Der trojanische Schuh ist auf Reisen…

und es ging nach Linz!

Von 6. bis 8. Oktober fand in Linz in der Tabakfabrik die Wear Fair +mehr statt. Natürlich waren sowohl Südwind als auch das Südwind-Magazin vor Ort anzutreffen.

und wo Südwind ist, dürfen auch AktivistInnen nicht fehlen!

In den letzten Wochen haben wir uns mit der Change your Shoes-Kampagne beschäftigt. Diese fordert in der aktuellen Petition Schuhmarken und -ketten zu mehr Transparenz in der Produktion auf, um so auch bessere Arbeitsbedingungen zu schaffen. Nähere Infos findet ihr auf der Change your Shoes-Homepage.

Recht spontan schafften wir es eine überregionale Aktion zu organisieren:

Die Wiener AktivistInnen haben Schuhschachteln gestaltet, die Informationen zur Kampagne enthielten, Tipps zum Reparieren der Schuhe oder auch Ratschläge für den Schuhkauf.

Die AktivistInnen aus Graz haben den Trojanischen Schuh gebastelt, in dem sich so manches versteckt hat – Schuhe, Schuhschachteln, Petitionslisten…vielleicht sogar eine Arbeiterin?? wer weiß…

Mit Unterstützung aus Salzburg sind wir dann gemeinsam vom Linzer Hauptbahnhof über die Landstraße zur Tabakfabrik gewandert – durch den Schuh haben wir viel Aufmerksamkeit auf uns gezogen. Zwischen den verschiedensten WahlkämpferInnen haben wir die PassantInnen auf die WearFair eingeladen und sie über die Schuhproduktion informiert.

DSCN2271.JPG

Im Anschluss haben wir in der Tabakfabrik weitere Südwinde getroffen und gemeinsam einen netten Nachmittag auf der WearFair verbracht.

Eine Aktion mit AktivistInnen aus mehreren Regionen an einem Ort war ein sehr schönes Erlebnis und werden wir sicherlich wiederholen.
(An der Aktionsvorbereitung waren außerdem viel mehr beteiligt, als auf den Fotos zu sehen sind, jedoch hat eine Krankheitswelle um sich geschlagen – sonst wäre ein noch stärkerer Südwind durch Linz geweht!)

Falls wir euch nicht auf der WearFair oder auf der Landstraße angesprochen haben und ihr trotzdem gerne unterschreiben möchtet, könnt ihr das – hier –  auch online tun.
Helft mit, damit es in eine gute Richtung geht!22256796_1535207963225187_1668409458343457303_o.jpg

Advertisements

AktivistInnen am Südwind-Straßenfest!

Endlich ist Frühling, endlich ist Zeit für Straßenfeste – endlich ist Südwind Straßenfest! :)

Am 27. Mai ist es so weit!

>> Am Samstag, dem 27. Mai 2017 feiern wir wieder das vielfältige Engagement all jener Menschen, die sich für eine bessere Welt einsetzen.

Und wie feiert man so ein Fest? Mit gemeinsamen Musizieren, Tanzen, Trinken, Essen und Austausch.

Von Blasmusik über Latin bis Hiphop wird von den MusikerInnen aus Afrika, Asien, Lateinamerika und Europa präsentiert. Auf dem Straßenfest kann man auf über 105 Standplätzen internationale und lokale Organisationen entdecken und sich austauschen, sowie Kunsthandwerk und faire Waren kaufen.

Sportliche, kreative und soziale Workshops können besucht werden, während man Kulinarik aus aller Welt genießt. <<

Mehr Infos zum Fest und die Facebook-Veranstaltung findet ihr hier
(auch falls sich noch jemand als freiwillige HelferIn beteiligen möchte):
https://www.suedwind.at/wien/suedwind-strassenfest/
https://www.facebook.com/events/1737297796588141/

Auch die Südwind AktivistInnen sind natürlich wieder mit dabei und haben beim letzten Stammtisch den Banner für unseren Kuchenstand fertig gestellt.
Besucht uns, trinkt fairen Kaffee, esst konfliktfreien Kuchen und informiert euch!

IMG_20170513_220841696

Falls uns noch jemand mit Kuchen unterstützen möchte, meldet euch gerne unter aktivismus.wien@suedwind.at

Kommt vorbei und feiert mit uns, wir freuen uns schon!

Flash mob und Spaziergang durch die Stadt: wir unterstützen das Südwind Magazin

Wir haben Fragen, suchen Antworten. Wir lesen Antworten, aber auf welche Fragen? Und wie gut sind die Fragen und Antworten? Qualitätsvoller Austausch über internationale Politik, Kultur und Entwicklung ist wichtig.

Südwind Magazin | Flash Mob in Wien
Südwind Magazin | Flash Mob in Wien

Die Südwind AktivistInnen sind durch Bezirke Wiens gegangen und ins Gespräch mit PassantInnen, KellnerInnen und RestaurantbesitzerInnen gekommen. Welche Zeitungen legen RestaurantbetreiberInnen für Ihre Gäste auf? Worauf wird geachtet? Gäste wollen nicht nur reichhaltig essen und trinken, sondern auch Wertvolles lesen. Vielseitige, umfassende und unabhängige Berichterstattung ist wichtig und es gibt sie. Viele JournalistInnen bemühen sich um qualitätsvolle Angebote, und wir, die LeserInnen, haben die Wahl und können entscheiden wem wir Zeit schenken, zuhören, zustimmen oder auch wiedersprechen. Südwind bietet mit dem Südwind Magazin (http://www.suedwind-magazin.at) eine kräftige Stimme am Zeitungsmarkt an, höre hin und prüfe, ob sie auch dich anspricht.

„Die öffentliche Meinung in Österreich wird jeden Tag von reißerischen und grellen Gratis- und Boulevardzeitungen mit Skandal, Demagogie und Nationalismus überschüttet und manipuliert. Es braucht in der österreichischen Medienlandschaft die Stimme der Vernunft“, so der Flüchtlingsmanager Kilian Kleinschmidt über das Südwind-Magazin. Provinzoberin der Steyler Missionsschwestern, Sr. Hemma Jaschke betont: „Medien, die dazu beitragen, Solidarität und Gerechtigkeit weltweit zu fördern, müssen unterstützt werden.“ (Quelle: http://www.suedwind-magazin.at/breite-unterstuetzung)

Südwind Magazin | Flash Mob in Wien - Südwind AktivistInnen
Südwind Magazin | Flash Mob in Wien – Südwind AktivistInnen

Welche Informationsquellen nutzt ihr? Mit wem steht ihr in Austausch? Worauf achtet ihr? Teilt eure Tipps mit uns und schaut zum nächsten Treffen (13. April 19 Uhr, Laudongasse 40 1080 Wien) vorbei.

