ÜRAT 2018 im JUFA Bruck an der Mur

Das diesjährige überregionale AktivistInnen Treffen, kurz ÜRAT, fand vom 16. bis 18. Februar im JUFA Bruck an der Mur statt. War der Freitag hauptsächlich dem Kennenlernen der vierzehn TeilnehmerInnen, sowie der Information zur neuen Kampagne „Make ICT Fair“ gewidmet, begann der Samstag bereits aktiv mit dem Rollenspiel „Ein Schritt vor“, bei dem jede/r in eine Rolle schlüpfte und einen Schritt vorging, falls eine Frage mit Ja beantwortet wurde. Dieses Spiel diente nicht nur zur Empathieförderung, sondern auch um zu sehen, wieviel Freiheit manche Menschen haben bzw. wie sehr wir selbst von Vorurteilen behaftet sind.

Anschließend bekamen wir noch Information über die 17 SDGs (Sustainable Development Goals), die in der Kampagne „Start the Change“ in Verbindung mit dem Thema Migration verwendet werden. Auch von der Kampagne „WANNE“ gab es einen kurzen Bericht, die für mehr Engagement für eine andere Migrationspolitik eintritt.

Dannach sammelten wir Themen die uns auf die Palme und schließlich auf die Straße bringen, die wir dann am Nachmittag gestärkt durch das Mittagessen in der Aktivismuswerkstatt in Form eines World Cafés ausarbeiteten. Dazu gab es fünf Tische zu den Themen „Nachhaltige Produktion und Fair ICT“, „Nachhaltiger Konsum“, „Rassismus“, „Die grüne Stadt“ und „Neuer AktivistInnen-Flyer“. Auf jedem Tisch gab es eine/n Verantwortliche/n, die in 20 Minutenintervallen von den anderen besucht wurden und zu vielen tollen Aktionsideen bzw. Ideen für die Gestaltung des Flyers führten. In der darauffolgenden Präsentation und Reflexion wurde aber auch der Begriff „AktivistInnen“ diskutiert und darüber gesprochen, ob eine Änderung der Bezeichnung sinnvoll wäre, in der die Methode des Systematischen Konsensieren angewandt wurde. Durch die Methode wird allen die Möglichkeit geboten, die eigene Meinung bzw. eigenen Gefühle zu äußern, und versucht, zu einem Konsens zu finden.

Nach diesem aktiven Nachmittag gönnten wir uns eine Pause im Wellnessbereich und nach dem Abendessen wurde nochmals über unsere Bezeichnung diskutiert bzw. begonnen, neue Namen zu finden.

Den Abend ließen wir mit dem Film „Das Leben pflanzen“ ausklingen. Der Film behandelt das Thema konventionelle Landwirtschaft vs. Agrarökologie. Anhand zahlreicher globaler Beispiele wird gezeigt, dass eine Landwirtschaft auch ohne Pestizide und großen Maschinenaufwand möglich ist und durch KleinbäuerInnen die Welt besser ernährt werden kann. Abschließend verbrachten wir einen gemütlichen Abend, kreative Namensgebungen wurden gefunden und mit viel Lachen und angeregten Gesprächen ging der zweite Tag zu Ende.

Am Sonntag bekamen wir nicht nur eine Input von Michaela Königshofer, der Pressesprecherin von Südwind, über ihre Aufgaben (z.B. Corporate Identity), sondern auch die Aufgabe, gute Porträtfotos von uns zu machen, die im Anschluss besprochen wurden.

Danach gingen wir an die überregionale Aktivismus-Jahresplanung, jede Region überlegte sich die Aktionen, die sie im Laufe des Jahres durchführen will und am Ende wurden diese mit Kärtchen nach Datum aufgelegt. Es wird dieses Jahr nicht nur in jeder Region einige Aktionen geben, sondern auch überregionale Aktionen stattfinden. Falls ihr nun Lust habt teilzunehmen, erkundigt euch bei den AktivistInnen in eurer Region.

Abschließend wurde beschlossen, den neuen Flyer mit unserer alten Bezeichnung in den Druck gehen zu lassen und eine Klausur einzuberufen, in der ausschließlich an unserem Leitbild bzw. Namen gearbeitet werden sollte.

Alles im allem war es wieder ein sehr gelungenes, produktives, gut durchorganisiertes ÜRAT mit einem tollen Seminarort, an dem wir uns rege austauschten und viel Spaß hatten. Vielen Dank an alle TeilnehmerInnen und auf ein baldiges Wiedersehen.

