Klimastreikdemo!

Nachdem sich auf der ganzen Welt junge Menschen, inspiriert von der jungen Schwedin Greta Thunberg organisieren und unter den Hashtags #Klimastreik und #fff (FridaysForFuture) zu Schulstreiks und  Klimademos aufrufen, ist es nun auch in Graz soweit!

Organisiert durch eine Gruppe von SchülerInnen, die sich schulübergreifend vernetzt haben, findet am

Freitag, 15.02.2019 Start: 12h Mariahilferplatz, Ende 14h Hauptplatz

der erste von hoffentlich vielen FridaysForFuture-Protestmärschen statt. Es ist UNSERE Welt und es ist höchste Zeit, das JETZT etwas gegen den Klimawandel und die Zerstörung unserer Welt unternommen wird.

In diesem Sinne: Nehmt Euch die Zeit, kramt eure schönsten Streikposter aus dem Schrank und setzen wir GEMEINSAM mit den jungen Menschen ein ZEICHEN!

PS: Zum Vernetzen gibts Facebook, Plakate und Flyer zum Verteilen findet ihr hier

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Weltpremiere „Die Mission der Lifeline“

Mo, 25.2.19 / Schubertkino (Mehlplatz 2, 8010 graz)

DE, 2019, 68 min, Deutsch, Englisch und Spanisch mit deutschen Untertiteln
Regie: Markus Weinberg, Luise Baumgarten

Sie wurden verklagt, beschossen und blockiert. Wie eine Gruppe Dresdner,
gegen viele Widerstände, ein Schiff ins Mittelemeer brachte, um Menschen
vor dem Ertrinken zu retten.

„Sie ist das neueste Symbol dafür, das in Europas Flüchtlingspolitik
nichts mehr so ist, wie es mal war.“ (ARD Tagesschau)

Ihr Ziel: Geflüchtete Menschen vor dem Ertrinken retten. Dafür haben Axel
Steier und das Team des Dresdner Seenotrettungsvereins „Mission Lifeline“
erfolgreich Spenden gesammelt. Mit einem eigenen Schiff sollte es ins
Mittelmeer gehen. In seiner Heimatstadt Dresden schlägt Axel Steier für
die Idee nicht nur Liebe entgegen. Neben öffentlichem Hass muss er
Angriffe, Ermittlungen und Prozesse aushalten. Und dann die Realität auf
dem Meer: Boote voller Schutzsuchender, die vor aller Augen zu sinken
beginnen, Ölverlust, Beschuss durch libysche Milizen. Über zwei Jahre lang
hat Filmemacher Markus Weinberg Axel und sein Team mit seiner Kamera
begleitet – bis auf das Schiff vor der libyschen Küste, wo sich der
Versuch Leben zu retten zunehmend auch zu einem Kampf um die europäische
Idee entwickelt.

Internationale Bekanntheit erlangte Mission Lifeline als das Schiff des
Vereins im Juni 2018 mit 234 geretteten Schutzsuchenden an Bord tagelang
einen Hafen suchte, weil sich kein Mittelmeeranrainerstaat dazu
durchringen konnte der Crew das Anlegen zu erlauben.

Trailer

Homepage

Facebook-Seite

Filmpremiere „Joy“ in Graz

Am Mittwoch, dem 6. Februar 2019 um 18:00 Uhr, findet im KIZ Royal (Conrad-von-Hötzendorf-Straße 10, 8010 Graz) die Premiere von „Joy“ statt mit anschließendem Bühnengespräch mit Regisseurin Sudabeh Mortezai.

Südwind Steiermark vergibt zu diesem Anlass 3×2 Freikarten für dieses Event, bei Interesse einfach eine Mail an stmk@suedwind.at mit deinem Namen und dem Betreff „Joy-Kartenverlosung„.
Die ersten drei Personen, die sich bei uns melden, bekommen jeweils 2 Freikarten für die Filmpremiere in Graz.

Zusätzlich können weitere Karten ganz einfach im Kino unter der Nummer 0361/821186 reserviert werden!

