Abschlusstreffen der Wiener AktivistInnen im Aktivismusjahr 2015-2016

Und wieder war es der 13. eines Monats: AktivistInnen Stammtisch in Wien

Wir haben uns gestern getroffen und auf ein sehr erlebnisreiches Jahr zurückgeblickt:  Südwind Academy 2015, Aktion für Clean IT an den Universität Wien, TTIP und CETA Aktions-Picknick vor der Votivkirche, mit SUSY beim ehem. Bundespräsidenten Heinz Fischer und Margit Fischer, KMU gegen TTIP Aktion, konsumfreie Zone in der Weihnachtszeit, mit Bananenkostümen auf dem Fairness-Run … lustige Stammtische, interessante Gäste aus anderen Ländern und eine super AktivistInnen-Gruppe. Schön war’s und wir freuen uns auf den kommenden Aktivismus-Herbst.

Gestern haben wir auch Ideen für neue Aktionen gesammelt und sind mit einer bereits gestartet: einem Gastbeitrag für die Tagespresse. Der Beitrag wird von Bananen und ambitionierten Plänen für europäische Kleinplantagen handeln.

Stammtisch der Wiener Südwind AktivistInnen

Wir haben Ideen für einen Gastbeitrag in der Tagespresse gesammelt und vielleicht gelingt die Publikation in der Tagespresse.

Es entsteht aktuell auch unser gemeinsamer Aktivismus-Jahresbericht und du wirst ihn hier am Blog (https://suedwindaktivistinnen.org/downloads/) herunterladen können. Im Jahresbericht findest du Berichte aller Südwind Aktivismus Gruppen. Ende August soll der Bericht fertig sein – zeitgerecht vor der nächsten Südwind Academy im September. Übrigens – wirst du dabei sein? Du kannst dich noch anmelden: https://www.suedwind.at/programm/

Liebe Grüße, einen schönen Sommer und bis zum nächsten Treffen im September, am 13. September in der Laudongasse 40 im 8. Wiener Gemeindebezirk.

Einkaufen in der Stadt: Ein Besuch am Rochusmarkt

Es war einmal ein Friedhof. Nun ist es ein Markt. Mitten in Wien, gut erreichbar mit dem Fahrrad und dem öffentlichen Verkehr: der Rochusmarkt im 3. Wiener Gemeindebezirk.

Dieses Mal sind wir im 3. Bezirk unterwegs und erkunden Plätze, an denen direkt verkauft wird. Gemüse, Obst, Honig, Fisch, frisches Gebäck, Blumen – die Marktfläche erstreckt sich nur über ca. 100 Meter, sie ist aber reich an schönen Läden und Genüssen. Sie befindet sich gegenüber der Rochuskirche und zwischen der Maria-Eis-Gasse und der Landstraßer Hauptstraße. Über letztere gelangt man in wenige Gehminuten zum öffentlichen Nahverkehrsdrehpunkt Landstraße-Wien Mitte und zum Stadtpark.

Wiener Märkte - Der Rochusmarkt im 3. Wiener Gemeindebezirk

Rochusmarkt: neben Leckereien für den Magen gibt es auch für das Auge eine große Auswahl an Blumen.

Der Markt liegt auf dem Gelände eines aufgelassenen Friedhofs. Im ausgehenden 18. Jahrhundert sollten alle Friedhöfe im inneren Stadtgebiet aufgelassen und die sterblichen Überreste vor die Tore der Stadt gebracht werden. Der frei gewordene Platz wurde zum Marktplatz, dem Augustinermarkt, und im 20. Jahrhundert, nach dem Bau der U-Bahn-Linie U3 (sie verläuft unter dem Markt), zum Rochusmarkt.

Wiener Märkte - Der Rochusmarkt im 3. Wiener Gemeindebezirk

Nicht nur am Wochenende, sondern auch unter der Woche gibt es Marktfahrer und -fahrerin, welche ihre Produkte anbieten.

Ein etwas älteres Video gibt euch einen kleinen Einblick in das Marktgeschehen.

Besser aber, ihr nehmt euch Zeit für einen Besuch, genießt einen Kaffee am Markt und macht euch selbst ein Bild.

Liebe Grüße von den Wiener Südwind Aktivisten und Aktivistinnen

 

Schuhe, bitte erzählt mir aus eurem Leben.

Schuhkauf: fair produziert und gehandelte Schuhe gesucht

Kennt ihr das? – Ihr braucht mal wieder neue Schuhe und macht euch auf die Suche. Schön sollen sie sein, die richtige Größe haben und natürlich sollten die Schuhe auch fair produziert und gehandelt worden sein. Ihr wisst um die leider oft schrecklichen Produktionsbedingungen in vielen Ländern Bescheid und habt bereits gelesen, dass die manchmal gesundheitsgefährliche Arbeit von unterbezahlten ArbeiterInnen verrichtet wird. Euer nächstes Paar soll daher ein faires sein. Nur, wie kommt ihr zum gesuchten Paar?