Südwind Magazin | Frühlingsgrüße aus Wien
Südwind Magazin | Frühlingsgrüße aus Wien

Liebe Grüße von den Wiener Südwind AktivistInnen

Veranstaltungstipp | Feldforschung. Protokoll einer mageren Ausbeute

Lecture Performance am 3. April um 18:30 in Wien: Ein Abend mit Vortrag, gespielten Szenen, Lesung, Kabarett und Musik um mehr über SEZIONIERI zu erfahren.

Sezionieri ist eine gemeinsame Aufklärungskampagne der Produktionsgewerkschaft PRO-GE im ÖGB, NGO´s und Aktivist_innen für die Rechte von Erntehefer_innen in Österreich. Die SEZONIERI Kampagne (www.sezonieri.at) verfolgt das Ziel, die Lebens- und Arbeitsbedingungen von Erntearbeiter_innen in Österreich nachhaltig zu verbessern. Einer ihrer Ausgangspunkte war der selbstorganisierte Protest von 70 Erntearbeiter_innen des größten Gemüsebauern Tirols im Oktober 2013. Seit 2014 sind Kampagnen-Mitarbeiter_innen in vier Bundesländern Tirol, Steiermark, Niederösterreich und Burgendland aktiv, bereiten arbeitsrechtliche Informationen auf (BKS, Deutsch, Rumänisch, Slowenisch, Ukrainisch, Ungarisch) und teilen Info-Folder bei Feldaktionen an die Arbeiter_innen aus. Es wird auch ein Telefondienst für den Erstkontakt angeboten. Die PRO-GE unterstützt unter Wahrung der Anonymität der Anrufenden kostenlos und übernimmt im Bedarfsfall auch die rechtliche Vertretung vor Gericht.

http://www.sezonieri.at – Das Informationsportal für SaisonarbeiterInnen

Wenn du mehr über SEZIONIERI erfahren willst, so schau vorbei zur nächsten Veranstaltung am Montag, den 3. April 2017, oder wirf einen Blick auf ihre Website http://www.sezonieri.at. Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei.

3. April 2017 – Feldforschung. Protokoll einer mageren Ausbeute

Ort: BOKU Augasse – Augasse 2-6, 1090 Vienna, Austria
Eintritt frei

Im Anschluss findet eine Diskussion statt.

Text und Regie: Franz-Xaver Franz, Lia Sudermann
Mit: Lia Sudermann, Franz-Xaver Franz
Musik: Lissie Rettenwander
Recherche: Sónia Melo

Links zur Veranstaltung:

Die studentische Initiative BOKUs KriStus hat die Veranstaltung mit Unterstützung der ÖH BOKU, den Studienvertretungen AW und UBRM organisiert.

 


Informationen von SEZIONIERI über ihre Arbeit

Die österreichischen Staatsbürger_innen, die in der landwirtschaftlichen Lohnarbeit tätig sind, kann man an einer Hand abzählen. Warum das so ist, lässt sich erst verstehen, wenn man sich die Arbeits- und Lebensbedingungen der Erntehelfer_innen ansieht. Nur wer es aufgrund des beschränkten Arbeitsmarktzugangs und/oder mangelnder Erwerbsmöglichkeiten im Herkunftsland nötig hat, lässt sich auf dieses Arbeitsverhältnis ein.

Foto: Wilfried Hanser

Erntehelfer_innen verrichten bis zu sieben Tage Woche, bis zu fünfzehn Stunden am Tag eine körperlich sehr anstrengende Arbeit für einen sehr niedrigen Lohn. Für Erntehelfer_innen gibt es ausverhandelte Kollektivverträge, die von Bundesland zu Bundesland differieren; der darin festgelegte Stundenlohn gilt gesetzlich als Mindestlohn, auch wenn nach Akkord (etwa pro gefüllter Kiste Erdbeeren) bezahlt wird. Dieser Stundenlohn überschreitet nirgendwo in Österreich 7 Euro netto und wird überdies selten voll ausbezahlt.

Zu den häufigsten Missständen zählen:

  • unbezahlte Überstunden
  • unbezahlte Sonderzuschläge für Sonntags- und Nachtarbeit
  • die gesetzliche Regelung überschreitende Lohnabzüge für Kost, Logis und Arbeitswerkzeug
  • inadäquate Unterkünfte

Die Supermarktketten ordern mehrmals täglich frische Ware, die innerhalb weniger Stunden angeliefert werden muss. Der Handel drückt die Preise nach unten, folglich haben die Produzent_innen, die die Produktionskosten senken können, die Nase vorne. Im landwirtschaftlichen Sektor spielen die Lohnkosten eine entscheidende Rolle, da die Erntearbeit großteils händisch erfolgt. Ohne „billige“ ausländische Arbeiter_innen, die während der Arbeitsspitzen angestellt werden, können viele Bauern und Bäuerinnen mit diesem Wettlauf nach unten nicht mithalten. So bleiben die Arbeitsrechte der Erntehelfer_innen auf der Strecke.

Die Beschäftigten in der Landwirtschaft brauchen klare Verhältnisse und auch Informationen zur Durchsetzung ihrer Arbeits- und Menschenrechte. SEZIONIERI gibt Informationen und gleichzeitig Hilfestellung zur Rechtsdurchsetzung. (Quelle: http://www.sezionieri.at, Foto Sónia Melo)

Mit SEZONIERI wollen wir der Ausbeutung von Erntehelfer_innen in Österreich entgegenwirken, indem wir sie auf ihre grundlegenden Rechte laut Kollektivvertrag aufmerksam machen und sie im Arbeitskampf unterstützen.

Die SEZONIERI Kampagne für die Rechte von Erntehelfer_innen in Österreich ist eine gemeinsame Initiative von unabhängigen Aktivist_innen, PRO-GE – die Produktionsgewerkschaft im Österreichischen Gewerkschaftsbund, Nyéléni – Forum für Ernährungssouveränität, UNDOK – Verband zur gewerkschaftlichen Unterstützung undokumentiert Arbeitender, MEN-VIA – Unterstützung für männliche Betroffene von Menschenhandel und LEFÖ – Bildung und Beratung für Migrantinnen.

SEZONIERI
sezonieri@gmx.at
http://www.sezonieri.at
http://www.facebook.com/sezonieri

 

 

Südwind-Themenabend „Fair(n)e Früchte“ in Wien

Obst essen ist gesund – doch wie „gesund“ ist das Obst ernten?

Wir haben uns im letzten Jahr immer wieder mit dem Thema „Faire Früchte“ verschäftigt. Im Dezember sind wir auch durch Wiens Innenstadt gezogen und haben Unterschriften für die Kampagne gesammelt (Beitrag: https://suedwindaktivistinnen.org/2016/12/11/1780/). Am 3. April wird es einen Themenabend geben und wir laden euch alle herzlich ein, vorbeizukommen und mitzudiskutieren.