Der Film „Joy“ handelt von einer nigerianischen Prostituierten, die ich zum Überleben durch das System von Frauenhandel und der sexuellen Ausbeutung von Frauen kämpfen muss. Authentisch wird die Brutalität im Alltag von SexarbeiterInnen in erzählt, die in der Hoffnung für ein besseres Leben nach Europa kommen
Unerbittlich  wirft einen Mortezais neuer Kinofilm mitten in die Welt der Titelheldin, deren Stärke und Würde man mit nichts anderem als Respekt begegnen kann. Er zeigt komplexe Machtverhältnisse und den alltäglichen Überlebenskampf der Frauen, die auf Europas Straßenstrichen arbeiten.“ -Sonia Neufeld, ORF.at

Weitere Infos zum Film:

Südwind AktivistInnen-Stammtisch

Am 11. Februar 2019 veranstalten die grazer AktivistInnen wieder ihren monatlichen Stammtisch im Regionalbüro von Südwind Steiermark, um über künftige Aktionen und Themen zu plaudern. Die Schwerpunkte in den nächsten Monaten sind (un)faire Elektronik und Elektroschrott sowie das Thema Mobilität (gerade in der Feinstaubhauptstadt Graz).

JedeR mögliche InteressierteR ist herzlich dazu eingeladen, sich uns anzuschließen!

Weitere Infos zum Stammtisch gibt es auf der Südwind-Homepage!

Der trojanische Schuh ist auf Reisen…

und es ging nach Linz!

Von 6. bis 8. Oktober fand in Linz in der Tabakfabrik die Wear Fair +mehr statt. Natürlich waren sowohl Südwind als auch das Südwind-Magazin vor Ort anzutreffen.

und wo Südwind ist, dürfen auch AktivistInnen nicht fehlen!

In den letzten Wochen haben wir uns mit der Change your Shoes-Kampagne beschäftigt. Diese fordert in der aktuellen Petition Schuhmarken und -ketten zu mehr Transparenz in der Produktion auf, um so auch bessere Arbeitsbedingungen zu schaffen. Nähere Infos findet ihr auf der Change your Shoes-Homepage.

Recht spontan schafften wir es eine überregionale Aktion zu organisieren:

Die Wiener AktivistInnen haben Schuhschachteln gestaltet, die Informationen zur Kampagne enthielten, Tipps zum Reparieren der Schuhe oder auch Ratschläge für den Schuhkauf.

Die AktivistInnen aus Graz haben den Trojanischen Schuh gebastelt, in dem sich so manches versteckt hat – Schuhe, Schuhschachteln, Petitionslisten…vielleicht sogar eine Arbeiterin?? wer weiß…

Mit Unterstützung aus Salzburg sind wir dann gemeinsam vom Linzer Hauptbahnhof über die Landstraße zur Tabakfabrik gewandert – durch den Schuh haben wir viel Aufmerksamkeit auf uns gezogen. Zwischen den verschiedensten WahlkämpferInnen haben wir die PassantInnen auf die WearFair eingeladen und sie über die Schuhproduktion informiert.

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Im Anschluss haben wir in der Tabakfabrik weitere Südwinde getroffen und gemeinsam einen netten Nachmittag auf der WearFair verbracht.

Eine Aktion mit AktivistInnen aus mehreren Regionen an einem Ort war ein sehr schönes Erlebnis und werden wir sicherlich wiederholen.
(An der Aktionsvorbereitung waren außerdem viel mehr beteiligt, als auf den Fotos zu sehen sind, jedoch hat eine Krankheitswelle um sich geschlagen – sonst wäre ein noch stärkerer Südwind durch Linz geweht!)

Falls wir euch nicht auf der WearFair oder auf der Landstraße angesprochen haben und ihr trotzdem gerne unterschreiben möchtet, könnt ihr das – hier –  auch online tun.
Helft mit, damit es in eine gute Richtung geht!22256796_1535207963225187_1668409458343457303_o.jpg

Bericht zum Themenabend Palmöl

In beinahe jedem zweiten Lebensmittel findet man es, auf einem großen Teil der Erde wird es angebaut. Sehr viele Menschen sind davon betroffen. Ob es der Lebensraum, die Arbeitswelt oder der Verzehr ist. Palmöl trifft die Erde wie ein Krater. Von der Dimension etwas galaktisch und trotzdem nicht weit verfehlt.

