Südwind Academy 2014

Vom 18.-21.9. wurde der kleine Ort Koppl, genauer der Riedlwirt, Schauplatz der Südwind Academy. In kniffligen Begrüßungsspielen mussten die TeilnehmerInnen ihre grauen Zellen unter Beweis stellen.  Endlich Kaffee und Kuchen. Fast pünktlich und begeistert schlenderten danach alle von der Sonne in den Seminarraum, dort erwartete die Teilnehmer Thomas Mohrs mit seinem Vortrag zum Thema „Fairtrade beginnt vor der Haustür“. Der Tag endete mit einem Bier oder Sturm an der Bar.

Freitag startete um 6:00 früh eine Gruppe von eifrigen Wanderern auf den Nockstein. Etwa die Hälfte hatte sich dafür aus dem Bett geplagt, der Anstieg war im Vergleich dazu einfach. Oben angekommen erwartete uns der Sonnenaufgang und ein atemberaubender Ausblick. Nach der morgendlichen Stärkung brachte uns Franziskus Forster seinen Vortrag über Welthandel und Agrarpolitik näher.  Nach dem Mittagessen begann der erste Teil des Video-Workshops.  Am Abend wurden Videos von Aktionen gezeigt und besprochen. Dann, zur Geisterstunde, krochen vier Personen aus dem Riedlwirt und machten sich auf den Weg nach Salzburg. Ihre Mission: die in Vergessenheit geratenen Lebensmittel, welche sich in Mülltonnen verstecken, zu retten.

Am nächsten Morgen begeisterte Johannes Haas die immer munter werdenden Augen mit seinem Vortrag über Lebensmittelproduktion und Handel. Am späteren Nachmittag fuhren wir mit Taxis nach Salzburg. Von der Foodcorp ging es zur Küche in einem Jugendzentrum, allerdings wartete der Schlüssel beim Riedlwirt auf uns, wir drehten also Daumen. Trotz der Verspätung wurde fleißig gekocht, sehr lecker, und Bier probiert. Voll wurden die geschnittenen Filme des Video-Workshops angesehen, dann wieder ab nach Hause. Es gab Gruppenspiele und eine Reihe von Leuten nahm die Herausforderung an, nicht schlafen zu gehen. Trotzdem kamen fast alle zum Frühstück, auch die Schlaflosen. Nach einer kleinen Aufwärmübung lauschten wir dem Vortrag über Schokolade. Danach kam das Statuentheater. Es musste eine Aktion nur mit Personen als Standbild dargestellt und erraten werden. Dann regionale AktivistInnen-Gespräche über die nächsten Aktionen und Ideensammlung. Leider mussten sich dann die Tiroler und Vorarlberger verabschieden, die Anderen verbrachten die restliche Zeit liegend und essend am Boden. Damit klang die Academy in einem gemütlichen Rahmen aus.IMG_2297IMG_2332IMG_2214

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