/de/

Wenn du Lust hast uns Aktivist_innen oder die Organisator_innen des Fest zu unterstützen, dann melde dich bei uns (nähere Infos unten). Oder du schaust als Besucher_in vorbei und genießt einfach nur den schönen Tag und die gute Stimmung.

Liebe Grüße und bis bald am Fest.
die Wiener Südwind Aktivist_innen

 


Weitere Infos findest auf folgenden Seiten:

Für ein schönes Fest braucht es viele fleißige Hände. Wenn du das Südwind Straßenfest aktiv vor Ort unterstützen willst, so informiere dich auf http://www.suedwind-agentur.at/start.asp?ID=261600 und melde dich als Freiwillige_r beim Straßenfest-Team (mitarbeit.strassenfest@suedwind.at).

Das Straßenfest-Team will sich auch bei dir für deine Zeit und Hilfe auch bedanken, durch:

  • Essens und Getränkegutscheine während deiner Mitarbeit beim Südwind Straßenfest
  • Eine kleine Überraschung als Dankeschön für deine Mitarbeit
  • Ein gemeinsames Picknick ein paar Tage nach dem Fest, um das Fest gebührend ausklingen zu lassen und das gesamte Team besser kennen zu lernen

Einkaufen in der Stadt: Ein Besuch am Wiener Viktor-Adler-Markt

Woher kommt unser Gemüse? Wer ist aller an der Aussaat, der Pflege, der Ernte, der Lieferung und dem Verkauf beteiligt?

Immer wieder greifen Südwind Aktivist_innen das Thema Ernährung auf und informieren anhand von tropischen Früchten (siehe Make Fruit Fair Kampagne), Schokolade (Make Chocolate Fair) und zum Beispiel Freihandelsabkommen (TTIP Stoppen, Future Farmer – Aktion) Zusammenhänge zu Fragen der Landwirtschaft, Ernährung und Handel.

Dieses Mal gibt es am Blog praktische Informationen zu Einkaufsmöglichkeiten in Wien. Die Stadt Wien betreut unter dem Titel Wiener Märkte zahlreiche größere Märkte in Wien. Es gibt auch eine App (für iOS und Android), welche über Öffnungszeiten und Marktangebote informiert. Hier kommst du zur Website der Stadt Wien.

Wiener Märkte - App der Stadt Wien
Wiener Märkte – App der Stadt Wien

Ein Photo vom Viktor-Adler Markt im 10. Wiener Gemeindebezirk gibt es von uns als Vorgeschmack dazu.

Wiener Märkte - Viktor-Adler-Markt
Wiener Märkte – Viktor-Adler-Markt

Es gibt aber nicht nur jene Märkte, die unter dem Titel Wiener Märkte zusammengefasst sind, sondern zahlreiche kleinere und größe Märkte. Auf Wikipedia gibt es eine Liste an Märkten in Wien. So zum Beispiel gibt es seit wenigen Jahren den BioMarkt Lange Gasse mit seiner Facebook Seite „BioMarkt-LangeGasse“.

Wo befindet sich dein Lieblingsmarkt? Kommentiere den Eintrag und teile mit uns Infos zu deinen Lieblingsmarkt.

Weiterführende Links:

 

Aktionsvorbereitung zu „Make Fruit Fair!“

Woher kommen meine Bananen, Ananas und Orangen? Sind sie fair gehandelt worden? Bekommen alle Personen, die an der Produktion und am Handel beteiligt sind, einen fairen Lohn? Leider liegen die Dinge öfters im Argen. Das soll nicht so weitergehen und wir treten wieder für einen fairen Handel ein.

Die internationale Kampagne für nachhaltigen Handel von tropischen Früchten (http://makefruitfair.org/de/) fordert von der EU, den Regierungen, Supermärkten und der Lebensmittelindustrie faire Preise für tropische Früchte sowie menschenwürdige Arbeitsbedingungen und Umweltschutz auf Fruchtplantagen.

Wir, die Südwind Aktivist_innen, unterstützen diese Kampagne und planen eine Photoaktion am Südwind Straßenfest am 21. Mai 2016 im Alten AKH in Wien. Wir haben uns dazu im April im Südwind Büro getroffen und an unserem Photo-Rahmen und den Photo-Früchten gebastelt.