Im Zuge der Kampagne Change your Shoes galt die Aufmerksamkeit den täglichen Beschützern unserer Füße – unseren Schuhen:

KonsumentInnen haben das Recht zu wissen, ob Ausbeutung und Gift an ihren Schuhen kleben. Am Schuh oder auf der Schuhverpackung ist die Suche nach diesen Informationen vergeblich. Dieser Mangel an Transparenz macht es schwierig, sich als KonsumentIn bewusst für Schuhe zu entschieden, die fair und nachhaltig produziert wurden. (Quelle: https://www.suedwind.at/handeln/shopping-guides/)

Change+your+shoes_Aktion_17.10.2015+CHANGE

Es gilt beim Kauf viele Kriterien zu berücksichtigen:

  • Welches Material wird verwendet?
  • Wie werden die Materialien erzeugt?
  • Wie werden Materialien verarbeitet?
  • Ist der Schuh reparierbar?
  • Wie lange halten die Schuhe?
  • Wie kann der Schuh gepflegt werden?
  • … und klarerweise: zu welchen Anlässen tragbar, mit welchen Kleidungsstücken kombinierbar
  • … ihr kennt die Liste

Die nachfolgenden Links helfen euch hoffentlich dabei die richtigen Schuhe zu finden und geben euch Auskunft über die vielen Ergebnisse der Change Your Shoes Kampagne.

 

 

Bei allen Hinweise und Tipps am Blog gilt wie immer: nach bestem Wissen und Gewissen. Haltet euch am Laufenden und erkundigt euch im Internet, in eurem Umfeld und im Fachhandel über die Produktionsbedingungen.

Liebe Grüße und viel Freude mit euren Schuhen!
die Wiener Südwind AktivistInnen

Make Fruit Fair: Themenabend mit GewerkschafterInnen aus Ecuador

„Pestizide wurden früher circa 20 mal im Jahr von Flugzeugen über die Plantagen gespritzt, heute passiert dies bereits mehr als 40 mal im Jahr.“ schildert Jorge den starken Anstieg des Pestizideinsatzes auf Ecuadors Plantagen in den letzten Jahren.

In unseren Supermärkten leuchten die Bananen gelb aus den Regalen. Von den vielen Pestiziden ist mit freiem Auge nichts zu erkennen. Auch nicht von den Mitteln, die nach Sammeln der Bananen zur Konservierung noch einmal über alle Bananen gespritzt werden ehe sie, in Plastiksäcken, den Seeweg über die Meere nach Europa antreten. Noch viel weniger erfahren wir als KonsumentInnen in Europa von den Menschen, die täglich bis zu 12 Stunden auf den Plantagen unter widrigsten Umstände für einen Hungerlohn schufften müssen.

Arbeiter und Arbeiterinnen in Ecuador erhalten keinen existenzsicheren Lohn, sie kämpfen mit den Folgen des Spritzmitteleinsatzes und vorallem Frauen werden wiederholt Opfer von sexueller Gewalt“, schildert eine Gewerkschafterin.

Konrad, Mitarbeiter bei der internationalen Kampagne Make Fruit Fair (https://www.suedwind.at/handeln/kampagnen/make-fruit-fair/), hat gemeinsam mit den Gewerkschaftern und Gewerkschafterinnen vor Ort in Ecuador die Arbeitsverhältsnisse dokumentiert. Unterstützt wurden sie von Dr. Hans-Peter Hutter, der eine medizinische Studie über die Gesundheit der Plantagenarbeiter und -arbeiterinnen gemacht hat. Du kannst die Ergebnisse der Forschungsreise hier laden: Bananen-Pestizid-Studie

Im Juni und Juli wollen wir weiter an Aktionen zum Thema Make Fruit Fair arbeiten und von Europa aus die Arbeit der Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter vor Ort in Ecuador unterstützen. Die Gäste aus Ecuador haben sich sehr über unser Engagement gefreut und betont, dass es wichtig ist, grenzenübergreifend zusammenzuarbeiten und die Wertschöpfungskette offenzulegen. Transparenz ist wichtig, damit alle Beteiligten einen fairen Lohn erhalten und gute Arbeits- und Lebensbedingungen (buen vivir) vorfinden.

Make Fruit Fair: Themenabend in Wien mit Gewerkschafterin und Gewerkschaftern aus Ecuador

Make Fruit Fair: Themenabend in Wien mit Gewerkschafterin und Gewerkschaftern aus Ecuador

Wenn du Interesse hast mehr zu erfahren und ebenfalls aktiv zu werden, komm zu unserem nächsten Treffen am 13. Juli 2016 ins Südwind Büro (Laudongasse 40, 1080 Wien).

Liebe Grüße und auf bald!
die Wiener Südwind Aktivistinnen


 

Links:

 

 

 

Südwind Academy 2016: jetzt anmelden!

