ÜRAT in Pinggau: 26.2.-28.2.2016

Dieses Jahr hat es die AktivistInnen für das Überregionale Treffen in die Steiermark verschlagen.

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Freitag:
Als wir am Freitag in Pinggau am Michaelihof angekommen sind, waren wir sofort begeistert. Wir wurden sogleich mit einem leckeren Essen begrüßt. Bevor es dann inhaltlich losging, haben wir die Möglichkeiten des Michaelihofs genutzt und haben die ersten Kennenlernspiele ins Freie verlegt. Wieder in unserem ausgebauten Dachboden tauschten wir aktuelles aus den verschiedenen Regionen sowie aus den aktuellen Südwind-Themen aus, bevor wir uns schließlich voll und ganz dem Klimawandel widmeten. Dazu erzählte Iris Frey von Finance and Trade-Watch über die aktuelle Bewegung System Change not Climate Change und regte uns an, uns Gedanken dazu zu machen, wie wir uns einbringen können, was getan werden muss.

Nach dem Abendessen ging es schon über zum nächsten Themenschwerpunkt Früchte und wir sahen uns gemeinsam die Doku „Billig. Billiger. Banane“ an und konnten uns somit schon die ersten Gedanken für den nächsten Tag und nächsten Input machen.
Nach einem anstrengenden aber schönen ersten Tag rollten wir schließlich unsere Iso-Matten und Schlafsäcke aus, beheizten noch mal den Holzofen und lockten somit auch eine der Hofkatzen zu uns ins Matratzenlager.

Samstag:
Mehr oder weniger ausgeschlafen, aber gut gestärkt durch ein leckeres Frühstück, widmeten wir uns gleich am Vormittag Früchten. Konrad Rehling von der Make Fruits Fair-Kampagne versorgte uns mit Hintergrundinfos zu Bananen, erzählte von der Kampagnenreise nach Ecuador und gab uns einen Überblick über die Kampagnenarbeit. Dies allein reichte schon den Wunsch in uns zu wecken, Aktionen dazu zu planen. Glücklicherweise war der nächste Programmpunkt das Ausprobieren einer Kreativitätstechnik – der Walt-Disney-Methode. Johannes leitete uns dabei durch die verschiedenen Räume, in denen wir zunächst die Rolle des Träumers, des Realisten und am Ende des Kritikers einnehmen sollten. Der erste Versuch sollte unser Abendprogramm regeln, der zweite widmete sich schon der konkreten Ideenfindung für Bananen-Aktionen, die wir vielleicht schon in den nächsten Monaten in den verschiedenen Regionen umsetzen werden.

 

Das Abendprogramm war schließlich weniger durchgeplant, als wir das in unserer Realitätsphase zusammengefasst haben, da wir schließlich gemeinsam kochten (manche sagen, es war eine Suppe, manche sprachen von einem Eintopf – wirklich wissen kann man’s nicht…), Billard spielten und unsere Liebe zum Spiel Avalon entdeckten (wir nahmen die Mission wirklich ernst, und schlussendlich konnte auch das Gute siegen).

Sonntag:
Nach einer durch den Ofen in unserem Dachboden-Raum etwas verräucherten Nacht, freuten wir uns zunächst über etwas zeitliche Flexibilität hinsichtlich Frühstück und Programmbeginn (auch wenn es nur wenige bis zum „Kaffee im Bett“ aushalten konnten) und dann umso mehr über frische Luft bei unseren Rückblick auf das Wochenende.

Nachdem wir unsere Aktionsideen weiter ausgeführt haben, wurde uns noch Raclette aufgetischt. Die ersten haben sich schon recht bald Richtung Bahnhof verabschiedet, während sich die übrigen – frei nach dem Avalon-Spiel am Abend davor – auf die gemeinschaftliche Mission machten, die Gegend noch etwas zu erkunden.

Schließlich mussten wir uns doch alle vom ÜRAT verabschieden und fuhren mit vielen Ideen und Motivation zurück in die verschiedenen Bundesländer, wo die nächsten Treffen und Aktionen auch schon auf uns warten…

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Mehr Infos zum Michaelihof: http://www.michaelihof.at

 

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