Wieso sind die Früchte aus den fernsten Ländern billiger als aus Österreich?
Wieso gibt es kein Fair Trade Label für Früchte aus Europa?
Könnten wir genügend Früchte produzieren, wenn es keine „illegalen“ MigrantInnen in der Landarbeit geben würde?

  • Konrad Rehling (Südwind) berichtet von seiner aktuellen Recherche-Reise nach Haiti und der Dominikanischen Republik über die Lage der migrantischen Landarbeiterinnen.
  • Cordula Fötsch (www.sezioneri.at) erzählt über die Situation der migrantischen LandarbeiterInnen in Österreich.
  • Elke Schaupp (Fairtrade Österreich) wird die Positionen und Vorhaben zu Landarbeit und Migration darlegen.

Montag, 3. April 2017, 19:30 Uhr
Ort: Südwind, Laudongasse 40, 1080 Wien

Liebe Grüße und auf bald
die Wiener Südwind AktivistInnen

Ein unmoralisches Angebot…

Achtung, satirischer Inhalt!

MitarbeiterInnen für innovatives Start-up in Ernährungswirtschaft gesucht!

Wer wir sind: 
Wir, ein junges Team von StudienabgängerInnen der Wirtschaftswissenschaften aus verschiedenen Ländern Europas und den USA, wollen etwas verändern! Wir wollen nicht länger zusehen, wie südamerikanische Kleinbauern den Profit einheimsen. Auch wir wollen Menschen aus unseren Breitengraden die Möglichkeit geben, ein Teil der Bananenindustrie zu werden. Wir suchen Menschen, die bereit sind, ihr eigenes Leben aufzugeben, um ein neues Leben dort zu starten, wo der ewige Sommer Realität ist.

Wir bieten:
-eine sinnvolle Beschäftigung für Menschen mit grünem Daumen
-überdurchschnittlich hohe Entlohnung im Vergleich zu sonst üblichen Tarifen innerhalb der Bananenindustrie. Wir zahlen 6% des Gesamtpreises einer Banane an Sie!
-Anstellungsmöglichkeiten für Ihre Kinder (so können sie bereits in frühen Jahren Joberfahrung gewinnen, das verschafft Arbeitsmarktvorteile!)
-selbstbestimmtes Arbeiten, wir bestimmen die Menge und den Preis, Sie den Rest!
-Datenschutz und Geheimhaltung wird bei uns ganz groß geschrieben: sie müssen nichts über ihr Betriebsgeheimnis preisgeben, das interessiert uns nicht, wir vertrauen Ihnen
-Betriebsmittel wie Pflanzenschutzmittel und Unkrautbekämpfungsmittel zu besonders günstigen Preisen
-Sie werden schwanger? Kein Problem, bei uns müssen Sie nie wieder arbeiten
-wir übernehmen den Verkauf im Lebensmitteleinzelhandel für Sie sehr gerne!
-keine Lust sich mit den Kollegen auseinander zusetzen,ständige BetriebsrätInnensitzungen rauben Ihnen den letzten Nerv..? Kein Problem, denn wir  fördern Einzelkämpfer ganz besonders
– wir halten Ihnen den Rücken frei, Sie müssen sich nicht mit der Umweltpolizei oder MenschenrechtsaktivistInnen abgeben

Sie bieten
-einen gesundheitlich einwandfreien Zustand
-die Bereitschaft, sich stets unter vollem Einsatz der eigenen Gesundheit für ein gutes und makelloses Wachstum der Banane einzusetzen
-wenn möglich einen eigenen LKW und eigene landwirtschaftliche Fläche in Ecuador, Costa Rica, oder Kolumbien
-Verschwiegenheit. Wir wollen doch unsere guten Geschäftsbeziehung nicht beeinträchtigen.

Bevorzugt werden BewerberInnen mit Migrationshintergrund und Mütter mit Kindern
Bewerbungsunterlagen bitte per Mail an: total_bananas@corporation.com
Oder per Post:
Industrial way 1
Georgetown -KY1-1100
Cayman Islands- UK


Natürlich ist dieses Jobangebot nicht echt. Natürlich sind gewisse Forderungen überzeichnet. Dennoch entspricht vieles, wenn die überspitzte Formulierung und die satirischen „Effekte“ ausgeblendet werden, leider der Realität.

Damit solche Jobanzeigen nicht Realität werden, muss sich einiges an den Handelspraktiken sowie den Produktionsbedingungen ändern. Was du dazu beitragen kannst? Informiere dich und kaufe fair :)

Infos gibt es hier:
https://www.suedwind.at/handeln/kampagnen/make-fruit-fair/
http://makefruitfair.org/de/

 

Südwind Themenabend und Aktivismus Stammtisch: wir basteln gemeinsam

Die Wiener Südwind Aktivistinnen und Aktivisten laden zum „Guerilla-Bastel-Abend“ ein.

eine erfolgreiche Straßenaktion :)
Südwind Aktivistinnen und Aktivisten bei einer Straßenaktion im Herbst 2016

 

Südwind AktivistInnen basteln eine gerechte Welt!

Datum: Montag, 13. Februar um 19:30
Ort: im Südwind-Büro, 8. Bezirk, Laudongasse 40, Wien

 

Die Einladung geht an alle, die wissen wollen, was es da draußen alles für guerilla-aktionsmäßige Möglichkeiten gibt und wir wollen gemeinsam ins Tun (Basteln) kommen.

Alle dürfen sich ihre Kunstwerk mit nach Hause nehmen. Wir werden eine „Spielwiese“ an Materialien (Taschen, ev. T-Shirts, Kartons, Scheren, Stifte, Stofffarben etc.) zur Verfügung stelllen.

Anregung: Nimm dein (altes) T-Shirt mit und gestalte es mit uns neu!

Damit wir uns gut vorbereiten können, bitten wir um kurze Anmeldung „Ich bin dabei!“ an aktivismus.wien@suedwind.at. Für alle Schnellentschlossenen – es wird Platz für alle geben.

Liebe Grüße und auf bald
die Wiener Südwind Aktivistinnen und Aktivisten

Skills for Change: Auf die Rosskastanie kommen.

Letzte Woche fand im Wohnprojekt im 2. Wiener Gemeindebezirk ein Workshop zum Thema „Waschen mit Rosskastanie“ statt. Im Rahmen der Workshopreihe „Skills for Change“ trommelte das Team von Systemchange not Climatechange Interessierte zusammen.

