ÜRAT 2018 im JUFA Bruck an der Mur

Das diesjährige überregionale AktivistInnen Treffen, kurz ÜRAT, fand vom 16. bis 18. Februar im JUFA Bruck an der Mur statt. War der Freitag hauptsächlich dem Kennenlernen der vierzehn TeilnehmerInnen, sowie der Information zur neuen Kampagne „Make ICT Fair“ gewidmet, begann der Samstag bereits aktiv mit dem Rollenspiel „Ein Schritt vor“, bei dem jede/r in eine Rolle schlüpfte und einen Schritt vorging, falls eine Frage mit Ja beantwortet wurde. Dieses Spiel diente nicht nur zur Empathieförderung, sondern auch um zu sehen, wieviel Freiheit manche Menschen haben bzw. wie sehr wir selbst von Vorurteilen behaftet sind.

Anschließend bekamen wir noch Information über die 17 SDGs (Sustainable Development Goals), die in der Kampagne „Start the Change“ in Verbindung mit dem Thema Migration verwendet werden. Auch von der Kampagne „WANNE“ gab es einen kurzen Bericht, die für mehr Engagement für eine andere Migrationspolitik eintritt.

Dannach sammelten wir Themen die uns auf die Palme und schließlich auf die Straße bringen, die wir dann am Nachmittag gestärkt durch das Mittagessen in der Aktivismuswerkstatt in Form eines World Cafés ausarbeiteten. Dazu gab es fünf Tische zu den Themen „Nachhaltige Produktion und Fair ICT“, „Nachhaltiger Konsum“, „Rassismus“, „Die grüne Stadt“ und „Neuer AktivistInnen-Flyer“. Auf jedem Tisch gab es eine/n Verantwortliche/n, die in 20 Minutenintervallen von den anderen besucht wurden und zu vielen tollen Aktionsideen bzw. Ideen für die Gestaltung des Flyers führten. In der darauffolgenden Präsentation und Reflexion wurde aber auch der Begriff „AktivistInnen“ diskutiert und darüber gesprochen, ob eine Änderung der Bezeichnung sinnvoll wäre, in der die Methode des Systematischen Konsensieren angewandt wurde. Durch die Methode wird allen die Möglichkeit geboten, die eigene Meinung bzw. eigenen Gefühle zu äußern, und versucht, zu einem Konsens zu finden.

Nach diesem aktiven Nachmittag gönnten wir uns eine Pause im Wellnessbereich und nach dem Abendessen wurde nochmals über unsere Bezeichnung diskutiert bzw. begonnen, neue Namen zu finden.

Den Abend ließen wir mit dem Film „Das Leben pflanzen“ ausklingen. Der Film behandelt das Thema konventionelle Landwirtschaft vs. Agrarökologie. Anhand zahlreicher globaler Beispiele wird gezeigt, dass eine Landwirtschaft auch ohne Pestizide und großen Maschinenaufwand möglich ist und durch KleinbäuerInnen die Welt besser ernährt werden kann. Abschließend verbrachten wir einen gemütlichen Abend, kreative Namensgebungen wurden gefunden und mit viel Lachen und angeregten Gesprächen ging der zweite Tag zu Ende.

Am Sonntag bekamen wir nicht nur eine Input von Michaela Königshofer, der Pressesprecherin von Südwind, über ihre Aufgaben (z.B. Corporate Identity), sondern auch die Aufgabe, gute Porträtfotos von uns zu machen, die im Anschluss besprochen wurden.

Danach gingen wir an die überregionale Aktivismus-Jahresplanung, jede Region überlegte sich die Aktionen, die sie im Laufe des Jahres durchführen will und am Ende wurden diese mit Kärtchen nach Datum aufgelegt. Es wird dieses Jahr nicht nur in jeder Region einige Aktionen geben, sondern auch überregionale Aktionen stattfinden. Falls ihr nun Lust habt teilzunehmen, erkundigt euch bei den AktivistInnen in eurer Region.

Abschließend wurde beschlossen, den neuen Flyer mit unserer alten Bezeichnung in den Druck gehen zu lassen und eine Klausur einzuberufen, in der ausschließlich an unserem Leitbild bzw. Namen gearbeitet werden sollte.

Alles im allem war es wieder ein sehr gelungenes, produktives, gut durchorganisiertes ÜRAT mit einem tollen Seminarort, an dem wir uns rege austauschten und viel Spaß hatten. Vielen Dank an alle TeilnehmerInnen und auf ein baldiges Wiedersehen.

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