Make Fruit Fair - Kampagne für fairen Handel

Am Südwind Straßenfest können Besucher und Besucherinnen Photos machen und an unserem Crepe-Stand faire Süßigkeiten genießen. Seid willkommen!

Wenn du Interesse hast uns bei der Photo-Aktion zu unterstützen oder mit uns für die Gäste zu backen, dann melde dich bei uns unter aktivismus.wien@suedwind.at . Du kannst auch zu unserem nächsten Treffen kommen – am Freitag, den 13. Mai 2016, um 19 Uhr im Südwind Büro (Laudongasse 40, 1080 Wien).

Mehr Informationen zur Kampagne findest du auch auf http://makefruitfair.org/de/.

Liebe Grüße von den Wiener Südwind Aktivist_innen!

 

 

Südwind Straßenfest am 21. Mai 2016: Welttag der kulturellen Vielfalt

Komm zum Südwind Straßenfest am 21. Mai im alten AKH in Wien und feiere gemeinsam mit 5.000 BesucherInnen die kulturelle Vielfalt dieser Welt!

Wie jedes Jahr informiert eine Vielzahl von Organisationen über ihre Projekte, umrahmt von Live-Musik, Kulinarik und Kunsthandwerk aus aller Welt.

Weitere Infos findest auf folgenden Seiten:

Für ein schönes Fest braucht es viele fleißige Hände. Wenn du das Südwind Straßenfest aktiv vor Ort unterstützen willst, so informiere dich auf http://www.suedwind-agentur.at/start.asp?ID=261600 und melde dich als FreiwilligeR beim Straßenfest-Team.

Das Straßenfest-Team will sich auch bei dir für deine Zeit und Hilfe auch bedanken, durch:

  • Essens und Getränkegutscheine während deiner Mitarbeit beim Südwind Straßenfest
  • Eine kleine Überraschung als Dankeschön für deine Mitarbeit
  • Ein gemeinsames Picknick ein paar Tage nach dem Fest, um das Fest gebührend ausklingen zu lassen und das gesamte Team besser kennen zu lernen

Bei Fragen melde dich bei mitarbeit.strassenfest@suedwind.at.

Datum: 21. Mai 2016, 14:00 – 23:30 Uhr
Ort: Altes AKH, Hof 1, Alser Straße 4, 1090 Wien

 

Das Südwind Straßenfest ist wieder ein ÖKO-Event.

AktivistInnenstammtisch mit Julia Bustamante vom „Comite Popular“

 

Rio de Janeiro und der Sommer 2016, genauer gesagt die dort dann stattfindenden Olympischen Sommerspiele, waren auf einmal ganz nah beim letzten Stammtisch der Wiener SüdwindaktivistInnen am 13. März 2016.

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Leider berichtete Julia Bustamante aber nicht nur vor der Vorfreude auf die sportlichen Bewerbe – sondern sehr ausführlich von den zahlreichen Menschenrechtsverletzungen und negativen Entwicklungen, die sich in Rio gerade durch die Vorbereitungen auf das Großereignis ergeben. Stichwort Zwangsvertreibungen, Ausgangssperren, „Säuberungen“ ganzer Stadtviertel usw. Auch in der ZIB2 erzählte Julia davon.
Ihre Berichte gingen uns AktivistInnen wirklich unter die Haut und wir wollen Julia und das „Comite Popular“ auf jeden Fall unterstützen von den OrganisatorInnen der Spiele sowie den Verantwortlichen in Rio die Einhaltung der Menschenrechte einzufordern!

Aktionsmöglichkeiten:

 

Mehr Infos:

 

 

Wir haben es satt! – Wir läuten jetzt die Agrarwende ein und sie wird ein Erfolg werden.

Die Plattform “Wir haben es satt” macht eine Reise in die Zukunft und feiert die österreichische Agrarwende. Und sie wird 2020 bereits der volle Erfolg sein – für Österreich, für Europa und die ganze Welt.