Yeeeh, sie ist wieder da! Unter dem Motto „Alternativen für eine gerechte Welt von morgen“ widmet sich die diesjährige Academy von 22. bis 25. September der solidarischen Ökonomie und dem Thema Ernährung global. Dabei werden die vorgetretenen Pfade der kapitalistischen Wirtschaft hinterfragt und Alternativen aufgezeigt, die dem Kauf am freien Markt, also üblichem Weg der Güter- und Dienstleistungsversorgung, entgegentreten und SINNvolles schaffen, anstatt ausschließlich Profit.

Es sind alle herzlich eingeladen daran teilzunehmen, denen globale Themen ein Anliegen sind, die selbst MultiplikatorInnen sein möchten, die mit Freiwilligen arbeiten, die dazu aktiv werden möchten oder es schon sind.

Die Anmeldung ist bis 15. Juli 2016 möglich (begrenzte TeilnehmerInnenzahl!).

Alle Infos (Ort, Programminfos, Anmeldung, Teilnahmegebühr, …) findet ihr unter www.suedwind.at/academy. Für Fragen wendet euch bitte an academy[at]suedwind.at. Was in den letzten Jahren dazu passiert ist, findet ihr ja gesammelt da: https://suedwindaktivistinnen.org/category/_sudwind-academy/

Einkaufen in der Stadt: Ein Besuch am Meidlinger Markt.

Woher kommt unser Essen? Vor kurzem haben wir den Viktor Adler Markt im 10. Bezirk besucht. Dieses Mal gibt es für alle Interessierten ein Bild vom Meidlinger Markt.

Im 12. Wiener Gemeindebezirkt liegt der Meidlinger Markt. Gut erreichbar mit U-Bahn und Bus gibt es am Markt Obst, Gemüse, Brote, Wein und vieles mehr zu finden. Für alle, die sich etwas mehr Zeit nehmen, gibt es einen kleinen Park in der Nähe.

Bei den Marktständen ist gut beschrieben woher das Gemüse und das Obst kommt. Sollte einmal ein Täfelchen fehlen, Nachfragen lohnt sich und schafft Gewissheit woher das Essen kommt. Wir wünschen einen guten, gesunden Einkauf und genussvolles Essen.

Wiener Märkte - Meidlinger Markt

Wiener Märkte – Meidlinger Markt

Märkte in deiner Gegend

 

Wie schaut es bei dir aus? Wo befindet sich dein Lieblingsmarkt? Was tut sich in deiner Umgebung? Es gibt seit ein paar Jahren auch immer mehr CSA (Comunity Supported Agriculture) Angebote. Vielleicht findest sich ein solches bei dir in der Umgebung. Oder eine Food-Coop?

Weiterführende Links:

CETA stoppen: Aktion am Ballhausplatz

Am Dienstag, den 31. Mai 2016, haben sich am Vormittag vor dem Bundeskanzleramt am Ballhausplatz in Wien Aktivist*innen vom Bündnis TTIP Stoppen versammelt.

Das Bündnis wird von Attac, Global 2000, ÖBV-Via Campesina-Austria, Pro-Ge und Südwind getragen und hat am Ballhausplatz seinen Widerstand gegen das neoliberale Handelsabkommen CETA artikuliert. Die Teilnehmer*innen haben über die negativen Aspekte des Abkommens informiert. In naher Zukunft wird sich die österreichische Bundesregierung über die österreichische Positionierung auf EU-Ebene im Bezug zu den TTIP- und CETA-Verhandlungen aussprechen.

Wenn ihr mehr Informationen wollt oder den Widerstand unterstützen möchtet, schaut auf: http://www.ttip-stoppen.at/ und https://www.global2000.at/ceta-wollen-wir-nicht

 

CETA Aktion gestern … Make Fruit Fair Aktion morgen …

Die Wiener Aktivist*innen haben die Südwind Flagge am Ballhausplatz hochgehalten. Wenn du auch einmal bei einer Aktion dabei sein willst, so melde dich bei uns oder schau einfach zum nächsten Stammtisch. Der nächste Stammtisch in Wien findet bereits am 13. Juni um 19 Uhr im Südwind Büro in der Laudongasse 40 statt. Weiter unten siehst du die Ankündigung mit einer Beschreibung, was dich am 13. Juni erwarten wird.

Liebe Grüße und vielleicht auf bald bei einem unserer Stammtische
(Kontaktadressen aus allen Regionen: https://suedwindaktivistinnen.org/kontakt/)

 


Ort: Südwind Wien, Laudongasse 40, 1080 Wien
Zeit: Montag, 13. Juni 2016, 19.00 Uhr

Wir haben die spontane und besondere Gelegenheit genutzt und drei AktivistInnen der Bananengewerkschaft ASTAC aus Ecuador zu unserem Stammtisch eingeladen. Das Schöne daran ist, dass wir nicht nur interessante und hautnahe Einblicke in die Arbeit der AktivistInnen in den Bananenplantagen in Ecuador bekommen, sondern uns auch gleich daran machen können, uns zu solidarisieren und das Gehörte in eine Aktion umzusetzen.