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ÜRAT 2017 – jetzt mitmachen!

Der Südwind-ÜRAT (überregionales AktivistInnen-Treffen) findet dieses Jahr von 3. bis 5. März in Vöcklabruck statt. Wie inzwischen schon Tradition starten wir am Freitag Nachmittag und üraten bis Sonntag nach dem Mittagessen.

Weitere Details zu Ort und Anreise und Programm gibts hier: einladung_urat2017.
Die Kosten für Unterbringung, Verpflegung und Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln (gegen Vorlage der Tickets) übernimmt Südwind.

Die Programmpunkte sind:

  • Make Fruits Fair: Updates aus der Kampagne. Fokus: was haben wir mit unseren Aktionen 2016 bewirkt?
  • Aktionswerkstatt: Aktionsideen für aktuelle Kampagnen sammeln und Werkzeuge kennen lernen
  • Vernetzung und Erfahungsaustausch: wie können wir neue Interessierte für Aktivismus begeistern?
  • Reisebericht Indonesien zum Thema Palmöl

Wie jedes Jahr soll daneben auch noch Zeit sein, wichtige organisatorische Fragen zum AktivistInnen-Netzwerk zu besprechen, uns wieder einmal persönlich zu treffen und Inspiration und Motivation weiterzugeben! :-)

Rückblicke gibts hier: https://suedwindaktivistinnen.org/category/_urat  und hier eine Info, was das überhaupt ist: https://suedwindaktivistinnen.org/treffen.

Anmeldung ab sofort bis 23. 2. mit einem formlosen Mail an: aktivismus@suedwind.at.

ÜRAT in Pinggau: 26.2.-28.2.2016

Dieses Jahr hat es die AktivistInnen für das Überregionale Treffen in die Steiermark verschlagen.

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Freitag:
Als wir am Freitag in Pinggau am Michaelihof angekommen sind, waren wir sofort begeistert. Wir wurden sogleich mit einem leckeren Essen begrüßt. Bevor es dann inhaltlich losging, haben wir die Möglichkeiten des Michaelihofs genutzt und haben die ersten Kennenlernspiele ins Freie verlegt. Wieder in unserem ausgebauten Dachboden tauschten wir aktuelles aus den verschiedenen Regionen sowie aus den aktuellen Südwind-Themen aus, bevor wir uns schließlich voll und ganz dem Klimawandel widmeten. Dazu erzählte Iris Frey von Finance and Trade-Watch über die aktuelle Bewegung System Change not Climate Change und regte uns an, uns Gedanken dazu zu machen, wie wir uns einbringen können, was getan werden muss.

Nach dem Abendessen ging es schon über zum nächsten Themenschwerpunkt Früchte und wir sahen uns gemeinsam die Doku „Billig. Billiger. Banane“ an und konnten uns somit schon die ersten Gedanken für den nächsten Tag und nächsten Input machen.
Nach einem anstrengenden aber schönen ersten Tag rollten wir schließlich unsere Iso-Matten und Schlafsäcke aus, beheizten noch mal den Holzofen und lockten somit auch eine der Hofkatzen zu uns ins Matratzenlager.

Samstag:
Mehr oder weniger ausgeschlafen, aber gut gestärkt durch ein leckeres Frühstück, widmeten wir uns gleich am Vormittag Früchten. Konrad Rehling von der Make Fruits Fair-Kampagne versorgte uns mit Hintergrundinfos zu Bananen, erzählte von der Kampagnenreise nach Ecuador und gab uns einen Überblick über die Kampagnenarbeit. Dies allein reichte schon den Wunsch in uns zu wecken, Aktionen dazu zu planen. Glücklicherweise war der nächste Programmpunkt das Ausprobieren einer Kreativitätstechnik – der Walt-Disney-Methode. Johannes leitete uns dabei durch die verschiedenen Räume, in denen wir zunächst die Rolle des Träumers, des Realisten und am Ende des Kritikers einnehmen sollten. Der erste Versuch sollte unser Abendprogramm regeln, der zweite widmete sich schon der konkreten Ideenfindung für Bananen-Aktionen, die wir vielleicht schon in den nächsten Monaten in den verschiedenen Regionen umsetzen werden.

 

Das Abendprogramm war schließlich weniger durchgeplant, als wir das in unserer Realitätsphase zusammengefasst haben, da wir schließlich gemeinsam kochten (manche sagen, es war eine Suppe, manche sprachen von einem Eintopf – wirklich wissen kann man’s nicht…), Billard spielten und unsere Liebe zum Spiel Avalon entdeckten (wir nahmen die Mission wirklich ernst, und schlussendlich konnte auch das Gute siegen).

