ÜRAT 2017 in Vöcklabruck – gegessen wird um 18:00 Uhr!

Meine erste wirkliche Berührung mit den Südwind AktivistInnen fand gleich sehr intensiv am heurigen ÜRAT (Überregionalen AktivistInnen Treffen) in Vöcklabruck statt. Über eine Freundin habe ich von dem Wochenende erfahren und wollte es mir nicht entgehen lassen. Am Programm standen die Aktionswerkstatt, Vernetzung und Erfahrungsaustausch, ein fundierter Input zu der Make Fruits Fair Kampagne von Südwind und ein Reisebericht zum Thema Palmöl.

Freitag zu Mittag kamen wir im Seminarhaus an und aßen zugleich alle gemeinsam erst einmal Mittag. Sehr schnell wurde uns bewusst, dass die Essenszeiten für die Angestellten sehr sehr wichtig waren und sehr sehr genau eingehalten werden mussten – eine irritierendes und doch verbindendes Nebenthema, das uns die nächsten zwei Tage begleiten sollte. Wichtiger als die Essenszeiten, obgleich auch die Pausen und die tollen Gespräche am Frühstücks-, Mittags- und Abendtisch für uns eine Bereicherung waren, war uns als ÜRAT TeilnehmerInnen jedoch der Inhalt des Treffens an sich. Am Freitag starteten wir gleich noch mit dem Kennenlernen durch, bekamen einen Einblick in die Machenschaften der AktivistInnengruppen in Wien, der Steiermark und Oberösterreich und Vertieften uns in unseren eigenen Erfahrungen mit dem Südwind Aktivismus. Die TeilnehmerInnengruppe war ein bunter Haufen aus langjährigen AktivistInnen, hauptamtlichen Südwind Angestellten, Neu-AktivistInnen und Interessierten. Jede/r war willkommen und jede/r brachte seinen ganz besonderen Input für das arbeitsreiche Wochenende mit.

In den folgenden zwei Tagen (Samstag und Sonntag) wurde getüftelt wie man neue Leute für Aktivismus begeistern kann, es wurden Aktionsthemen gesucht die uns fesseln, Aktionen geplant, Planungen ausgearbeitet, es wurde über Faire Früchte und Fair Trade diskutiert, Palmöl durch die verbale Presse genommen, es wurde gelacht und gequatscht, Kaffee getrunken und – nicht zu vergessen – um 18 Uhr wurde gegessen! (Außerdem wurden Kärtchen aussortiert … aber das nur so am Rande). Kurz gesagt, wir waren produktiv, tauschten uns aus, bereicherten uns gegenseitig und lernten dazu.

Die Abende verbrachten wir in einer angenehmen Runde miteinander, für den Samstag reservierten wir uns einen Tisch im Ort, um gemeinsam, abseits des Arbeitsklima, miteinander zu feiern.

Es war mein erstes Wochenende, an dem ich mich so richtig mit der Arbeit und den Aktionen der Südwind AktivistInnen auseinandergesetzt habe und ich denke, es hätte nicht besser sein können. Abgesehen von den Essenszeiten, wofür von uns keiner was konnte, waren die knappen drei Tage super durchgeplant, sehr offen gestalten, demokratisch umgesetzt, frei verlebt. Und der Spaß kam nicht zu kurz! Danke an dieser Stelle auch an David, der mit seiner scheinbar unerschütterlichen Ruhe und strukturierten Gelassenheit  für uns alle einen Rahmen geschaffen und organisiert hat, in dem das heurige ÜRAT zum Erfolg für uns alle werden konnte.

 

 

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