Es beginnt beim Kleinsten 

Wie überall wird beim schwächsten Glied begonnen. Wenn wir von Palmöl sprechen, sind das schwächste Glied die Kleinbauern. Dabei ist es wichtig die Bedeutung des Wortes zu verstehen. Unter Kleinbauern versteht man Menschen, die oft im Zuge der Familie ihr Handwerk von klein auf lernen und später dann auch zum Beruf machen. Durch dieses Erlenen eines solchen Handwerks ist meistens wenig Platz für anderes. Schule? Bildung? Worte ohne persönlichen Bezug. Die Folge dessen ist, dass ohne Bildung, der Horizont kleinkariert bleibt. Keine Weitsicht und auch keinen Einblick. Das Ergebnis kann nur sein, Gutmenschen, die arbeiten um zu leben und das tun was verlangt wird.

Der Staat bin ich

Wenn etwas groß wirkt, reicht es oftmals. Beim Thema Palmöl ist das der Fall. Das Ackerland in Süd-Ost Asien, ist ein Paradebeispiel. Große Investoren aus Riesenkonzernen machen sich beim Staat interessant und hebeln das Gesetz aus in dem sie den Gesetzgeber kaufen. Das ist nicht nur ein moralischer Handschlag mit dem Teufel, sondern auch ein Spiel mit der Existenz vieler Menschen. Und dabei geht es noch nicht einmal um das Eigentliche.

Unser tägliches Öl gib uns Palmen

Große Konzerne bedeutet große Anbauflächen. Große Flächen ziehen auch viele ArbeiterInnen mit sich. Und dazu passt dann auch das altbekannte Sprichwort: Hohe Quantität, wenig Qualität. Aus Natürlicher Vielfalt und Urwald  entsteht eine durchstrukturierte Monokultur, bei der nicht die Natur im Vordergrund steht, sondern das Geld. Unter dem Motto, „Mehr Pflanzen, mehr Geld“, wird das Konzept verfasst und Aufgaben verteilt. Wenn man so eine Aufgabenliste betrachten würde, wird man auf die Punkte Rodungen und Vertreibung nicht herumlesen können. Die Bäume verlassen ihren Ursprung und die Bewohner ihr Haus. Das alles wird mit Feuer verewigt und somit beginnt der Hexenkessel zu brodeln.

Das Spektral als Treffpunkt

Diese komplexe Angelegenheit wurde am 15.März im Spektral in Graz zum Thema gemacht. Durch eine Filmvorführung von Landraub und einer anschließender Diskussion mit dem erfahrenen Ansprechpartner David Horvath von Südwind Steiermark, wurde ein breites Spektrum geboten. Eine Sicht auf ein Thema, das die Welt verändert, die Zukunft gestaltet und jeden einzelnen betrifft. Diese Wichtigkeit wurde von vielen erkannt. Dafür ist man auch gerne zusammengerückt und hat jeden freien Stuhl genutzt. Für des Leibes Wohl sorgten einige AktivistInnen mit einer Dumpster Aktion, aber auch Food-Sharing blieb nicht ungenutzt und so wurden alle Interessierten kulinarisch bestens versorgt und haben zu dem auch noch Lebensmittel gerettet. Doppelt hält besser! Doch das war nicht das einzig positive an diesem Abend, den während der Filmpräsentation wurden auch Unterschriftenlisten für Gerechtigkeit von Keksen durchgereicht und diese sind auch zahlreich unterschrieben worden. Damit die Ausbeutung der von der Umwelt angefangen bis hin zu einem Kleinbauern nicht länger unterstützt und die Welt wieder ein Stück gerechter gemacht wird!
Insgesamt muss man ein großes Lob an alle Teilnehmer für die lange Konzentrationsausdauer aussprechen, dabei sollte man nicht vergessen wer diesen Abend möglich gemacht hat. Angefangen bei der neuen Südwind-AktivistInnenkoordinatorin Lisa Weichsler, dem erfahrenen Diskussionspartner David Horvath, so wie auch den vielen KooperationspartnerInnen, Supply Change, Grüne Akademie Steiermark, System Change not Climate Change, ÖH-Uni Graz, Greenpeace und zuletzt noch Attac Graz.

Danke für diesen sehr gelungenen Abend!