Skills 4 Change
Skills 4 Change: „Es erwarten euch verschiedene praxisnahe Veranstaltungen, die unsere politisch-aktivistische Arbeit unterstützen und bereichern werden. Ziel dieser Workshop-Serie ist es sich Fähigkeiten anzueignen und weiterzugeben, die für die Arbeit in politischen Gruppen und sozialen Bewegungen relevant ist.“ (http://systemchange-not-climatechange.at/skills-4-change/)

 

Es erwarten euch verschiedene praxisnahe Veranstaltungen, die unsere politisch-aktivistische Arbeit unterstützen und bereichern werden. Ziel dieser Workshop-Serie ist es sich Fähigkeiten anzueignen und weiterzugeben, die für die Arbeit in politischen Gruppen und sozialen Bewegungen relevant ist.

 

Die Motive der TeilnehmerInnen waren unterschiedlich und reichten von Geldersparnis über Entgiftung des eigenen Körpers bis zu Umweltschutz. Denn all diese Ansprüche können selbst hergestellte Wasch- und Reinigungsmittel aus Rosskastanie erfüllen. Die Kastanien kann man selbst im Herbst sammeln und braucht kaum andere Zutaten, es wird keine Chemie in den Körper hinein oder den Abfluss hinuntergespült und man kommt vollkommen ohne Palmöl aus!

Die Vorteile gegenüber der allseits bekannten indischen Waschnuss liegen auf der Hand: Kastanien sind kostenlos und regional, zudem können die Menschen in Indien ihre Waschnuss dann wieder selbst verwenden und müssen sie nicht für den Export zur Verfügung stellen.

Das Prinzip ist einfach: Die Kastanien müssen nach dem Sammeln (lasst ein paar für die Tiere liegen!) geschnitten und getrocknet werden. Die braune Schale kann dran bleiben, das Wasser muss aber zumindest mit dem Inneren der Kastanie in Berührung kommen, da dort die Saponine stecken, die uns, unsere Wäsche und unsere Wohnung sauber machen.

Das bedeutet du gibst einfach ca 2 Esslöffel der zerkleinerten Kastanie in eine Socke, verschließt sie und wäschst die Socke in der Waschmaschine mit. Brauchst du die Seifenstoffe in flüssiger Form, so gibst du die geschnippelte Kastanie in Wasser und schüttelst das ganze entweder in einem Schraubglas bis es schäumt oder kochst es auf und gibst nach Belieben Kräuter, Blüten oder Obstschalen dazu. Mix alles mit dem Pürierstab ordentlich durch und gieß die Flüssigkeit durch ein Sieb ab.

Alle Verwendungsmöglichkeiten und Rezepte findest du auf www.rosskastanie.jetzt, wo Huberta Kunkel alle Informationen frei zur Verfügung stellt. Dafür und für diesen großartigen Workshop sei ihr an dieser Stelle natürlich gedankt, ebenso wie dem Team von Systemchange not Climatechange für die Organisation!

Ungeduldige, die jetzt neugierig geworden sind, können die Kastanien bei Huberta Kunkel auch kaufen. Allen anderen sei empfohlen im Herbst fleissig zu sammeln und es im Sinne einer sauberen Zukunft einfach mal auszuprobieren!


Link zu den Workshops:

http://systemchange-not-climatechange.at/skills-4-change/

 

Gemeinsam für die neue Kampagne: Get-together der Stars vergangener und zukünftiger Südwind-Themen

Als Make Fruit Fair-Bananen, Make Chocolate Fair-Nikolos, Susy Solidarökonomie und Biene „Wir haben es satt“ haben wir Unterschriften für die neue Palmöl-Petition (http://supplychainge.org/mach-mit-at1/petition-palmoel-gerechtigkeit-fuer-meine-kekse/?L=at) gesammelt.

 

SUPPLY CHA!NGE – Make Supermarkets Fair am Weg durch die Wiener Innenstadt
SUPPLY CHA!NGE – Make Supermarkets Fair: am Weg durch die Wiener Innenstadt

 

Unsere Route führte über das Alte AKH, die Wiener Universität und den Rathausplatz zum Parlament. Von dort ging es dann zur Hofburg, dem Ballhausplatz und am Kunsthistorischen Museum vorbei zur Oper und zum Karlsplatz.

 

SUPPLY CHA!NGE – Make Supermarkets Fair
SUPPLY CHA!NGE – Make Supermarkets Fair

 

Das Interesse war groß und viele Wienerinnen und Wiener waren bereits gut über die Probleme mit Palm Öl informiert. Der Wunsch nach nachhaltigen Alternativen wird von allen geteilt und es ist allen klar, dass nur nachhaltiges Handeln gefördert werden sollte. Danke an dieser Stelle an alle für die Gespräche und die vielen Unterschriften, sie sind wichtig.

 

SUPPLY CHA!NGE – Make Supermarkets Fair: vor dem Österreichischen Museum für Volkskunde
SUPPLY CHA!NGE – Make Supermarkets Fair: vor dem Österreichischen Museum für Volkskunde

 

Wir haben auf unserem Weg durch die Innenstadt auch Halt an besonderen Orten gemacht und die Rolle von Institutionen (z.B. der Nationalbank) sichtbar gemacht.

 

SUPPLY CHA!NGE – Make Supermarkets Fair: vor der Österreichischen Nationalbank
SUPPLY CHA!NGE – Make Supermarkets Fair: vor der Österreichischen Nationalbank

 

Universität Wien, wie sieht es an den Hochschulen aus? Wie fair sind diese?

Wir haben auch schon einmal im Rahmen der Clean IT Kampagne bei der Universität Wien und haben nachgefragt, woher die technische Infrastruktur stammt und welche Kriterien beim Einkauf eine Rolle spielen.

 

SUPPLY CHA!NGE – Make Supermarkets Fair: vor der Universität Wien
SUPPLY CHA!NGE – Make Supermarkets Fair: vor der Universität Wien

 

SUPPLY CHA!NGE – Make Supermarkets Fair: am Rathausplatz
SUPPLY CHA!NGE – Make Supermarkets Fair: am Rathausplatz

 

Eine wichtige Rolle im regionalen, nationalen und internationalen Handel spielen Parlamente. Die Gesetzgebung kann Klarheit schaffen und faires, nachhaltiges und ökologisches Handeln fördern. Nur Mut!

