Straßenaktion- und Installation „Wer brennt für unsere Shirts?“

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Am 8. und 9. März 2013 veranstaltete die Clean Clothes Kampagne mit ihren AktivistInnen eine Straßenaktion zum Thema „Wer brennt für unsere Shirts“, die Bezug auf die Fabrikbrände im vergangenen Herbst in den Zulieferbetrieben von KIK und C&A in Pakistan und Bangladesch nahm.

Die verheerenden Sicherheitsbedingungen in diesen Fabriken führten zum Tod von über 400 Menschen, der vermieden hätte werden können.

Am Museumsplatz Ecke Mariahilfer Straße wurde mit Kartonwänden eine 10 mal 10 Meter große Fabrik nachgebaut. In ihrem Inneren waren Schlagzeilen, Hintergrundberichte  und Zitate von ArbeiterInnen und Unternehmern nachzulesen. Die Fotos von den ausgebrannten Fabriken und die Geschichten der ArbeiterInnen, die der Unglücksstelle entfliehen konnten, offenbarten den AusstellungsbesucherInnen das wahre Ausmaß der Katastrophen. Am Boden angehäufte Kleidungsstücke und ein verschlossener Notausgang spielten auf die reale Situation in den Fabriken an, die es den ArbeiterInnen unmöglich gemacht hatte, den Flammen zu entkommen.

Interessierte konnten sich über Kaufalternativen informieren und eine Petition an C&A unterschreiben, die angemessene Entschädigungen, Nachforschungen über die Brandursachen und den Beitritt zum Brandschutzabkommen für Bangladesch fordert. Diese Petition ist auch online abrufbar.

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