Ein letztes Fazit: „Besonders wird etwas nicht durch den Gebrauch in jedem Moment, sondern durch den Moment im Gebrauch!“

 


Für alle, die nicht dabei sein konnten, hier der Link zur Petition:
http://www.supplychainge.org/mach-mit-at1/petition-palmoel-gerechtigkeit-fuer-meine-kekse/

Kurzfilm: Grazer SüdwindaktivistInnen lassen Brot und Paprika sprechen

Spätestens seit Erich Wagenhofers We Feed the World wissen wir, dass die achtlose Verschwendung von frischem Brot in Wien theoretisch den täglichen Bedarf von ganz Graz abdecken würde – und auch, dass es lediglich aufgrund besonderer Wohlstandsansprüche von Herr und Frau ÖsterreicherIn und den profitorientierten Logiken im hart umkämpften Einzelhandel überhaupt dazu kommt.

In feinster AktivistInnenmanier zeigen wir nun endlich ganz klar, was Brot und Paprika selber dazu sagen! Schaut euch das an und zeigt es euren Eltern (oder Kindern):

Ein kurzes Video über Lebensmittelverschwendung und wie unnötig diese ist, was uns sofort ins Auge springen muss, wenn man denn das verschmähte Zeugs einmal genauer unter die Lupe nimmt…

Bitte ansehen, weiterleiten, anderweitig teilen und helfen, dass ab jetzt nicht mehr ein Äquivalent in der Größe der jährlichen Gesamtfließmenge der Wolga (!) an Wasser verschwendet wird, um Nahrungsmittel herzustellen, die ohnehin im Müll landen. Wo sind wir denn?

(Quelle: FAO, UN: http://www.fao.org/news/story/en/item/196402/icode/)

 


 

ZDF heute stellt We feed the world vor und interviewt Erwin Wagenhofer:

Die Kleidertauschparty von SCNCC und den Südwind-Aktivistinnen – Ein voller Erfolg

Am 18. März war es wieder so weit.

Die steirischen Südwindaktivistinnen veranstalteten im Spektral erneut eine Kleidertauschparty – allerdings dieses Mal mit Unterstützung von den Aktivistinnen von System Change not Climate Change!

Im Vorfeld wurde gebastelte, getüftelt und gedumpstert – diese Lebensmittel wurden dann gemeinsam zu einem sehr umfassenden veganen Buffet verkocht – von Eintopf, Spaghetti, Salaten und veganen Kuchen war für alle Gäste was dabei!

Die Kleidertauschparty selbst war super besucht, zwischen 300 und 400 tauschwütige Gäste konnten sich an den Teilen anderer erfreuen und sich neu einkleiden (ohne dabei Ressourcen zu verschwenden)- das Angebot war bei so vielen Gästen natürlich riesig – dieses Mal kamen auch Männer und Kinder nicht zu kurz.

Auch SUSY – die Botschafterin für Solidarisches Wirtschaften – fand die Zeit, uns in Graz kurz zu besuchen – bei ihrem straffen Terminkalender natürlich eine große Freude. ;)

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Das Wenige, das übrigblieb ging an Offline-Retail und an den Flüchtlingskonvoi.

Wir danken unseren Gästen und den Leuten von SCNCC für den tollen Nachmittag und freuen uns weitere coole Aktionen !!

4. Überregionales AktivistInnen-Treffen: jetzt anmelden!

Das ÜRAT findet von 26. bis 28. Februar in Pinggau in der Steiermark statt. Dieses Jahr inkludiert: Kreativitätstechniken zur Aktionsideengenerierung, viel informelle Zeit und ein Schlafsaal für alle! :-)

Die Schwerpunkte dieses Jahr sind:

  • Tropische Früchte und die Kampagne Make Fruit Fair! Welche Problematiken gibt es bei deren Anbau und Handel? Welche Rolle spielen Importunternehmen und Supermärkte?
  • System Change not Climate Change, eine Bewegung für Klimagerechtigkeit, stellt sich vor. Wie können wir das Klima retten und was hat der Kapitalismus damit zu tun?
  • Methodisch geht’s viel um Kreativitätstechniken: Wie komme ich zu richtig guten (Aktions-)Ideen?

Alle Details dazu (inkl. Anmeldung und Detailprogramm) findest ihr da: http://www.suedwind-agentur.at/start.asp?ID=261537

Zum Ende der Klimakonferenz in Paris gabs eine flashige Aktion von System Change, not Climate Change in Graz!