Sonntag:
Nach einer durch den Ofen in unserem Dachboden-Raum etwas verräucherten Nacht, freuten wir uns zunächst über etwas zeitliche Flexibilität hinsichtlich Frühstück und Programmbeginn (auch wenn es nur wenige bis zum „Kaffee im Bett“ aushalten konnten) und dann umso mehr über frische Luft bei unseren Rückblick auf das Wochenende.

Nachdem wir unsere Aktionsideen weiter ausgeführt haben, wurde uns noch Raclette aufgetischt. Die ersten haben sich schon recht bald Richtung Bahnhof verabschiedet, während sich die übrigen – frei nach dem Avalon-Spiel am Abend davor – auf die gemeinschaftliche Mission machten, die Gegend noch etwas zu erkunden.

Schließlich mussten wir uns doch alle vom ÜRAT verabschieden und fuhren mit vielen Ideen und Motivation zurück in die verschiedenen Bundesländer, wo die nächsten Treffen und Aktionen auch schon auf uns warten…

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„ÜRAT in Pinggau: 26.2.-28.2.2016“ weiterlesen

4. Überregionales AktivistInnen-Treffen: jetzt anmelden!

Das ÜRAT findet von 26. bis 28. Februar in Pinggau in der Steiermark statt. Dieses Jahr inkludiert: Kreativitätstechniken zur Aktionsideengenerierung, viel informelle Zeit und ein Schlafsaal für alle! :-)

Die Schwerpunkte dieses Jahr sind:

  • Tropische Früchte und die Kampagne Make Fruit Fair! Welche Problematiken gibt es bei deren Anbau und Handel? Welche Rolle spielen Importunternehmen und Supermärkte?
  • System Change not Climate Change, eine Bewegung für Klimagerechtigkeit, stellt sich vor. Wie können wir das Klima retten und was hat der Kapitalismus damit zu tun?
  • Methodisch geht’s viel um Kreativitätstechniken: Wie komme ich zu richtig guten (Aktions-)Ideen?

Alle Details dazu (inkl. Anmeldung und Detailprogramm) findest ihr da: http://www.suedwind-agentur.at/start.asp?ID=261537

Das war das dritte überregionale AktivistInnen Treffen!

Was passiert, wenn sich Südwind-AktivistInnen aus fünf Regionen für ein Wochenende zusammen finden? Beim ÜRAT 2015 in Linz konnten wir uns nicht nur austauschen und vernetzen, sondern lernten beim ersten Österreichischen Jugendkonsumgipfel auch wie man an besseres Deo und mehr Street Credibility gelangt. Ein Bericht.

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Freitag, 6. 2. 2015
Unser Treffpunkt: das Carijnhaus in Linz. Während hier schon alles für den Jugendkonsumgipfel am Samstag vorbereitet wird, stoßen wir gleich nach unserer Ankunft auf eine niemals versiegende Nahrungsquelle: Kuchen! Wir sind AktivistInnen aus Oberösterreich, Tirol, Wien und der Steiermark (inklusive einer „Weltbürgerin“ :)) und schnell finden wir beim Kennenlernen untereinander einen Haufen Gemeinsamkeiten. Nach dem Mittagessen in der Linzer Innenstadt erzählt Elisabeth Schinzel aus Wien von ihrer Kampagne „Bist du fair?“, mit der sie auf das Thema Öffentliche Beschaffung aufmerksam machen will. Der Hintergrund: In Österreich werden jährlich schätzungsweise 50 Mrd. Euro von der öffentlichen Hand ausgegeben, z.B. für Arbeitskleidung und IT-Geräte. Würden Städte bei der Beschaffung mehr auf fair produzierte Produkte zurück greifen, hätte das einen großen Effekt. In Kleingruppen überlegen wir, was wir als AktivistInnen beitragen können und haben schon viele Ideen für Aktionen – inklusive riesigen Einkaufskörben vor Rathäusern, einer Anleitung für eine faire Stadt und einer Recherche zum Eurovision Songcontest.
Am Abend erfüllt uns Pizza (natürlich bio!) mit Glück und nachdem wir unsere Zimmer in der Jugendherberge („nur 300 Meter den Berg rauf“) bezogen haben, steht noch ein letzter Programmpunkt an. Bettina Reiter berichtet von ihrem Aufenthalt im SOS-Kinderdorf in Haiti, mit berührenden Fotos und Geschichten. Nach so einem spannenden, informativen ersten Tag kann das Niveau eigentlich nur noch sinken und wir spielen ein Spiel, für das man besser genügend schwarzen Humor mitbringt…

