Make Fruit Fair – Aktion in Salzburg

_MG_1054

Ob bei einem reichhaltigen Frühstück am Morgen, der Nachspeise zu Mittag oder beim Cocktail am Abend – tropische Früchte wie Orangen und Bananen scheinen für viele bereits unverzichtbar. Doch hinter dem erfrischenden Geschmack des Orangensafts und der süßen Banane verstecken sich oft fatale Zustände: Profitgesteuerte Wirtschaftsstrategien und restriktive Handelsnormen halten Menschen in Anbauländern in einer beinahe unausweichlichen Abhängigkeit.

Video zur Aktion im Rahmen der „Make Fruit Fair“ Kampagne

Am 6. Oktober 2015 haben die AktivistInnen in Salzurg im Rahmen der Kampagne „Make Fruit Fair“ und  Teil der Veranstaltung Multivitamin – Wer erntet die Früchte der Ausbeutung diese Aktion auf die (Bananen)-Beine gestellt.

Bananen, die in Salzburgs Öffentlichkeit von Krampussen gejagt werden. Zwei interessante Menschen aus Lateinamerika, die über menschenunwürdige und umweltzerstörende Verhältnisse auf Bananen- und Orangenplantagen berichten, und ihre Arbeit im Kampf für gerechtere Arbeitsbedingungen schildern. Und eine moderierte Podiumsdiskussion mit spannenden Persönlichkeiten aus NGOs, Gewerkschaften, und dem Einzelhandel.

Am Podium:
Joaquin Vasquez  (Präsident, Gründungsmitglied von UROCAL, Kleinbauern-Dachverband in Ecuador; Schwerpunkt Banane)
Alcimir Antonio de Camor (Gewerkschafter, Journalist in Brasilien; Schwerpunkt Orange)
Konrad Rehling (Kampagnenleiter, Südwind)
Martin Wildenberg (Nachhaltigkeitsexperte, Global 2000) DiskutantIn aus der Handelssparte
Moderation: Stefan Blachfellner (Unternehmer)

In dieser Veranstaltung berichteten Betroffene von ihren Erfahrungen mit den alltäglichen Herausforderungen im Süden. Wer ist für diese Zustände verantwortlich? Sind es AkteurInnen der Wirtschaft? Oder handelt es sich um fehlerhafte Regulierungen in der EU- Handelspolitik? Oder sind es gar die KonsumentInnen, die niedrigere Preise fordern? Um diese Fragen zu beantworten gab es die Möglichkeit mit verschiedenen AkteurInnen ins Gespräch zu kommen, Alternativen zu diskutieren und konkrete Handlungsschritte auf persönlicher, aber auch medialer, politischer und wirtschaftlicher Ebene auszutauschen.

Die Veranstaltung wurde im Rahmen der Kampagnen Make Fruit Fair!, Supply Cha!nge organisiert. In Kooperation mit dem Fachbereich Kommunikationswissenschaft/ Universität Salzburg, ÖH, GLOBAL 2000

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

w

Verbinde mit %s