Südwind Academy 2017 – der Abschluss

 

Mutige vor! Der dritte Tag der Südwind Academy stand ganz im Zeichen des Aktivismus – und dafür mussten einige TeilnehmerInnen schon gleich am morgen so manche Grenze überwinden. Nach dem Frühstück ging es direkt nach draußen in den Klettergarten. Nach der Sicherheitseinführung konnten sich die TeilnehmerInnen im Aufstieg, Balancieren, Abseilen und Klettern erproben – und dabei im wahrsten Sinne des Wortes so manche Hürde überwinden.

Aber was hat diese Outdoor-Aktion mit Aktivismus zu tun? Diese Frage wurde anschließend gemeinsam im Seminarraum besprochen. Und nach einer kurzen Verschnaufpause war allen der Zusammenhang ziemlich schnell klar: Auf dem Kletterparcour ging es darum Mut zu zeigen, eigene Grenzen zu überwinden, im Team zu arbeiten, einander zu vertrauen und überlegt anstatt überstürzt an neue Aufgaben heranzugehen – genau wie bei der Planung und Umsetzung einer Aktion.

Nach einem Brainstorming diskutierten die TeilnehmerInnen dann, welche unterschiedlichen Formen der Aktion möglich sind, welche Rollen und Funktionen dafür benötigt werden und was dazu führt, dass eine Aktion gelingt oder eben nicht. Um die zahlreichen Möglichkeiten nicht nur in der Theorie zu besprechen, sondern auch praktisch zu erproben, sollten die TeilnehmerInnen dann in kleinen Gruppen zu einem ausgewähltem Thema ihre eigene Aktion planen und anschließend präsentieren. Das Fazit: Wer eine gute Idee hat, kann in relativ kurzer Zeit mit wenig Mitteln wirksam auf ein Thema Aufmerksam machen.

Am Nachmittag ging es dann entspannter zu – die Teilnehmer schauten sich in gemütlicher Atmosphäre die Dokumentation Die Zukunft ist besser als ihr Ruf an. Der Film portraitiert sechs Menschen, die sich auf unterschiedlichste Weise engagieren, um etwas zu bewegen.

Nach dem Abendessen gab es dann ein “Speed-Dating“, bei dem die TeilnehmerInnen in kurzen routierenden Zweier-Interviews die Chance hatten, die vielen Initiativen kennenzulernen, in denen sich die anderen TeilnehmerInnen engagieren. Am Ende stand eine lange Liste mit spannenden Projekten, die die vielfältigen Möglichkeiten für das eigene Engagement aufzeigt und Lust auf neue Projekte macht.

Am Abend ließen die TeilnehmerInnen den spannenden Tag mit einem gemütlichen Lagerfeuer und Stockbrot ausklingen.

 


 

Am Samstag und letzten Tag der Academy ging es gemeinsam im Zug nach Graz.
Nach einem konsumkritischen Stadtspaziergang haben wir im Spektral die Academy offiziell ausklingen lassen und gemeinsam gegessen, danach besuchten wir noch einen spannenden Workshop beim Nyéléni Herbsttreffen, zum Beispiel zum DIY – Demokratie Repaircafé.

So fand ein informatives, lustiges, lehrreiches, buntes Wochenende seinen Ausklang und voller Energie, Motivation und Ideen zerstreuten sich die AktivistInnen wieder in alle Himmelsrichtungen.

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