Weils uns alle betrifft und der eine oder die andere SüdwindIn Teil des kreativen Flashmobs zum Ender des UNO Klimagipfels war, bekommt die System Change, not Climate Change Aktion vom 12.12.15 wieder einen Platz auf dem AktivistInnen Blog.

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„The Paris Agreement is a death sentence for many people. A world with temperature increases more than 3 degrees Celsius is a world where not everyone will survive.“ – Pablo Solón (Ehemaliger Bolivianischer UN Botschafter und Umwelt-Aktivist)

So sehen es auch die Grazer AktivistInnen und haben Merkel, Obama, Faymann und Xi Jinping zu uns geholt, um der Welt das „Geschenk“ Klimaabkommen zu überreichen. Sobald dieses die Erde berührt, brechen viele Aktivisten wie tot zusammen.

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12316358_10204486453392311_8753862426620208811_nFotos © Richard Griletz

 

Das von allen Staaten unterzeichnete Abkommen beinhaltet die Klimaerwärmung auf 2 Grad zu minimieren (1.5 Grad anzustreben), der Plan das zu hinzubekommen ist NICHT EXISTENT, der Weg zum Plan ist ZU LANGSAM, die REDUKTION von KOHLEKRAFT zu WENIG, und die MENSCHENRECHTE von indigenen Bevölkerungen weder vollends geschützt noch unterstützt.

 1.5 to stay alive

 

Um dort hin zu gelangen, müssen wir aufstehen! Vernetzt auch mit der Initiative System Change, not Climate Change in eurer Stadt: http://systemchange-not-climatechange.at

Und zu gut der Letzt noch ein tolles Video zur Aktion in Graz:

System Change, not Climate Change Demo Graz – Es war ein wunderbar buntes Treiben

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Die Bewegung für Systemwandel „System Change, not Climate Change“ muss nach dem tollen Aktionstag in Graz  nun auch einen Platz  auf der Südwind AktivistInnen Seite bekommen:  SteirerInnen sind heute für einen Systemwandel und Klimagerechtigkeit auf die Straße gegangen.

Hier ein Einblick in das Geschehen:

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11223632_1056614004359106_6924417973582618238_nPhotos by M. Normand

Als Teil des GLOBAL CLIMATE MARCH haben in Australien gestern 60 000 Menschen demonstriert, heute um die 1500 in Graz und morgen wird Wien das noch topen  :)  2300 Demos und Aktionen in über 150 Ländern werden folgen!

GEMEINSAM können wir eine Klimabewegung erschaffen, die eine grundlegende Kritik an den bestehenden Verhältnissen pflegt und Druck auf unsere RepräsentantInnen im Parlament ausübt.

Wir sind systemrelevant! Power to the people!

Tragt euch für neue Events und Aktionen in den Newsletter ein:
www.eepurl.com/bygetr

Infos am Rande: 

Was passiert, wenn Paris scheitert –> http://science.orf.at/stories/1764942

Der UNO-Gipfel wird LEIDER zu einer einzigen großen Greenwash-Show! Die Eliten reden von vielversprechenden Verhandlungen und wahrscheinlichen Erfolgen (Bsp: http://www.theguardian.com/…/paris-climate-talks-past-failu… )

Abschlussaktion zu „Make Chocolate Fair“ in Graz

Am Samstag den 7.11 ist die letzte Straßenaktion zur bald auslaufenden Kampagne „Make Chocolate Fair“ in Graz über die Bühne gegangen. Ziel war es noch mal einen Schwung Unterschriften für die Petition zu ergattern, über die Missstände in der Schokoladen-Industrie zu informieren und zu sensibilisieren – Challenge completed!

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Leider nicht alle am Aktionstag mitwirkenden Südwinde am Foto vertreten – manche müssen ja die Arbeit machen ;)

Mit Hilfe von einem performativen Element, nämlich  Riesen-Ausgaben von bekannten Printmedien, natürlich ausschließlich mit Infos rund um Schokolade, und einer Menge Engagement haben sich über neun Südwinde am Färberplatz von 14 – 17 Uhr ins Zeug geworfen.

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Inklusive Wirtschaftsteil on the Inside ;)

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Südwind-AktivistInnen informieren!

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Nach vollbrachter Aktion haben wir wahrscheinlich um die 115 Unterschriften gesammelt, konnten viele Informationen geben und interessante Gespräche führen.