Den 2. Teil des Abends werden wir daher der Akionsplanung widmen. Wir haben ja schon im Rahmen der Make Fruit Fair Kampagne eine Fotoaktion entwickelt, die wir noch ausbauen können.  Es wird auch der Raum dafür da sein, neue Ideen einzubringen!

 

Make Supermarkets Fair!

Supermärkte setzen in den vergangenen Jahren verstärkt auf Eigenmarken, wie „Zurück zum Ursprung“ (Hofer), „Clever“ (REWE Group) oder „S-Budget“ (Spar). Zwei Drittel aller KundInnen kaufen ganz bewusst regelmäßig Eigenmarken, vor allem weil sie preiswerter sind als das entsprechende Markenprodukt. Der Umsatz im Einzelhandel mit Eigenmarken kletterte so europaweit auf etwa 40 Prozent. Wenn diese Eigenmarken nachhaltiger produziert würden, hätte dies einen positiven Effekt auf die Umwelt und die Lebens- und Arbeitsbedingungen in Ländern des globalen Südens. Doch die Realität ist eine andere: Ausbeutung zum Dumpingpreis ist in den Fabriken und auf den Plantagen Alltag. Das versuchen wir mit unserer Kampagne „Supply Cha!nge“ zu verändern. Auch du kannst uns dabei helfen – hast du schon unseren Videoclip gesehen? Klick mal rein: https://www.youtube.com/watch?v=tFXwr8L9nI4.

Aktuell gibt es 2 Petitionen, die sich an die Supermarktketten richten:

Auf der Website http://www.supplychainge.org findest du außerdem umfassende Hintergrundinfos zu Supermärkten und zu den unterschiedlichen Produken.

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Südwind Straßenfest 2016: ein Picknick zum Abschluss

Geschafft! Das Fest ist gelungen, den Gästen und StandlerInnen hat es gefallen.

Gestern Abend haben wir uns im Alten AKH getroffen, um das vergangene Straßenfest zu feiern und uns über die gute Zusammenarbeit zu freuen. Ein großes Danke noch einmal an dieser Stelle von den OrganisatorInnen an alle Beteiligten – und umgekehrt auch an die OrganisatorInnen.

Südwind Straßenfest 2016 - Picknick

Südwind Straßenfest 2016 – gemeinsames Picknick der freiwilligen Helfer und Helferinnen zur Feier des schönen Straßenfests

Auch nächstes Jahr soll es wieder ein Straßenfest geben. Wenn du Lust hast auch bei der Organisation mit dabei zu sein, so melde dich bei uns oder beim Südwind Wien im kommenden Winter.

Liebe Grüße und euch allen einen guten Start in den Tag!

Leckereien der Natur: der Holunder

Vor kurzem haben wir einen Markt vorgestellt, den Viktor-Adler-Markt in Wien. Wenn wir jetzt noch mehr über unsere Nahrungsmittel, ihre Verarbeitung, den Verkauf und ihren den Ursprung wissen wollen, dann müssen wir noch etwas weiter gehen – dieses Mal hinaus in die Natur und hinauf auf die Hügel rund um Wien.

Im Frühling blüht unter anderem der Holunder (Wikipedia: Holdunderblüten) und die weißen Blüten sind gut von weitem zu sehen und zu riechen. Augen und Nasen auf!

Der Holunderstrauch beginnt jetzt, im Mai in vielen Teilen Österreichs zu blühen oder steht bereits in Blüte. Ein paar Rezepte, was ihr mit den Blüten machen könnt, haben wir hier gesammelt. Kurz in eine Suchmaschine getippt oder Freunde und Familie befragt, kommt ihr sicher auf weitere Ideen.

Natur - Holunder

Blick auf einen Holunderstrauch im Vorder- und Wien im Hintergrund

Wir wünschen euch schöne Frühlingstage und gutes Gelingen beim Verarbeiten der Holunderblüten. Achja – klärt auch zuvor ab, ob die Blüten auch gepflückt werden können oder der von euch anvisierte Strauch auf einem privaten Grundstück steht – Nachfragen zahlt sich aus und vielleicht gibt es auch einen guten Deal: Zugang zu Blüten vs. Marmelade. Und ihr lernt neue Leute in eurem Umfeld kennen.

Liebe Grüße von den Wiener Südwind Aktivisten und Aktivistinnen

Südwind Straßenfast 2016 und Make Fruit Fair

„Feiern wir gemeinsam den vielfältigen Einsatz aller Menschen, die sich für eine bessere Welt engagieren!“ – Am Samstag, den 21. Mai 2016, fand bei Sonnenschein und ausgezeichneter Stimmung das Südwind Straßenfest statt.

Seit 32 Jahren feiert Südwind einmal im Jahr gemeinsam mit einer Vielzahl entwicklungspolitischer Organisationen in Wien das Straßenfest. Ein vielfältiges Musikprogramm von Blasmusik über Latin bis Hiphop, Kulinarik und Kunsthandwerk aus aller Welt, Infos zu Upcycling, Straßenkunst, Capoeira und vieles mehr war auch heuer wieder zu erleben und genießen. Die Grundwerte  Weltoffenheit, Nachhaltigkeit und Fairness werden gelebt und gefeiert.