 

SUPPLY CHA!NGE – Make Supermarkets Fair: vor dem Österreichischen Parlament
SUPPLY CHA!NGE – Make Supermarkets Fair: vor dem Österreichischen Parlament

 

SUPPLY CHA!NGE – Make Supermarkets Fair: am Ballhausplatz, Österreichische Präsidentschaftskanzlei
SUPPLY CHA!NGE – Make Supermarkets Fair: am Ballhausplatz, Österreichische Präsidentschaftskanzlei

 

Wir wollen am Dienstag, den 13. Dezember 2016, die Aktion feiern, die nächsten Schritte im Rahmen der Kampagne besprechen und das Jahr gemütlich ausklingen lassen. Wir werden uns nicht in der Wiener Staatsoper treffen …

 

Österreichische Präsidentschaftskanzlei: vor der Wiener Staatsoper
Österreichische Präsidentschaftskanzlei: vor der Wiener Staatsoper

 

… sondern im Cafe Benno. Wenn du Lust hast, schau vorbei (http://www.cafebenno.at/).

Liebe Grüße und auf bald
die Wiener Südwind AktivistInnen

 


 

supplychange_logo

 

 

Über die Kampagne „SUPPLY CHA!NGE – Make Supermarkets Fair“:

Supermärkte setzen in den vergangenen Jahren verstärkt auf Eigenmarken, wie „Zurück zum Ursprung“ (Hofer), „Clever“ (REWE Group) oder „S-Budget“ (Spar). Zwei Drittel aller KundInnen kaufen ganz bewusst regelmäßig Eigenmarken, vor allem weil sie preiswerter sind als das entsprechende Markenprodukt. Der Umsatz im Einzelhandel mit Eigenmarken kletterte so europaweit auf etwa 40 Prozent. In Österreich ist deren Anteil mittlerweile bei 32 Prozent. Wenn diese Eigenmarken nachhaltiger produziert würden, hätte dies einen positiven Effekt auf die Umwelt und die Lebens- und Arbeitsbedingungen in Ländern des globalen Südens. Doch die Realität ist eine andere: Ausbeutung zum Dumpingpreis ist in den Fabriken und auf den Plantagen Alltag. (Quelle: http://supplychainge.org/kampagne-at/kampagne-at/?L=at)

 

Link zur Petition
„Palmöl – Gerechtigkeit für meine Kekse“:

http://supplychainge.org/mach-mit-at1/petition-palmoel-gerechtigkeit-fuer-meine-kekse/?L=at

 

Trailer zur Kampagne
„SUPPLY CHA!NGE – Make Supermarkets Fair“:

 

 

 

Südwind AktivistInnen auf der Generalversammlung und beim Themenabend des Verein Südwind Wien

Generalversammlung und spannender Themenabend in Wien. Schön, dass es den Verein gibt.

Südwind AktivistInnen waren gestern bei der Wiener Generalversammlung und beim anschließenden Themenabend dabei. Im Zuge der Generalversammlung präsentierte der Vorstand des Vereins die Aktivitäten der letzten beiden Jahre, bezog sich auf aktuelle Themen und blickte auf die nächsten Termine voraus.

Der anschließende THEMENABEND führte den Titel Mind the Gap – Mangel und Überfluss im Ernährungssystem“

Was bewirkt unser Konsumverhalten im globalen Süden? Welche Zusammenhänge gibt es zwischen der Lebensmittelverschwendung in Europa und Hunger in Afrika?

AktivistInnen berichteten von ihrem Einsatz für nachhaltige Landwirtschaft, Ernährungssouveränität und Veränderung der gemeinsamen europäischen Agrarpolitik (GAP): Anneke Engel und Cordula Fötsch über das europäische Nyeleni-Forum für Ernährungssouveränität in Cluj, Rumänien und Walter Bauer von der Plattform „Wir haben es satt“ (https://wirhabenessattaustria.wordpress.com/).

https://www.facebook.com/WirHabenEsSattAustria

Die Plattform „Wir haben es satt“ haben wir als AktivistInnen z.B. Anfang Feber diesen Jahres begleitet:

https://suedwindaktivistinnen.org/2016/02/08/wir-haben-es-satt-wir-laeuten-jetzt-die-agrarwende-ein-und-sie-wird-ein-erfolg-werden/

 

Verein Südwind Wien - Generalversammlung 2016
Verein Südwind Wien – Generalversammlung 2016

 

Wenn du mehr über die Südwind Vereine und ihre Projekte erfahren willst, dann besuche die Website von Südwind (https://www.suedwind.at/) oder schau bei einem der nächsten Vereinstreffen vorbei. Die Südwind Vereine sind in mehreren österreichischen Bundesländern aktiv.

An dieser Stelle noch ein DANKE der AktivistInnen an den Verein für die tolle Zusammenarbeit. Es ist schön, dass wir uns gegenseitig unterstützen.

 

Liebe Grüße,
die Wiener Südwind AktivistInnen

 


Mitglied im Südwind Verein werden:

Wenn du als Mitglied den Verein unterstützen willst, so findest du hier die Infos: https://www.suedwind.at/wien/aktiv-werden/mitglied-werden/ – jede Unterstützung ist wertvoll.


Weitere Links:

 

 

Wiener Südwind AktivistInnen Treffen im November

Gemeinsam. Treffen. Ideen. Planung. Und zum Abschluss – DIXIT.

Schön, dass es wieder unser monatliches Treffen gegeben hat. Wir haben gemeinsam eine neue Aktionsidee gefunden und wollen ein Treffen unserer Stars der vergangenen und einiger zukünftiger Aktionen organisieren.

Wir haben uns immer wieder mit globalen Zusammenhängen, Handelsverträgen und Arbeitsbedingungen beschäftigt. Sei dies nun im Rahmen der Clean Clothes Kampagne zu Bekleidung oder Schuhen (http://www.cleanclothes.at/), bei Make Fruit Fair zu Früchten (http://makefruitfair.org/) oder z.B. im Zuge von Clean IT (http://www.clean-it.at/) zu Herstellung von Computern. Es gibt Parallelen zwischen den Themen und diese wollen wir zeigen und kommunizieren.

Hast du Lust mitzumachen? Schau einfach zum nächsten Aktionsvorbereitungstreffen am Mittwoch, den 23.11. um 19 Uhr, ins Südwind Büro. Den nächsten Stammtisch haben wir dann wieder am 13. Dezember um 19 Uhr, ebenfalls im Wiener Südwind Büro.

Ideen zur nächsten Aktion im Dezember 2016
Ideen zur nächsten Aktion im Dezember 2016

 

Und hier auch noch ein Photo vom DIXIT Spiel im Anschluss an unseren Stammtisch.

Wir spielen DIXIT.
Wir spielen DIXIT.

 

Liebe Grüße von den Wiener Südwind AktivistInnen

 

Make Fruit Fair – Straßenaktion

Die Wiener AktivistInnen haben sich dazu entschlossen als Bananen, Bäuerinnen und Bauern sowie als Konzernmächte auf die schlimmen Arbeitsbedingungen im Bananenanbau aufmerksam zu machen.
Am 8. Oktober 2016 wollten wir somit gleich in die europaweite Aktionswoche zu Make Fruit Fair einsteigen!