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Bevor wird uns mit Infomaterial und Equipment auf unseren Lastenrädern wieder auf den Weg machten,  konnten wir bei der Nachbesprechung feststellen, dass viele Menschen Interesse bekunden, sich bestimmter Ungerechtigkeiten in dieser Industrie bewusst sind und das auch ändern wollen. Allem in allem war es ein erfolgreicher und lustiger Nachtmittag :)

Abschlussaktion in Graz – Make Chocolate Fair

Liebe Aktivistinnen und Aktivisten :)

Es ist soweit, die Abschlussaktion zur „Make Chocolate Fair“-Kampagne findet noch dieses Wochenende statt.

„Am Samstag, 7.11. werden wir wieder eine Schokoaktion mit Riesenzeitungen in Graz machen. Die Kampagne ist in der Zielgerade und die Unterschriften werden bald an die ProduzentInnen übergeben – wir möchten zum Abschluss noch einmal viele Menschen in Graz erreichen und laden Euch alle ein mitzumachen!“

Link: http://www.suedwind-agentur.at/start.asp?ID=261234

Nachdem beim vorherigen Stammtisch aus der Idee einer letzten Schokoaktion eine fixierte Aktion wurde, haben sich gestern noch ein paar AktivistInnen zusammengesetzt, um alles vorzubereiten; es wurde noch mal fleißig gebrainstormt, Facts zur Kakao-Produktion besprochen und die wichtigste Aufgaben  für den Aktionstag aufgeteilt.

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Subtext: KOMMT DOCH AM SAMSTAG VORBEI :) Ab 14 Uhr werden wir am Färberplatz in Graz sein. Jede/r ist Willkommen!

 

Let´s Change our Shoes – GrazerInnen sammeln Schritte

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Wie ihr fleißigen Blog-LeserInnen ja schon wisst, gibt es im Zuge der Clean Cl0thes Kampagne eine ziemlich coole App, um die Change Your Shoes Initiative zu unterstützen (http://www.cleanclothes.at/schuhe/) – mit Hilfe dieser App können Schritte gesammelt werden, um gemeinsam einen virtuellen Marsch nach Brüssel zu bestreiten! Es bietet einen einfachen Weg, um der Forderung nach mehr Information über die Produktionsbedingungen der in Österreich verkauften Schuhe, Ausdruck zu verleihen.

Eine kleine feine Truppe von Grazer Aktivistinnen und Aktivisten machte sich somit voller Tatendrang auf den Weg, um schon mal ein paar Schritte zu sammeln. Hier ein Erfahrungsbericht:

„Unsere kleine (sportliche) Gruppe fuhr am Sonntag, 27.09.2015 mit dem Fahrrad nach Mariatrost bei Graz. Bevor unser Rundgang durch die Rettenbachklamm startete, sprachen wir über die Hauptprobleme in der Schuhindustrie. „Darüber wissen wir eigentlich nicht viel“ war unsere einstimmige Meinung. Dann erkannten wir allerdings einige Parallelen zu den prekären Arbeitsbedingungen in der der Bekleidungsindustrie. Zusätzlich spielt die Lederverarbeitung eine zentrale Rolle in der Schuhproduktion. Während wir uns dann auf den Weg durch die Klamm machten, tauschten wir uns darüber aus wo man fair produzierte Schuhe in Graz bekommt und wo man sich informieren kann. Gleichzeitig hatten wir die App „Change Your Shoes“ eingeschalten und sammelten Schritte für den Virtual March nach Brüssel. Weiter ging’s dann Richtung Einkehr und Stärkung – Essen, zu Fuß gehen und frische Luft, das verträgt sich sehr gut!“

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Wer selbst ein Smartphone besitzt, am Besten gleich mal runterladen und natürlich befreundeten, bekannten und verwandten SmartphonebesitzerInnen empfehlen ;)

–> http://changeyourshoes.cantat.com/

Let´s Change our Shoes!!!

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Aktion in Graz: Make Chocolate Fair! – Schoko selber machen!