Make Fruit Fair! – Frag die Banane!

Die Wiener Südwind Aktivisten und Aktivistinnen nahmen heuer wieder mit einem Crepe-Stand und einer Info-Aktion am Straßenfest teil. Dieses Jahr haben wir die Südwind Kampagne „Make Fruit Fair“ unterstützt und an unserem Crepe-Stand Schoko-Bananen-Crepe und Marmelade-Crepe angeboten, über die Kampagne informiert als auch Unterschriften für „Make Fruit Fair“ gesammelt. Ihr könnt auch unter http://makefruitfair.org/de/ an online-Petitionen teilnehmen – und seid euch sicher: jede Unterstützungserklärung ist wichtig und hilft.

Crepe-Stand der Südwind Aktivisten und Aktivistinnen

Crepe-Stand der Südwind Aktivisten und Aktivistinnen

Crepe-Stand der Südwind Aktivisten und Aktivistinnen

Blick aus dem Crepe-Stand hinaus in die Reihen der Straßenfest Standler und Standlerinnen und die Besucher und Besucherinnen des Fests

An unserem Crepe-Stand haben wir mit dem nachfolgenden Plakat ein paar Eckpunkte der Recherchen der „Make Fruit Fair“-Kampagne herausgenommen und präsentiert. Hättest du gewusst, dass 909 Kilogramm Bananen gesammelt werden müssen, damit eine Person 100€ Lohn erhält?

Make Fruit Fair - Informationen zum Bananenanbau

Make Fruit Fair – Informationen zum Bananenanbau

Crepe-Stand der Südwind Aktivisten und Aktivistinnen

Crepe-Stand der Südwind Aktivisten und Aktivistinnen

Weitere Photos vom Straßenfest findet ihr zum Beispiel auf der Facebook-Seite des Straßenfests unter https://www.facebook.com/suedwindstrassenfest.

Südwind Straßenfest 2016

Musik am Südwind Straßenfest 2016

Es war ein tolles Fest und wir bedanken uns bei euch, den vielen Besuchern und Besucherinnen, beim Organisationsteam für die sehr gute Unterstützung, bei den vielen Freiwilligen, die das Straßenfest erst ermöglichen, beim Cafe Gagarin (http://cafegagarin.at) für die Crepe-Platten, bei Fairtrade für Essen und Bananenkostüm (https://www.fairtrade.at/), beim Wetter für den Sonnenschein und bei allen für die gute Stimmung. Es war ein wunderbares Fest.

Liebe Grüße von den Südwind Aktivistinnen

PS: Wir treffen uns am 13. Juni 2016 um 19:00 Uhr in Wien wieder zum Wiener Südwind Aktivisten und Aktivistinnen Stammtisch im Südwind Büro in der Laudongasse 40 im 8. Bezirk. Schau vorbei, wenn du Zeit und Lust hast.

 

Panama Leaks: Mehr als nur Daten. Ein Überblick über Ereignisse der letzten Monate.

Dieses Mal war es Panama. Zuvor war es Luxemburg. – Was folgte auf die Veröffentlichung der Daten des Unternehmens Mossack Fonseca? Wer war und ist involviert? Wer wusste Bescheid?

Die Auswirkungen der Publikationen der Daten eines Unternehmens mit Sitz in Panama waren und sind weltweiterhin zu spüren. Die letzten Wochen und Monate sind fast täglich Neuigkeiten über Unternehmen und Privatpersonen in Bezug auf Panama Leaks veröffentlicht worden. Einen guten Überblick über Hauptereignisse gibt diese Seite, welche die globale Tragweite der Rechercheergebnisse vor Augen führt: http://panamapapers.sueddeutsche.de/articles/56d6c8af595105a203b58bb3/.

Where LuxLeaks put the heat mainly on multinational companies, the Panama Papers have revealed the tax avoidance strategies of individuals — and across Europe, the public seems increasingly intolerant of such strategies.

Regierungsmitglieder sind zurückgetreten (z.B. in Spanien – http://www.politico.eu/article/spanish-minister-quits-over-panama-papers-leaks-jose-manuel-soria-pp/), Steuerbescheide werden veröffentlicht (z.B. Hr. Cameron – https://www.gov.uk/government/uploads/system/uploads/attachment_data/file/515399/PM_Tax_Schedule_9_04_2016.pdf) Neuwahlen sind ausgerufen worden (Island) und auch in hierzulande, in Östrreich, sind Kooperationen mit dem Unternehmen in Panama publiziert und diskutiert worden. Es folgt z.B. der Rücktritt eines Bank-Chefs (http://derstandard.at/2000034343204/Hypo-Chef-Michael-Grahammer-tritt-zurueck) und auch frühere erfolglose Prüfverfahren wurden jetzt wieder aufgenommen. (http://derstandard.at/2000034173424/Oesterreicher-im-Panama-Kanal).