Wie wird es uns 2020 gehen? Wie werden wir uns ernähren? Was wird auf deinem Tisch stehen? Wer wird deine Lebensmittel produzierten? Die Plattform weiß was es braucht und berichtet in der Bauern Post von einer Zukunft nach der Agrarwende (PDF: https://wirhabenessattaustria.files.wordpress.com/2016/02/bauernpost_web.pdf) – und auf diese Zukunft können wir uns freuen.

Agrarwende der Plattform "Wir haben es satt!" - Bauern Post
Informationsmaterial der Plattform „Wir haben es satt!“ für die Tagung in Wien
Agrarwende der Plattform "Wir haben es satt!" - Bauern Post
Wie schaut unsere Welt 2020 aus? Nach der Agrarwende: viel besser!

Zurück ins Heute, den 8. Februar 2016 und zurück nach Wien. Die Plattform hat vor dem Austria Center die Agrarwende eingeläutet, denn eine ökologische, nachhaltige und faire Landwirtschaft braucht nicht nur Österreich, sondern die ganze Welt. Dessen sind sich die Mitglieder der Plattform „Wir haben es satt“ sicher – und Tag für Tag werden es mehr Personen, die erkennen, dass ein besseres Wirtschaften dringend nötig ist.

Agrarwende der Plattform "Wir haben es satt!"
Plattform: Wir haben es satt! – Jetzt wollen wir die Agrarwende!
Agrarwende der Plattform "Wir haben es satt!"
Plattform: Wir haben es satt! – Jetzt wollen wir die Agrarwende!
Agrarwende der Plattform "Wir haben es satt!"
Plattform: Wir haben es satt! – Jetzt wollen wir die Agrarwende!
Agrarwende der Plattform "Wir haben es satt!" - IG Milch
Plattform: Wir haben es satt! – Jetzt wollen wir die Agrarwende!

Die Mitglieder der Plattform zeigen nicht nur Probleme auf, sie formulieren auch Lösungen: die Ausrichtung der Landwirtschaft an agrarökologischen Prinzipien (festgehalten im ÖPAL – Österreichisches Programm für eine agrarökologische Landwirtschaft), die Abkehr von der Weltmarktorientierung und den Fokus auf die Förderung einer kleinstrukturierten, regional verankerten und vielfältigen Landwirtschaft.

Mit der Agrarwende geht auch eine Neuorientierung in der weltweiten Handelspolitik an zivilgesellschaftlichen Forderungen einher, zugunsten der Handlungsfähigkeit von Ländern des Südens, und demokratischere Strukturen im österreichischen Agrar- und Ernährungssystem werden gefordert.

Agrarwende der Plattform "Wir haben es satt!"
Plattform: Wir haben es satt! – Jetzt wollen wir die Agrarwende!

Wenn ihr euch ebenfalls engagieren wollt, so meldet euch bei der Plattform oder schaut bei einem unserer nächsten AktivistInnen-Treffen in Wien vorbei. Am 13. Februar treffen wir uns wieder im Südwind Büro in Wien in der Laudongasse 40 im 8. Bezirk.

auf bald!
die Wiener Südwind AktivistInnen

 


 

Plattform „Wir haben es satt“
www.wir-haben-es-satt.at

Trägerorganisationen:

Weitere Photos der Aktion am 8. Feber findet ihr hier:

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Wiener AktivistInnentreffen: Stammtisch und Kabarett „Mit’n letzten Geld“

Er ist ein Windrad, ein Radfahrer und der Lotto-Totto-Otto und er macht sich so seine Gedanken über das Haben, Sein, Nicht-Haben und Nicht-Sein. Das Publikum, lachend, mit ihm – Georg Bauernfeind.

Gestern, den 13. Jänner 2016, sind wir in das neue Jahr gestartet. Wir hatten unseren erstern Stammtisch des Jahres und, eine Einladung von Georg Bauernfeind (Danke!), einen lustigen Kabarettabend zu genießen.

Im Zuge des Stammtisches haben wir gestern die nächsten Monaten kurz besprochen und auch Themen andiskutiert, welche wir behandeln wollen.

Plattform „Wir haben es satt“: WIR LÄUTEN DIE AGRARWENDE EIN!