Immer mehr Menschen entdecken die Kunst des Selbermachens wieder für sich. Wie es für unsere Großeltern noch normaler alltäglicher Gebrauch war, ist es heute vielen schon fremd geworden. Doch durch wachsendes Bewusstsein, Unverträglichkeiten, reinem Spaß oder sonstigen Gründen werden immer mehr Lebensmittel und Güter wieder selbst hergestellt. Selber machen ist wieder modern. Säfte werden gebraut, Seifen gesiedet und jetzt wird auch die Schokolade selbst gekocht! So ließen also auch wir uns von der „Selber Machen“-Welle inspirieren.

Am Dienstag, dem 2. Juni, traf sich das Südwind-Team mit Interessierten aus den unterschiedlichsten Bereichen im Spektral in Graz, um verschiedene Schokoladerezepte auszuprobieren. Nach einer kleinen Koch-Generalprobe einige Tage zuvor konnten die wichtigsten Zutaten und Vorgangsweisen präsentiert werden, was zu einem gelungenen Abend führte. Einfach das Kokosfett erhitzen und mit Kakao, Zucker, Mandeln und Rosinen würzen. Danach in Keksformen gießen und ab in den Kühlschrank. Nach etwa 20 Minuten ist die Schokolade hart und auch schon fertig zum Genießen.

Auch die Schokoladekochpausen konnten gut genutzt werden: Es gab eine FAIR-TRADE-Schokoladenverkostung und aktuelle Infos zur „make chocolate fair!“-Kampagne, Factsheets und spannende Hintergrundinformationen für die interessierten TeilnehmerInnen. So konnten wir durch den Zugang des Selbermachens den/die eineN oder andereN motivieren, das nächste Mal wenn der Heißhunger kommt, vielleicht nicht zu den herkömmlichen Schokomarken im Supermarkt zu greifen. Denn nur kontrollierte Sozialstandards (wie z.B. durch das FAIR TRADE-Siegel) können garantieren, dass Kakaobohnen unter menschenwürdigen Bedingungen angebaut und geernted werden! Die Forderung nach fairer und nachhaltiger Schokolade kann auch online unterzeichnet werden: http://at.makechocolatefair.org

(Jana Westreicher)

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Global Campus: Veranstaltungen in Graz

Die Workshopreihe für Studierende: „Was brauch‘ ich zum Leben?“

Du möchtest dich mit (deinen) Konsumgewohnheiten näher beschäftigen? Du würdest gerne wissen welche Alternativen es zu den üblichen Wegen der Versorgung mit bestimmten Gütern gibt?
Dieses Jahr geht es bei der Workshopreihe für Studierende um menschliche (Grund-) Bedürfnisse und unterschiedliche Wege ihrer Befriedigung. Woher bekommen wir etwa unsere Bekleidung und unseren Wohnraum? Viele (Konsum-)Gewohnheiten haben in der globalisierten Welt Auswirkungen, die den gesamten Globus betreffen. Bei insgesamt sechs Workshops beschäftigen wir uns im Herbst mit der Frage: Welche Wege der Güterversorgung stehen dem Individuum, alternativ zum Konsum am freien Markt, offen? Wir diskutieren, wo Möglichkeiten wie Tauschkreise, sharing, commoning, do-it-yourself und ähnliche Ansätze sinnvoll sind und schon gelebt werden.

Die Anmeldung ist ab jetzt möglich, die Plätze sind begrenzt! Weitere Details gibt’s hier.

Die Filmreihe

Die Filmreihe legt dieses Jahr den Fokus auf gesellschaftliche Alternativen. Es werden Beispiele von sozialen Bewegungen gezeigt sowie Organisationen und einzelne Menschen vorgestellt, die ihre Interpretation von nachhaltigem Handeln und einer gerechteren Welt umsetzen. Im Anschluss an die Filme gibt es jeweils Gespräche mit ImpulsgeberInnen und Diskussionsrunden.

Wann: 5.11. bis 19.11.2015
Wo: Karl-Franzens-Universität Graz
Mehr Infos zu beiden Veranstaltungsreihen unter: www.suedwind-agentur.at/globalcampus

 

Ein süßer Abend – Schokolade selber machen

Am 2. Juni gestalten die Südwind AktivistInnen in Graz einen süßen Abend zum Thema Kakao: Gemeinsam mit allen Interessierten wird Schokolade selbst hergestellt und anschließend verkostet.