Der perfekte Ort dazu wurde auch schnell gefunden – vor der Lidl-Filiale in der Meidlinger Hauptstraße. Lidl, einer der größten Diskonter in Europa, hat großen Einfluss darauf, welche Bananen dann wirklich im Geschäft landen.

img_5901

Viele Bauern und Bäuerinnen würden jedoch auch gerne die Bananen auf natürlichem Weg, ohne großen Pestizideinsatz anbauen und ernten – dieser schadet nicht nur Natur sondern auch den ArbeiterInnen.
Dabei verdienen vor allem die großen Konzerne und die ArbeiterInnen bleiben auf der Strecke.

In einem Straßentheater mit Infotisch haben wir auf diese Missstände aufmerksam gemacht und Unterschriften gesammelt.

 

die letzten Vorbereitungen
die letzten Vorbereitungen

Unsere Managerin will die Bananen „billig und gelb“, alles andere ist ihr egal, dafür wird natürlich Geld in Pestizide und Herbizide investiert.

Obwohl unsere Bananen von den Bäuerinnen und Bauern umarmt werden, ist unklar, was wirklich dahinter steckt? Sind sie fair?img_5792

sind das faire Früchte?
sind das faire Bananen?

Doch in unserem Straßentheater geht alles gut aus: Bananen und PlantagenarbeiterInnen gewinnen den Kampf um die fairen Produktionsbedingungen!

Bananen und ArbeiterInnen gewinnen
Das Blatt hat sich gewendet.

Jetzt muss das auch noch in der Wirklichkeit geschehen -du kannst auch einen Teil dazu beitragen, indem du die Petition unterschreibst, falls du das noch nicht getan hast: https://www.suedwind.at/handeln/kampagnen/make-fruit-fair/

Lassen wir die Früchte und PlantagenarbeiterInnen gewinnen!

eine erfolgreiche Straßenaktion :)
eine erfolgreiche Straßenaktion :)

CETA stoppen | Demo zu CETA im MinisterInnenrat

CETA ist die Abkürzung für „Comprehensive Economic and Trade Agreement“ und hat eine Freihandelszone zwischen der EU und Kanada zum Ziel. 117.242 Menschen haben bereits Ihre Ablehnung per eMail verkündet – und es werden immer mehr!

CETA Stoppen

„Die Mehrheit der Menschen will ein faires Rechtssystem, das Konzernen keine Sonderklagerechte einräumt. Die Mehrheit der Menschen will hohe soziale und ökologische Standards und eine nachhaltige Landwirtschaft. Die Mehrheit der Menschen will leistbare öffentliche Dienstleistungen in hoher Qualität. Die Mehrheit der Menschen will eine starke Demokratie, die nicht von Lobbyisten ausgehöhlt wird. All das ist durch CETA gefährdet“, erklärt das Bündnis TTIP Stoppen (Attac, GLOBAL 2000, ÖBV-Via Campesina Austria, Pro-Ge und Südwind).

Es fehlt an Transparenz, sowohl bei den Verhandlungen zu CETA als auch bei den Inhalten. Ähnlichkeiten zum Vorgehen bei TTIP liegen leider vor. Die Türen bleiben für die breite Öffentlichkeit und für zivilgesellschaftliche Organisationen verschlossen. Auch die Rechte des gewählten EU-Parlaments sind stark eingeschränkt.

CETA wird in Österreich im MinisterInnenrat behandelt werden und sollte es dort keine einstimmige Zustimmung geben , kann die Regierung im EU-Rat nicht zu CETA  zustimmen.

„Dieser MinisterInnenrat ist also ganz zentral dafür, ob sich Österreich gegen CETA stellt oder nicht. Das genaue Datum hat die Regierung leider noch nicht veröffentlicht“ – beschreibt das Bündnis die aktuelle Situation. „Wir gehen davon aus, dass CETA entweder am kommenden Dienstag (27.9.) oder eine Woche später (4.10.) auf die Tagesordnung kommen wird.“

Das TTIP Stoppen Bündnis war heute am Ballhausplatz und hat klar gemacht: STOP CETA. Die Bevölkerung ist gegen CETA! 117.242 Menschen haben bis heute früh Bundeskanzler Kern, Vizekanzler Mitterlehner und alle Ministerinnen und Minister per E-Mail aufgefordert, CETA abzulehnen.

Nächster Termin: Dienstag, 4.10., 8:00 bis 9:30 Uhr, Ballhausplatz

Wir werden wieder vor Ort sein. Schau auch du vorbei!

Liebe Grüße und auf bald,
die Wiener Südwind AktivistInnen


ceta-stoppen_2016-09_0001

ceta-stoppen_2016-09_0002

ceta-stoppen_2016-09_0003

ceta-stoppen_2016-09_0004


Weiterführende Informationen:

Stellungnahme zu CETA:
http://www.attac.at/kampagnen/ttip-ceta-co-stoppen/ceta-was-ist-das.html

CETA Stoppen

https://www.global2000.at/publikationen/ceta-lesen-und-verstehen

Photos vom 27. September 2016 vor dem Bundeskanzleramt:
bit.ly/2d5USH1

E-Mail Aktion an die Regierung „CETA nicht mit mir“ unter:
https://www.ttip-stoppen.at/unterschreiben-gegen-ceta/

Abschlusstreffen der Wiener AktivistInnen im Aktivismusjahr 2015-2016

Und wieder war es der 13. eines Monats: AktivistInnen Stammtisch in Wien

Wir haben uns gestern getroffen und auf ein sehr erlebnisreiches Jahr zurückgeblickt:  Südwind Academy 2015, Aktion für Clean IT an den Universität Wien, TTIP und CETA Aktions-Picknick vor der Votivkirche, mit SUSY beim ehem. Bundespräsidenten Heinz Fischer und Margit Fischer, KMU gegen TTIP Aktion, konsumfreie Zone in der Weihnachtszeit, mit Bananenkostümen auf dem Fairness-Run … lustige Stammtische, interessante Gäste aus anderen Ländern und eine super AktivistInnen-Gruppe. Schön war’s und wir freuen uns auf den kommenden Aktivismus-Herbst.

Gestern haben wir auch Ideen für neue Aktionen gesammelt und sind mit einer bereits gestartet: einem Gastbeitrag für die Tagespresse. Der Beitrag wird von Bananen und ambitionierten Plänen für europäische Kleinplantagen handeln.

Stammtisch der Wiener Südwind AktivistInnen
Wir haben Ideen für einen Gastbeitrag in der Tagespresse gesammelt und vielleicht gelingt die Publikation in der Tagespresse.