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Samstag, 7. 2. 2015
Über Nacht haben wir uns vermehrt: Auch aus Vorarlberg sind nun AktivistInnen vertreten! Gemeinsam stimmen wir uns auf den Jugendkonsumgipfel ein, an dem ca. 100 junge Gäste teilnehmen. Zwei Workshops kann heute jedeR von uns besuchen und die Wahl fällt bei dem spannenden Angebot nicht leicht. Während vormittags die einen in der Volxküche ein leckeres bio-veganes Menü auf die Teller bringen, diskutieren andere über Ernährungssouverintät und Soziokratie – oder lernen beim „Make Chocolate Fair“-Workshop mehr über die Hintergründe in der Kakao- und Schokoladenproduktion. In der Mittagspause bringt Kabarettist und „Weltladen-Junkie“ Georg Bauernfeind uns mit gut verpackter Konsumkritik zum lachen und nachdenken – und schon geht’s weiter mit der zweiten Workshopphase. Beim Upcycling-Workshop wird grüne Kosmetik hergestellt (einfach und effektiv: Deo aus Natron!), im MethodenKarussel lernen die TeilnehmerInnen, wie man Kindern und Jugendlichen schwierige Themen spielerisch näher bringt. Sehr beliebt ist der Workshop „Street Credibility“ mit Klaus Werner Lobo, bei dem verschiedene Aktionsformen im Mittelpunkt stehen – Humor und Liebe sind gefragt!
Nach dem Programm schlendern wir in die Innenstadt um erst gemütlich zu essen und dann den Linzer „Luftraum“ zu besuchen. Dies ist ein konsumfreier Raum, der gemeinschaftlich von verschiedenen Vereinen und Gruppen genutzt wird. Neben einer Foodcoop und Küche gibt es viel Platz für Nähmaschinen und eigene Projekte – sehr inspirierend! Der lange Tag treibt anschließend einige von uns zurück in die Herberge zum Spiele spielen und ein paar andere in die nächstbeste Bar um die schöne Zeit zu betrinken…

Sonntag, 8. 2. 2015
Ein wenig Müdigkeit und viel Schnee legen sich über den Sonntagvormittag. Wir tauschen uns über unsere Erlebnisse auf dem Konsumgipfel aus und finden viele Anknüpfungspunkte, um die Inputs in die jeweiligen AktivistInnen-Gruppen zu tragen. Nach einem kurzen Rückblick der einzelnen Regionen starten wir in den letzten Teil des Wochenendes. Fragen zum Aktivismus-Netzwerk werden besprochen und außerdem Ideen für den europäischen Konsumgipfel gesammelt, der im Juni 2015 in Bonn stattfinden wird.
Bei der Reflexion am Ende verfallen wir dann alle ins Schwärmen. Das Fazit: mit einer tollen Gruppe viel gelernt, gelacht, Bestärkung gefunden und gut gegessen! Danke für ein wunderbares Wochenende!
Und bevor wir in den Schnee stapfen und uns hochmotiviert wieder in alle Teile Österreichs (und der Welt) zerstreuen: noch eben ein Gruppenfoto.

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Und weils eben dazu gehört: BAAAZUMBA! (Oder doch Bazinga?)

Text: Julia Stollenwerk
Photos: Matthias

Detailbericht Überregionales AktivistInnen Treffen 8-10.11.2013, Neulengbach

Überregionales Aktivist_innentreffen 2013
Überregionales Aktivist_innentreffen 2013

Freitag, 8.11.

Herrliches Wetter mit frühlingshaften Temperaturen und ein schlechtgelaunter Mops erwarteten alle Teilnehmer des zweiten ÜRAT bei ihrer Ankunft in Neulengbach. Nach dem Beziehen der geschmackvollen und gemütlichen Zimmer der Villa Berging wartete bereits ein großzügiges Buffet mit saisonalen, regionalen und biologischen Produkten darauf geplündert zu werden und es schmeckte köstlich. Nach einem ausgedehnten Spaziergang durch die hügelige Gegend begann dann das gruppendynamische Kennenlernen.