Die Plattform organisiert am 8.2.2016 um 8:00 Uhr vor dem Austria Center Wien Congresszentrum (Bruno-Kreisky-Platz1, 1220 Wien – U1 VIC) eine Veranstaltung zur Argrarwende:

„Endlich, die österreichische Agrarelite hat die Sackgasse erkannt, in der sich die Agrarpolitik befindet. Wir stimmen dem Tagungstitel der Wintertagung des Ökosozialen Forum voll zu: „Billig gibt’s nicht. Irgendwer zahlt immer (drauf)!“ Das Problem wurde richtig erkannt. Wir wollen die Lösung, nämlich eine ökologische und sozial gerechte Agrarwende einläuten und feiern.“

Die Einladung die Plattform vor Ort zu unterstützen steht und wir überlegen, was der Beitrag der Südwind AktivistInnen sein kann. Achja – wir sollen ausrichten: Tracht ist Pflicht! Kommt im Dirndl, in der Lederhose und mit Janker. Bringt Kuhglocken! Wir werden die Agrarwende laut begrüßen.

Clean IT: Wie steht es um die Produktionsbedingungen in der IT-Industrie?

Wir haben uns bereits im Herbst 2015 mit Clean-IT beschäftigt und so gab es vor der Universität Wien eine Photo-Aktion und am Blog haben wir davon auch berichtet. Wir wollen das Thema ins 2016er Jahr weitertragen und sind dabei eine neue Aktion auszuarbeiten.

Weitere Themen? Schokolade, Ernährungssouveränität, Fairer Handel, TTIP, …

Wenn du bei einem oder mehreren Themen dabei sein willst, oder eigene Ideen hast, die du realisieren willst, melde dich oder komm zu einem Treffen.

Lust auf Kabarett bekommen?

Wenn ihr auch Interesse habt Georg Bauernfeind zu sehen, so könnt ihr euch auf seiner Website (http://georg-bauernfeind.at/anzeige.php) über die nächsten Auftritte informieren. Sein Radfahrer-Lied findet ihr bereits auf Youtube (https://www.youtube.com/watch?v=0IYyWoKC_Qs)

Georg Bauernfeind Kabarettist
Georg Bauernfeind tourt aktuell mit seinem Programm „Mit’n letzten Geld“ durch die Kabaretts

 

Wir, die Wiener Südwind AktivistInnen, treffen uns auf jeden Fall wieder nächstes Monat am 13. Februar um 18:30. Wenn du Lust und Zeit hast, schau vorbei, wir freuen uns auf deinen Besuch.

Liebe Grüße von den Wiener Südwind AktivistInnen

Aktion: Konsumfreie Zone in der Wiener Mariahilferstraße

Ein paar Minuten Ruhe, einen Tee genießen, Kekse naschen und entspannen – das war das Angebot der Südwind AktivstInnen in Wien in der Mariahilfer Straße.

Am 3. Adventsamstag, einem jener Tage des Jahres an welchem in der Einkaufstraße Mariahilferstraße besonders viele zwischen Geschäften hin und her eilen, rastlos Geschenke suchen und sich mit Tausenden durch Kaufhauszeilen drücken, luden die Südwind AktivistInnen zu Tee, Keksen und ein paar Minuten Ruhe ein.

Wiener Südwind AktivistInnen auf dem Weg in die Wiener Mariahilfer Straße
Auf dem Weg in die Wiener Mariahilfer Straße

Mit ein paar PassantInnen sind wir ins Gespräch gekommen und haben mit Ihnen Tee getrunken und über den Winter, Südwind, Kampagnenarbeit und natürlich unsere Konsumgewohnheiten gesprochen.

Viele PassantInnen, die nur rasch vorbeigeeilt sind, haben zumindest die Botschaft am Boden gelesen – „Konsumfreie Zone. Hier gibt’s nichts zu kaufen. Wir laden zu Tee und Keksen.“ – bei ein paar Personen sah man nach dem Lesen ein kurzes Lächeln  – „Ja, stimmt. Habt’s eh recht.“ könnte es geheißen haben.

Wiener Südwind AktivistInnen laden in die konsumfreie Zone ein
Wiener Südwind AktivistInnen laden in die konsumfreie Zone ein

Wir hatten auch unseren Jahresbericht mit, für jene, die etwas mehr Zeit hatten und sich ein Bild des Südwind Aktivismus in Österreich machen wollten. Die Clean-Clothes-Kampagnen Materialien (http://cleanclothes.at/) waren natürlich auch dabei und die Infos zur Make Fruit Fair Kampagne ebenso.