Journalisten des ORF und des FALTERS (https://cms.falter.at/falter/kategorie/themen/panama-papers/) waren auf österreichischer Seite an den Recherchen beteiligt. Zugespielt wurden die Daten zuerst von einer anonymen Quelle (Jon Dow) der Süddeutschen Zeitung, wie Journalist Bastian Obermayer ( @b_obermayer ) twittert:

Hello. This is John Doe. Interested in data? I’m happy to share- this is how it started more than a year ago

Intensive und internationale Kooperation waren auf Seiten der Journalisten nötig, um die riesige Menge an Daten zu sichten, zu prüfen und aufzubereiten. Das investigative Journalistennetzwerk (ICIJ · The International Consortium of Investigative Journalists) hat vor kurzem auch eine Liste von Personen veröffentlicht, die in den ersten, gesichteten und analysierten Dokumenten vorkommen (https://panamapapers.icij.org/the_power_players/). In den nächsten Jahren werden weitere Veröffentlichungen folgen, so Journalisten des Netzwerks.

Mehr als nur ein Problem eines Landes.

Der Präsident Panamas, dessen Land dem Fall den Namen gibt, hat u.a. in der NY Times Stellung bezogen und darauf hingewiesen, dass Steuervermeidung (Es wird auch von Steuerflucht, Steuervermeidung und aggressiver Steueroptimierung im dt. Diskurs gesprochen.) ein globales Problem ist: „But the problem of tax evasion is a global one. Panama does not deserve to be singled out on an issue that plagues many countries.“ (Quelle: http://www.nytimes.com/2016/04/11/opinion/dont-blame-panama-tax-evasion-is-a-global-problem.html?_r=0). Es ist nicht nur ein globales Problem, sondern vielmehr ein globales Geschäftsmodell mit zahlreichen Involvierten und einigen wenigen Begünstigten.

OXFAM sieht das Thema nicht nur als isoliertes globales Steuer-Phänomen, sondern verknüpft das Thema auch mit der globalen Verteilung von Reichtung und dem Entstehen von Armut. Die NGO ruft aktuell mit einer Petition (https://www.evenitup.org/) zum Schließen des Steuerhimmels (Tax Haven) auf.

end the era of tax havens If we’re going to end extreme inequality and poverty, it’s time to end the era of tax havens.

Jon Doe, die Person, welche die Daten weitergespielt hat, hat einstweilen ein Manifest veröffentlicht und ergänzt die Dokumente um seine / ihre Sicht auf das Entstehen und die Bedeutung der veröffentlichten Daten. Er / Sie startet mit dem Hinweis auf die globale Bedeutung der Daten und die Auswirkungen von Steuerflucht und Korruption auf die globale Gesellschaft.

Income inequality is one of the defining issues of our time. It affects all of us, the world over.

Was werden wir noch zu lesen bekommen? Was hat sich in der Gesellschaft bewegt? Wieso machen unsere Regierungen und die EU-Kommission so wenig gegen Steuerflucht? Was wurde bisher getan? Warum wird Vermögen in Österreich praktisch nicht besteuert? Wer profitiert? Was ist mit uns als Bürgern und Bürgerinnen passiert?

Wer hat nicht schon einmal die Frage vernommen? – „Brauchen’S a Rechnung?“

Panama Leaks und Lux Leaks sind zwei Elemente unserer Gesellschaft, eines Teils unserer Gesellschaft, ein Ergebnis bestimmter Wertvorstellungen und eines Zeitgeists (seit wann?). Waren es immer nur die anderen? Wer hat weggeschaut? Wer hat nicht nachgefragt? Wer wollte es wahrhaben? Wer nicht? Wer hat tägliche soviele andere Sorgen, dass keine Zeit und Energie für Unmut und Empörung bleibt? Wer hat bereits resigniert? Wessen Vorteil ist die Resignation? Wessen Nachteil?

Panama Leaks-Daten sind weit mehr als nur Geschäftsfälle, es sind Gesellschaftsfälle, Wirtschaftsfälle, Korruptionsfälle und Kulturfälle. Sie sollten auch Anlass sein, uns intensiver mit uns, unser Gesellschaft und allen globalen(!) Mitgliedern zu beschäftigen. Es hängt alles zusammen.

Panama Leaks hat auch, wie wir bei LuxLeaks mitverfolgen (Gerichtsverfahren: http://www.theguardian.com/world/2016/apr/26/luxleaks-trial-tax-whistleblowers-begins-luxembourg) und in Jon Does Manifest lesen können, eine rechtliche Dimension. Wie gehen wir mit Personen um, die Daten veröffentlichen – es als öffentliches Interesse ansehen, Daten der breiten Öffentlichkeit zukommen zulassen? Welche Rolle haben Edward Snowden, Julian Assange oder das Netzwerk WikiLeaks erhalten – und von wem? Und warum? Wer schützt wen? Wer wird nicht geschützt? Warum?