Es entsteht aktuell auch unser gemeinsamer Aktivismus-Jahresbericht und du wirst ihn hier am Blog (https://suedwindaktivistinnen.org/downloads/) herunterladen können. Im Jahresbericht findest du Berichte aller Südwind Aktivismus Gruppen. Ende August soll der Bericht fertig sein – zeitgerecht vor der nächsten Südwind Academy im September. Übrigens – wirst du dabei sein? Du kannst dich noch anmelden: https://www.suedwind.at/programm/

Liebe Grüße, einen schönen Sommer und bis zum nächsten Treffen im September, am 13. September in der Laudongasse 40 im 8. Wiener Gemeindebezirk.

Einkaufen in der Stadt: Ein Besuch am Rochusmarkt

Es war einmal ein Friedhof. Nun ist es ein Markt. Mitten in Wien, gut erreichbar mit dem Fahrrad und dem öffentlichen Verkehr: der Rochusmarkt im 3. Wiener Gemeindebezirk.

Dieses Mal sind wir im 3. Bezirk unterwegs und erkunden Plätze, an denen direkt verkauft wird. Gemüse, Obst, Honig, Fisch, frisches Gebäck, Blumen – die Marktfläche erstreckt sich nur über ca. 100 Meter, sie ist aber reich an schönen Läden und Genüssen. Sie befindet sich gegenüber der Rochuskirche und zwischen der Maria-Eis-Gasse und der Landstraßer Hauptstraße. Über letztere gelangt man in wenige Gehminuten zum öffentlichen Nahverkehrsdrehpunkt Landstraße-Wien Mitte und zum Stadtpark.

Wiener Märkte - Der Rochusmarkt im 3. Wiener Gemeindebezirk
Rochusmarkt: neben Leckereien für den Magen gibt es auch für das Auge eine große Auswahl an Blumen.

Der Markt liegt auf dem Gelände eines aufgelassenen Friedhofs. Im ausgehenden 18. Jahrhundert sollten alle Friedhöfe im inneren Stadtgebiet aufgelassen und die sterblichen Überreste vor die Tore der Stadt gebracht werden. Der frei gewordene Platz wurde zum Marktplatz, dem Augustinermarkt, und im 20. Jahrhundert, nach dem Bau der U-Bahn-Linie U3 (sie verläuft unter dem Markt), zum Rochusmarkt.

Wiener Märkte - Der Rochusmarkt im 3. Wiener Gemeindebezirk
Nicht nur am Wochenende, sondern auch unter der Woche gibt es Marktfahrer und -fahrerin, welche ihre Produkte anbieten.

Ein etwas älteres Video gibt euch einen kleinen Einblick in das Marktgeschehen.

Besser aber, ihr nehmt euch Zeit für einen Besuch, genießt einen Kaffee am Markt und macht euch selbst ein Bild.

Liebe Grüße von den Wiener Südwind Aktivisten und Aktivistinnen

 

Schuhe, bitte erzählt mir aus eurem Leben.

Schuhkauf: fair produziert und gehandelte Schuhe gesucht

Kennt ihr das? – Ihr braucht mal wieder neue Schuhe und macht euch auf die Suche. Schön sollen sie sein, die richtige Größe haben und natürlich sollten die Schuhe auch fair produziert und gehandelt worden sein. Ihr wisst um die leider oft schrecklichen Produktionsbedingungen in vielen Ländern Bescheid und habt bereits gelesen, dass die manchmal gesundheitsgefährliche Arbeit von unterbezahlten ArbeiterInnen verrichtet wird. Euer nächstes Paar soll daher ein faires sein. Nur, wie kommt ihr zum gesuchten Paar?

Im Zuge der Kampagne Change your Shoes galt die Aufmerksamkeit den täglichen Beschützern unserer Füße – unseren Schuhen:

KonsumentInnen haben das Recht zu wissen, ob Ausbeutung und Gift an ihren Schuhen kleben. Am Schuh oder auf der Schuhverpackung ist die Suche nach diesen Informationen vergeblich. Dieser Mangel an Transparenz macht es schwierig, sich als KonsumentIn bewusst für Schuhe zu entschieden, die fair und nachhaltig produziert wurden. (Quelle: https://www.suedwind.at/handeln/shopping-guides/)

Change+your+shoes_Aktion_17.10.2015+CHANGE

Es gilt beim Kauf viele Kriterien zu berücksichtigen:

  • Welches Material wird verwendet?
  • Wie werden die Materialien erzeugt?
  • Wie werden Materialien verarbeitet?
  • Ist der Schuh reparierbar?
  • Wie lange halten die Schuhe?
  • Wie kann der Schuh gepflegt werden?
  • … und klarerweise: zu welchen Anlässen tragbar, mit welchen Kleidungsstücken kombinierbar
  • … ihr kennt die Liste

Die nachfolgenden Links helfen euch hoffentlich dabei die richtigen Schuhe zu finden und geben euch Auskunft über die vielen Ergebnisse der Change Your Shoes Kampagne.

 

 

Bei allen Hinweise und Tipps am Blog gilt wie immer: nach bestem Wissen und Gewissen. Haltet euch am Laufenden und erkundigt euch im Internet, in eurem Umfeld und im Fachhandel über die Produktionsbedingungen.

Liebe Grüße und viel Freude mit euren Schuhen!
die Wiener Südwind AktivistInnen

Make Fruit Fair: Themenabend mit GewerkschafterInnen aus Ecuador

„Pestizide wurden früher circa 20 mal im Jahr von Flugzeugen über die Plantagen gespritzt, heute passiert dies bereits mehr als 40 mal im Jahr.“ schildert Jorge den starken Anstieg des Pestizideinsatzes auf Ecuadors Plantagen in den letzten Jahren.

In unseren Supermärkten leuchten die Bananen gelb aus den Regalen. Von den vielen Pestiziden ist mit freiem Auge nichts zu erkennen. Auch nicht von den Mitteln, die nach Sammeln der Bananen zur Konservierung noch einmal über alle Bananen gespritzt werden ehe sie, in Plastiksäcken, den Seeweg über die Meere nach Europa antreten. Noch viel weniger erfahren wir als KonsumentInnen in Europa von den Menschen, die täglich bis zu 12 Stunden auf den Plantagen unter widrigsten Umstände für einen Hungerlohn schufften müssen.

Arbeiter und Arbeiterinnen in Ecuador erhalten keinen existenzsicheren Lohn, sie kämpfen mit den Folgen des Spritzmitteleinsatzes und vorallem Frauen werden wiederholt Opfer von sexueller Gewalt“, schildert eine Gewerkschafterin.