Weiter ging es im Seminarraum mit dem Vorstellen der Aktionen aus den einzelnen Regionen aus dem letzten Jahr. Die Aktionen zur Aktionswoche Existenzlohn der Clean Clothes Kampagne waren in allen teilnehmenden Regionen erfolgreich. In Innsbruck wurde mit an Füßen geketteten Wollknäuel und Infomaterial auf die Thematik aufmerksam gemacht und es konnten 50 Unterschriften für die Existenzlohn Petition gesammelt werden. Auch in Graz kamen die Wollknäuel zum Einsatz, wo sie zusammen mit unterschiedlich großen Stofffetzen die unfairen Löhne der NäherInnen im Vergleich zu den Firmenumsätzen symbolisierten. In Wien wurden auf der Mariahilfer Straße ein Info-Tisch und ein überdimensionales T-Shirt aufgestellt. Gemeinsam mit Pasant­Innen wurden unterschiedliche Stofffetzen mit Botschaften an das T-Shirt genäht, während dieser 3 Stunden konnten 75 Unterschriften gesammelt werden. Details zu den einzelnen Aktionen auch unter suedwindaktivistinnen.wordpress.com. Insgesamt wurden Österreichweit 1573 Unterschriften während der Aktionswoche gesammelt. Auch beim Unterschriftensammeln für die Make Chocolate Fair (MCF) Kampagne liegt Österreich im Vergleich mit den Partnerländern im Spitzenfeld. Mehr als 4200 Unterschriften konnten Dank dem tollen Einsatz der AktivistInnen bisher gesammelt werden.

Überregionales Aktivist_innentreffen 2013
Überregionales Aktivist_innentreffen 2013
Überregionales Aktivist_innentreffen 2013
Überregionales Aktivist_innentreffen 2013

Des Weiteren wurde am Freitagabend auch Ideen zwischen den regionalen Gruppen ausgetauscht. So kam der Vorschlag aus der Steiermark Aktionen auch immer auf Facebook als Veranstaltung zu bewerben, um zumindest für einzelne Aktionen neue MithelferInnen und Interessierte zu finden. Auch sollten bei geplanten wetterabhängigen Aktionen im Freien, schon im Vorfeld immer ein Ersatztermin kommuniziert werden. In Innsbruck wurde schon öfters das Modell des Dinner Clubs ausprobiert, wo im Rahmen dessen AktivistInnen für Personen, die sich anmeldeten, gegen einen Beitrag von 4-5€ gekocht und sie während des Abends über Themen informiert haben. Da dabei immer ein finanzielles Plus entstanden ist, ist auch dies eine Möglichkeit der Geldbeschaffung.

Danach fand der Abend mit einem lustigen und gehirnzellenanregenden Pub-Quiz zum Thema Schokolade einen unterhaltsamen Abschluss.

Samstag, 9.11

Mit Wing – Tsun Kung-Fu bescherte uns Matthias, zur Freude aller, nach dem Frühstück einen energiegeladenen Start in den Tag. Danach startete Bernhard durch und lieferte alle Informationen und Hintergründe zur MCF-Kampagne damit alle AktivistInnen sattelfest in ihrem Wissen für die nächsten MCF Aktionen sind.

Überregionales Aktivist_innentreffen 2013
Überregionales Aktivist_innentreffen 2013
Überregionales Aktivist_innentreffen 2013
Überregionales Aktivist_innentreffen 2013

Mit drei SchauspielaktivistInnen vom Theater der Unterdrückten wurden danach Möglichkeiten und Konzepte erarbeitet wie wir unsere Themen, vor allem die MCF Kampagne, als verstecktes Theater im öffentlichen Raum in Szene setzen könnten. Diese zwei Stunden gehörten mit Sicherheit zu den Highlights des Wochenendes, da sie nicht nur unterhaltsam waren, sondern auch sehr lehrreich da es uns einen anderen Blick auf Aktionen vermittelte.

Inspiriert davon und nach einem weiteren köstlichen Mittagessen ging es am Nachmittag an das Sammeln von Ideen für Aktionen im Dezember zur MCF Kampagne.

Da die geplante Wanderung, sprichwörtlich ins Wasser fiel, chauffierten uns zwei Taxis zur Aussichtswarte und dem Gasthaus Buchberg, wo neben dem leiblichen Wohl auch die Unterhaltung Dank zweier äußerst unterhaltsamen und auch etwas morbiden Spielen nicht zu kurz kam. Zurück im Quartier wurde dieses „Werwolf“ genannte Spiel gleich noch um die Rolle des Priesters erweitert und weiteren Spieldurchgängen stand nichts mehr im Wege, so endete der Abend für manche dann doch sehr spät.