Wiener Südwind AktivistInnen laden in die konsumfreie Zone ein
Infomaterial von Südwind für Interessierte

Allen PassantInnen haben wir auch Weihnachtswünsche angeboten und ihnen schöne Zeit mit Familie und Freunden, ruhigen Schlaf, Erinnerungen an ein lustiges Erlebnis und Ähnliches geschenkt.

Wiener Südwind AktivistInnen laden in die konsumfreie Zone ein
Wünsche der AktivistInnen an die PassantInnen

Ein paar unserer Wünsche sind noch im Wiener Südwind Büro in einem Säckchen am Empfang ziehbar. Wenn ihr Zeit habt, schaut hin und holt euch euren Wunsch ab.

Liebe Grüße und einen schönen Jahresausklang euch allen!

 


 

Clean Clothes: Label- und Unternehmenckeck: http://cleanclothes.at/de/ressourcen/publikationen/

Make Fruits Fair: http://www.makefruitfair.org/de/

 

KMU gegen TTIP – gemeinsamer Antrag an die Wirtschaftskammer

Die Wirtschaftskammer soll alle Mitglieder unterstützen, die großen wie auch die kleinen. Die Initiative KMU (Klein- und Mittelbetriebe) gegen TTIP ist entstanden, da viele Betriebe große Nachteile durch TTIP befürchten.

Viele Organisationen haben bereits in den USA und in der EU mehrmals auf die zu erartenden negativen Konsequenzen von TTIP aufmerksam gemacht und die fragwürdigen Vorteile zur Diskussion gestellt. Die letzten Jahre hatten wir, die Südwind AktivistInnen, den Fokus auf die Lebensmittelproduktion gerichtet. Es gibt aber auch eine branchenübergreifende Initiative, die sich TTIP widmet: KMU gegen TTIP.

Was will KMU gegen TTIP demnächst erreichen?

Wenn 200 UnternehmerInnen in einem Bundesland einen Antrag mit der Forderung nach einer unabhängigen Studie über die Auswirkungen von ‪#‎TTIP‬ auf KMU unterzeichnen, muss dieser im jeweiligen Landeswirtschaftsparlament behandelt werden. Und das soll nun erreicht werden.

Daher bitte den Antrag des jeweiligen Bundeslandes (https://db.tt/Q72u5Ot5) ausdrucken, unterzeichnen und an  „KMU gegen TTIP“ mailen oder faxen:

Fax an: 07221 / 707 444
E-Mail an: antrag-wien@kmu-gegen-ttip.at

So schnell geht’s – und die Wirkungs ist groß!
Frist in Wien: 11. November 2015

Facebook-Eintrag: https://www.facebook.com/kmusgegenttip/posts/1680181842253562

 

Was wird gefordert?

„Ich, als eine/r von mehr als 200 UnterzeichnerInnen dieses Antrags, ersuche deshalb das Wirtschaftsparlament der Wirtschaftskammer Wien zu beschließen …

  • … das Präsidium der Wirtschaftskammer Österreich aufzufordern, eine neutrale wissenschaftliche Studie in Auftrag zu geben, die die für die heimischen KMU zu erwartenden Vor- und Nachteile des
    Transatlantischen Freihandelsabkommens TTIP detailliert darstellt sowie
  • … das Präsidium der Wirtschaftskammer Österreich aufzufordern, in der Folge eine entsprechend ausgleichende Position zu den TTIP-Verhandlungen einzunehmen bzw. im Sinne des gesetzlich
    vorgeschriebenen Interessensausgleichs (§59 WKG), den Anliegen der überwältigenden Mehrheit der KMU ein mindestens ebenso großes Gewicht beizumessen.“

Was mache ich als Angestellte oder Angstellter?

Wenn du kein Unternehmen führst, so lege das Papier deiner Arbeitgeberin oder deinem Arbeitgeber vor. Vielleicht hat er / sie Interesse die Initiative zu unterstützen. Jede Stimme ist wichtig.

TTIP stoppen
TTIP stoppen