Konrad, Mitarbeiter bei der internationalen Kampagne Make Fruit Fair (https://www.suedwind.at/handeln/kampagnen/make-fruit-fair/), hat gemeinsam mit den Gewerkschaftern und Gewerkschafterinnen vor Ort in Ecuador die Arbeitsverhältsnisse dokumentiert. Unterstützt wurden sie von Dr. Hans-Peter Hutter, der eine medizinische Studie über die Gesundheit der Plantagenarbeiter und -arbeiterinnen gemacht hat. Du kannst die Ergebnisse der Forschungsreise hier laden: Bananen-Pestizid-Studie

Im Juni und Juli wollen wir weiter an Aktionen zum Thema Make Fruit Fair arbeiten und von Europa aus die Arbeit der Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter vor Ort in Ecuador unterstützen. Die Gäste aus Ecuador haben sich sehr über unser Engagement gefreut und betont, dass es wichtig ist, grenzenübergreifend zusammenzuarbeiten und die Wertschöpfungskette offenzulegen. Transparenz ist wichtig, damit alle Beteiligten einen fairen Lohn erhalten und gute Arbeits- und Lebensbedingungen (buen vivir) vorfinden.

Make Fruit Fair: Themenabend in Wien mit Gewerkschafterin und Gewerkschaftern aus Ecuador
Make Fruit Fair: Themenabend in Wien mit Gewerkschafterin und Gewerkschaftern aus Ecuador

Wenn du Interesse hast mehr zu erfahren und ebenfalls aktiv zu werden, komm zu unserem nächsten Treffen am 13. Juli 2016 ins Südwind Büro (Laudongasse 40, 1080 Wien).

Liebe Grüße und auf bald!
die Wiener Südwind Aktivistinnen


 

Links:

 

 

 

Einkaufen in der Stadt: Ein Besuch am Meidlinger Markt.

Woher kommt unser Essen? Vor kurzem haben wir den Viktor Adler Markt im 10. Bezirk besucht. Dieses Mal gibt es für alle Interessierten ein Bild vom Meidlinger Markt.

Im 12. Wiener Gemeindebezirkt liegt der Meidlinger Markt. Gut erreichbar mit U-Bahn und Bus gibt es am Markt Obst, Gemüse, Brote, Wein und vieles mehr zu finden. Für alle, die sich etwas mehr Zeit nehmen, gibt es einen kleinen Park in der Nähe.

Bei den Marktständen ist gut beschrieben woher das Gemüse und das Obst kommt. Sollte einmal ein Täfelchen fehlen, Nachfragen lohnt sich und schafft Gewissheit woher das Essen kommt. Wir wünschen einen guten, gesunden Einkauf und genussvolles Essen.

Wiener Märkte - Meidlinger Markt
Wiener Märkte – Meidlinger Markt

Märkte in deiner Gegend

 

Wie schaut es bei dir aus? Wo befindet sich dein Lieblingsmarkt? Was tut sich in deiner Umgebung? Es gibt seit ein paar Jahren auch immer mehr CSA (Comunity Supported Agriculture) Angebote. Vielleicht findest sich ein solches bei dir in der Umgebung. Oder eine Food-Coop?

Weiterführende Links:

CETA stoppen: Aktion am Ballhausplatz

Am Dienstag, den 31. Mai 2016, haben sich am Vormittag vor dem Bundeskanzleramt am Ballhausplatz in Wien Aktivist*innen vom Bündnis TTIP Stoppen versammelt.

Das Bündnis wird von Attac, Global 2000, ÖBV-Via Campesina-Austria, Pro-Ge und Südwind getragen und hat am Ballhausplatz seinen Widerstand gegen das neoliberale Handelsabkommen CETA artikuliert. Die Teilnehmer*innen haben über die negativen Aspekte des Abkommens informiert. In naher Zukunft wird sich die österreichische Bundesregierung über die österreichische Positionierung auf EU-Ebene im Bezug zu den TTIP- und CETA-Verhandlungen aussprechen.

CETA Stoppen
CETA Stoppen: https://www.global2000.at/ceta-wollen-wir-nicht

Wenn ihr mehr Informationen wollt oder den Widerstand unterstützen möchtet, schaut auf: http://www.ttip-stoppen.at/ und https://www.global2000.at/ceta-wollen-wir-nicht

 

CETA Aktion gestern … Make Fruit Fair Aktion morgen …

Die Wiener Aktivist*innen haben die Südwind Flagge am Ballhausplatz hochgehalten. Wenn du auch einmal bei einer Aktion dabei sein willst, so melde dich bei uns oder schau einfach zum nächsten Stammtisch. Der nächste Stammtisch in Wien findet bereits am 13. Juni um 19 Uhr im Südwind Büro in der Laudongasse 40 statt. Weiter unten siehst du die Ankündigung mit einer Beschreibung, was dich am 13. Juni erwarten wird.

Liebe Grüße und vielleicht auf bald bei einem unserer Stammtische
(Kontaktadressen aus allen Regionen: https://suedwindaktivistinnen.org/kontakt/)

 


Ort: Südwind Wien, Laudongasse 40, 1080 Wien
Zeit: Montag, 13. Juni 2016, 19.00 Uhr

Wir haben die spontane und besondere Gelegenheit genutzt und drei AktivistInnen der Bananengewerkschaft ASTAC aus Ecuador zu unserem Stammtisch eingeladen. Das Schöne daran ist, dass wir nicht nur interessante und hautnahe Einblicke in die Arbeit der AktivistInnen in den Bananenplantagen in Ecuador bekommen, sondern uns auch gleich daran machen können, uns zu solidarisieren und das Gehörte in eine Aktion umzusetzen.

Den 2. Teil des Abends werden wir daher der Akionsplanung widmen. Wir haben ja schon im Rahmen der Make Fruit Fair Kampagne eine Fotoaktion entwickelt, die wir noch ausbauen können.  Es wird auch der Raum dafür da sein, neue Ideen einzubringen!

 

Südwind Straßenfest 2016: ein Picknick zum Abschluss

Geschafft! Das Fest ist gelungen, den Gästen und StandlerInnen hat es gefallen.

Gestern Abend haben wir uns im Alten AKH getroffen, um das vergangene Straßenfest zu feiern und uns über die gute Zusammenarbeit zu freuen. Ein großes Danke noch einmal an dieser Stelle von den OrganisatorInnen an alle Beteiligten – und umgekehrt auch an die OrganisatorInnen.

Südwind Straßenfest 2016 - Picknick
Südwind Straßenfest 2016 – gemeinsames Picknick der freiwilligen Helfer und Helferinnen zur Feier des schönen Straßenfests

Auch nächstes Jahr soll es wieder ein Straßenfest geben. Wenn du Lust hast auch bei der Organisation mit dabei zu sein, so melde dich bei uns oder beim Südwind Wien im kommenden Winter.

Liebe Grüße und euch allen einen guten Start in den Tag!