Panama Leaks ist auch ein starkes Statement für Qualitäts-Journalismus. Riesige Datenmengen waren und sind weiterhin zu untersuchen, globale Zusammenhänge sind zu verstehen, Geschäftsfälle sind monatelang auseinanderzunehmen und dabei ist immer abzuwiegen, wo öffentliches Interesse beginnt und wo es endet.

Wer bin ich? Wer sind wir? Was tun wir? Was tun wir nicht? Wer verliert? Wer gewinnt?

Schauen auch wir genauer hin! Prüfen wir, was um uns geschieht! Überprüfen wir, was mit uns geschieht! Fragen wir nach! Forschen wir! – Täglich. Täglich. Täglich.

 


Links zum Weiterlesen.

Südwind Straßenfest 2016 am 21. Mai im Alten AKH in Wien

In ein paar Tagen ist es schon wieder soweit. Südwind feiert in Wien im Alten AKH das Straßenfest. Komm vorbei und genieße die kulturelle Vielfalt dieser Welt!

Eine große Zahl an Organisationen hat sich angemeldet und will über ihre Projekte infomieren. Zu Essen gibt es wieder gutes aus aller Welt und die Südwind Aktivist_innen werden mit einem Crepe-Stand vertreten sein. Wir werden auch Infos zur „Make Fruit Fair“-Kampagne am Straßenfest hinaustragen.

Make-Fruit-Fair - http://makefruitfair.org/de/

Make-Fruit-Fair – http://makefruitfair.org/de/

Wenn du Lust hast uns Aktivist_innen oder die Organisator_innen des Fest zu unterstützen, dann melde dich bei uns (nähere Infos unten). Oder du schaust als Besucher_in vorbei und genießt einfach nur den schönen Tag und die gute Stimmung.

Liebe Grüße und bis bald am Fest.
die Wiener Südwind Aktivist_innen

 


Weitere Infos findest auf folgenden Seiten:

Für ein schönes Fest braucht es viele fleißige Hände. Wenn du das Südwind Straßenfest aktiv vor Ort unterstützen willst, so informiere dich auf http://www.suedwind-agentur.at/start.asp?ID=261600 und melde dich als Freiwillige_r beim Straßenfest-Team (mitarbeit.strassenfest@suedwind.at).

Das Straßenfest-Team will sich auch bei dir für deine Zeit und Hilfe auch bedanken, durch:

  • Essens und Getränkegutscheine während deiner Mitarbeit beim Südwind Straßenfest
  • Eine kleine Überraschung als Dankeschön für deine Mitarbeit
  • Ein gemeinsames Picknick ein paar Tage nach dem Fest, um das Fest gebührend ausklingen zu lassen und das gesamte Team besser kennen zu lernen

Einkaufen in der Stadt: Ein Besuch am Wiener Viktor-Adler-Markt

Woher kommt unser Gemüse? Wer ist aller an der Aussaat, der Pflege, der Ernte, der Lieferung und dem Verkauf beteiligt?

Immer wieder greifen Südwind Aktivist_innen das Thema Ernährung auf und informieren anhand von tropischen Früchten (siehe Make Fruit Fair Kampagne), Schokolade (Make Chocolate Fair) und zum Beispiel Freihandelsabkommen (TTIP Stoppen, Future Farmer – Aktion) Zusammenhänge zu Fragen der Landwirtschaft, Ernährung und Handel.

Dieses Mal gibt es am Blog praktische Informationen zu Einkaufsmöglichkeiten in Wien. Die Stadt Wien betreut unter dem Titel Wiener Märkte zahlreiche größere Märkte in Wien. Es gibt auch eine App (für iOS und Android), welche über Öffnungszeiten und Marktangebote informiert. Hier kommst du zur Website der Stadt Wien.

Wiener Märkte - App der Stadt Wien

Wiener Märkte – App der Stadt Wien

Ein Photo vom Viktor-Adler Markt im 10. Wiener Gemeindebezirk gibt es von uns als Vorgeschmack dazu.

Wiener Märkte - Viktor-Adler-Markt

Wiener Märkte – Viktor-Adler-Markt

Es gibt aber nicht nur jene Märkte, die unter dem Titel Wiener Märkte zusammengefasst sind, sondern zahlreiche kleinere und größe Märkte. Auf Wikipedia gibt es eine Liste an Märkten in Wien. So zum Beispiel gibt es seit wenigen Jahren den BioMarkt Lange Gasse mit seiner Facebook Seite „BioMarkt-LangeGasse“.

Wo befindet sich dein Lieblingsmarkt? Kommentiere den Eintrag und teile mit uns Infos zu deinen Lieblingsmarkt.

Weiterführende Links:

 

Der Mai in OÖ: Aktionsmonat Change your Shoes

Im Mai dreht sich in Oberösterreich alles um die Schuhproduktion!

Als Auftakt unseres Aktionsmonats laden wir zur

Infoveranstaltung „Auf dem Weg zu einer ökologischen und fairen Schuhproduktion“ ein.

