Aktionsakademie 2014 in Steyr – wir waren dabei!

„Ich lass für meinen Workshop gleich die Jogginghose an“, sicher warum auch nicht. Jakob nimmt bei der Aktionsakademie in Steyr am Workshop Aktionsschnupperklettern von Greenpeace teil. Dabei lernen die TeilnehmerInnen nicht nur wie man unbeschadet große Höhen in die Tiefe an einem Seil überwindet, sondern auch die nötigen theoretischen Erklärungen zu den bekannten Kletteraktionen von Greenpeace. Wer hat da nicht gleich ein Bild im Kopf: Ein riesiges gelbes Transparent hängt an einer Fabriken oder einem AKW runter und fordert mit schwarzer Schrift die Umwelt zu schützen. Und daneben? Daneben baumeln Menschen an Kletterseilen. Vielleicht baumelt Jakob da auch einmal, wer weiß.

Greenpeace hat es geschafft mit seinem Aktionismus (Klettern, Bootsfahrten, Sitzblockaden) für den Umweltschutz ein Markenzeichen zu sichern. Die Südwind AktivistInnen etablieren sich gerade auf der Straße als Hühner, Nikoläuse oder mit Infoständen in Fabriksformat.

An der Aktionsakademie, die in den vergangenen Jahren gemeinsam von Attac, Greenpeace und Südwind organisiert wurde, nahmen heuer mehr als zehn Südwind AktivistInnen teil, um sich Inspiration für neue Straßenaktionen zu holen. Das Workshopangebot lies fast keine Wünsche offen: Gewaltfreier ziviler Ungehorsam, Flashmob Training, Protest Songs-Schreiben, SambAttac, Videoschnitt und Aktionsphotographie, Soziokratie, Recht für AktivistInnen und Aktiv für Ernährungssouveränität (ein Workshop von Südwinden), fad wurde niemandem. Fad wurde es auch Dank des spannenden Programms am Abend nicht: Die griechische Aktivistin Katerina Notopoulou informierte über ihr Engagement in der „Klinik der Solidarität“, die in ihrem Heimatland auch jene Menschen behandelt, die weder versichert sind, noch sich den Besuch im Spital leisten können. Ein breit besetztes Podium diskutiere am nächsten Abend über TTIP und dessen Großteils noch ungewisse Auswirkungen und am letzten Abend wurde einfach gefeiert. Muss auch sein.

Für das leibliche wohl sorgte wieder mal die VOKÜ: Vegetarisches und Veganes Essen, dessen Zutaten direkt bei regionalen KleinbäuerInnen eingekauft wurde.

Nun liegt es an uns Südwind AktivistInnen, das gelernte umzusetzen!

Nachlese zum Programm; mehr zu den Südwind AktivistInnen unter www.suedwind-agentur.at/handeln.

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