Sonntag 10.11,

Nach der bereits liebgewonnenen Wing-Tsun Kung-Fu Runde, die manche aber aufgrund einer sehr kurzen Nacht dann doch lieber ausließen, ging es ans konkrete Ausarbeiten der Aktionsideen vom Vortag. Um nichts vorweg zu nehmen sei bloß gesagt, dass es wieder einige sicherlich Aufsehen erregende Aktionen geben wird.

Die restlich verbleibende Zeit wurde noch zur gemeinsamen Reflexion und zum Feedback geben genutzt. Und dann nahm nach einem letzten gemeinsamen Essen das ÜRAT 2013 auch schon sein Ende, was einigen dann doch ein trauriges Gesicht bescherte.

Es war ein wunderschönes Treffen, das einem vor allem aufgrund der herrlichen Atmosphäre und der lieben und herzlichen Menschen noch länger in Erinnerung bleiben wird. Sogar der Mops war ab dem zweiten Tag wie ausgewechselt und fühlte sich in bei den AktivistInnen wohl. Bleibt nur noch dem Organisationsteam für die Vorbereitungen und die tolle Moderation zu danken.

Autor: Jakob Hofbauer

Hier noch mehr Fotos!

Überregionales Aktivist_innentreffen 2013
Überregionales Aktivist_innentreffen 2013
Überregionales Aktivist_innentreffen 2013
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ÜRAT 2013: Überregionales Aktivist_innen Treffen in Neulengbach – Sei dabei!

Einmal in Jahr treffen wir, Südwind Aktivist_innen und an Südwind Themen Interessierte, uns an einem Ort und widmen uns der überregionalen Vernetzung. Thematisch werden wir  das Thema Schokolade behandeln und eine gemeinsame, österreichweite Aktion planen. Unterstützung werden wir für die Schokoladenaktion von Bernhard bekommen. Er leitet das Projekt
„Make Chocolate Fair!“ für Südwind (http://makechocolatefair.org/). Wenn du Lust hast, melde dich an und sei dabei! Wir freuen uns auf dich!

Auf organisatorischer und prozesshafter Ebene wollen wir das ÜRAT soziokratisch gestalten.

Datum: Freitag, 8. November, bis Sonntag, 10. November 2013
Ort: Villa Berging (http://www.villaberging.com/)
Adresse auf Open-Street-Map: hier
Programm: ÜRAT 2013 – TeilnehmnerInnen_Info

Neulengbach_Karte

Wir starten am Freitag um 14:30. Ein kleines Buffet erwartet dich vor dem offiziellem Beginn. Bitte rechne ein, dass du vor dem Start um 14:30 Zeit benötigst, dein Zimmer zu beziehen. Neulengbach ist sehr einfach mit den öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar (ca. 15 min Zugfahrt von St. Pölten und 20 Minuten von Wien entfernt). Unser Programm wird am Sonntag gemütlich mit einem gemeinsamen Mittagessen ausklingen.
Wir freuen uns schon sehr auf ein Treffen mit euch und sind für weitere Fragen erreichbar unter:
Aktivismus.wien(ät)suedwind.at
Mirijam: 0650 / 3610097

Euer AktivistInnenteam aus Wien

Überregionales Treffen in Schöder bei Murau

Überregionales Aktivsten und Aktivistinnen Treffen in Schöder bei Murau

Vom 23. bis zum 25. November haben wir uns in Schöder bei Murau getroffen. Wir haben uns vernetzt, neue Personen kennengelernt und uns auch über vergangene und geplante Aktivitäten in den verschiedenen Bundesländern informiert. Schwerpunktthema der Veranstaltungstage waren die fürchterlichen Brände und Hunderten Toten in mehreren asiatischen Bekleidungsfabriken. Südwind ist aktuell vorallem im Rahmen der Clean Cloth Kampagne aktiv und fordert von den Verursachern der Katastrophen Verantwortung und Wiedergutmachung ein.

Hier ein Link zu einer Urgent Action zu dem Thema: http://www.cleanclothes.at/de/urgent-actions/

Hintergrundinfos:

Es wird wieder überregionale Treffen geben. Wenn du Lust hast, beim nächsten Mal dabei zu sein, dann wende dich an deine Regionalgruppe. Wir freuen uns auf dein Interesse.

Liebe Grüße

Südwind Aktivisten und Aktivistinnen