Dabei werden auch die Arbeitsbedingungen im Kakaoanbau und in der Schokoproduktion thematisiert und Alternativen aufgezeigt. Fehlende Sozialstandard, ausbeuterische Kinderarbeit und massiver Einsatz von Pestiziden sind verbreitete Probleme in den wichtigsten Anbauländern des Kakaos. Mit dem Themenabend wird auch die Forderung der aktuellen Südwind-Kampagne „Make Chocolate Fair!“ unterstützt: Umweltstandards und Menschenrechte müssen eingehalten werden, auch wenn es um unsere süßen Gaumenfreuden geht!

Wir freuen uns über Naschkatzen, Interessierte und Neugierige!

https://www.facebook.com/events/1392517327744709/

und auch: http://www.nachhaltigesoesterreich.at/?post_type=aktion&p=4727

oder:  http://www.suedwind-agentur.at/start.asp?ID=260635

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Südwind AktivistInnen co-präsentieren „Maker“ beim Crossroads Festival in Graz

Südwind Steiermark und die Südwind AktivistInnen sind jeweils PartnerInnen des Crossroads Festival in Graz.

Mit „maker“ gibt es einen spannenden Film zum Thema Selbermachen. Gerade wenn man sich fragt, welche Möglichkeiten wir haben, wenn wir nicht mit den Formen der industriellen, globalisierten Produktion verschiedener Güter einverstanden sind, ist eine mögliche Antwort, Dinge, die wir brauchen, selbst zu machen. Ob gemeinschaftlich oder alleine, ob Recycling oder Sharing, Alternativen sind gefragt. Die Südwind AktivistInnen laden zu einem spannenden Abend und freuen sich besonders über viele bekannte Gesichter! :-)

Was? Film: „maker“,
Details zum Film da und zum Event da!
Wo? Forum Stadtpark, Graz
Wann? 12. Juni, 21:00
Mehr zum Festvial unter: http://crossroads-festival.org/de/

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Südwind wirbelt am Lend mit der Frage „Wie viel Blut klebt an mir?“

Im Rahmen des Lendwirbel Graz machten die Südwind AktivistInnen auf Missstände in der Produktion von IT-Gütern aufmerksam. Aus Elektroschrott, den die Firma Compuritas zur Verfügung stellte, schufen die Grazer AktivistInnen eine Skulptur, die am Lenbwirbel neben dem Haus der Architektur zu sehen sein war. Dort verkündete die wütende Schottdame mit Kabelsalathaaren, Modemherz und Festplattenaugen via Sprechblase „Wieviel Blut klebt an mir?“ Um sich an die Antwort anzunähern konnte man Teile ihrer „inneren Organe“ rausnehmen, wo Informationen über die entsetzliche Arbeitsbedingungen in der Computerindustrie zu lesen waren.

Missstände in der IT-Industrie sind ein Thema, mit dem die Grazer AktivistInnen sich schon seit längerem beschäftigen. Immer wieder wurde auch die Kampagne Clean-IT unterstützt (siehe http://www.clean-it.at/).100_7742

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Faire Ostern – frohe Hasen

Passend zu Ostern starten die AktivistInnen in der Steiermark eine weitere Aktion zu “Make-Chocolate-Fair!”, um öffentlich darauf aufmerksam zu machen, wie viel Nachholbedarf es in puncto “faire Schoko und faire Schokohasen” noch gibt und um mit vielen weiteren Unterschriften die aktuelle Petition zu unterstützen. Wir fordern dabei:

  • Faire Bezahlung von Kakaobauern und -bäuerinnen und ihren ArbeiterInnen
  • Einhaltung der Menschen- und Arbeitsrechte entlang der gesamten Kakao-Wertschöpfungskette und Ablehnung ausbeuterischer Kinderarbeit
  • Anwendung eines unabhängigen Zertifizierungs- und Kontrollsystems
  • Unterstützung von Kakaobauern und -bäuerinnen bei der Umsetzung einer nachhaltigen und diversifizierten Landwirtschaft

Gemeinsam wird am Samstag, dem 28. März 2015, ab 12:30 vom Tummelplatz über die Herrengasse bis zum Südtirolerplatz ein aktivistischer Umzug passend zum Thema Ostern gestartet!

Also: Hinkommen und Mitmachen!! ;)

Online-Petition und Infos zur Kampagne: at.makechocolatefair.org/.
Veranstaltung auf Facebook.