Wann: 3. Mai 2016, 18.00-20.00
Wo: Südwind-Infothek, Südtirolerstraße 28, 4020 Linz

Stefan Robbrecht-Roller, Kampagnemitarbeiter von „Change your Shoes!“ gibt Einblick in die Ereignisse des ersten Projektjahres und erzählt was sich auf politischer und unternehmerischer Ebene hinsichtlich „faire Schuhe“ tut.
Anschließend ist noch ausreichend Zeit für offene Fragen, Diskussion und Ideenaustausch.

Am 10. Mai wird dann gebastelt! Die lustigen Basteltreffs haben ja schon Tradition :) Schaut vorbei in der Südtirolerstraße 28 und schnipselt mit in gemütlicher Runde!

Am 14. Mai sind wir ab Mittag am Fair Planet Festival im Volksgarten zu finden, wo wir Fuß-Unterschriften für das Recht auf Organisationsfreiheit in den Schuh-Produktionsstätten Indonesiens und Chinas sammeln und Slacklinen für eine transparente Lieferkette.

change your shoes
Alle Infos zur Kampagne „Change your Shoes!“ auf: http://www.cleanclothes.at/schuhe/

Aktionsvorbereitung zu „Make Fruit Fair!“

Woher kommen meine Bananen, Ananas und Orangen? Sind sie fair gehandelt worden? Bekommen alle Personen, die an der Produktion und am Handel beteiligt sind, einen fairen Lohn? Leider liegen die Dinge öfters im Argen. Das soll nicht so weitergehen und wir treten wieder für einen fairen Handel ein.

Die internationale Kampagne für nachhaltigen Handel von tropischen Früchten (http://makefruitfair.org/de/) fordert von der EU, den Regierungen, Supermärkten und der Lebensmittelindustrie faire Preise für tropische Früchte sowie menschenwürdige Arbeitsbedingungen und Umweltschutz auf Fruchtplantagen.

Wir, die Südwind Aktivist_innen, unterstützen diese Kampagne und planen eine Photoaktion am Südwind Straßenfest am 21. Mai 2016 im Alten AKH in Wien. Wir haben uns dazu im April im Südwind Büro getroffen und an unserem Photo-Rahmen und den Photo-Früchten gebastelt.

Make Fruit Fair - Kampagne für fairen Handel

Am Südwind Straßenfest können Besucher und Besucherinnen Photos machen und an unserem Crepe-Stand faire Süßigkeiten genießen. Seid willkommen!

Wenn du Interesse hast uns bei der Photo-Aktion zu unterstützen oder mit uns für die Gäste zu backen, dann melde dich bei uns unter aktivismus.wien@suedwind.at . Du kannst auch zu unserem nächsten Treffen kommen – am Freitag, den 13. Mai 2016, um 19 Uhr im Südwind Büro (Laudongasse 40, 1080 Wien).

Mehr Informationen zur Kampagne findest du auch auf http://makefruitfair.org/de/.

Liebe Grüße von den Wiener Südwind Aktivist_innen!

 

 

Südwind Straßenfest am 21. Mai 2016: Welttag der kulturellen Vielfalt

Komm zum Südwind Straßenfest am 21. Mai im alten AKH in Wien und feiere gemeinsam mit 5.000 BesucherInnen die kulturelle Vielfalt dieser Welt!

Wie jedes Jahr informiert eine Vielzahl von Organisationen über ihre Projekte, umrahmt von Live-Musik, Kulinarik und Kunsthandwerk aus aller Welt.

Weitere Infos findest auf folgenden Seiten:

Für ein schönes Fest braucht es viele fleißige Hände. Wenn du das Südwind Straßenfest aktiv vor Ort unterstützen willst, so informiere dich auf http://www.suedwind-agentur.at/start.asp?ID=261600 und melde dich als FreiwilligeR beim Straßenfest-Team.

Das Straßenfest-Team will sich auch bei dir für deine Zeit und Hilfe auch bedanken, durch:

  • Essens und Getränkegutscheine während deiner Mitarbeit beim Südwind Straßenfest
  • Eine kleine Überraschung als Dankeschön für deine Mitarbeit
  • Ein gemeinsames Picknick ein paar Tage nach dem Fest, um das Fest gebührend ausklingen zu lassen und das gesamte Team besser kennen zu lernen

Bei Fragen melde dich bei mitarbeit.strassenfest@suedwind.at.

Datum: 21. Mai 2016, 14:00 – 23:30 Uhr
Ort: Altes AKH, Hof 1, Alser Straße 4, 1090 Wien

 

Das Südwind Straßenfest ist wieder ein ÖKO-Event.

Die Kleidertauschparty von SCNCC und den Südwind-Aktivistinnen – Ein voller Erfolg

Am 18. März war es wieder so weit.

Die steirischen Südwindaktivistinnen veranstalteten im Spektral erneut eine Kleidertauschparty – allerdings dieses Mal mit Unterstützung von den Aktivistinnen von System Change not Climate Change!

Im Vorfeld wurde gebastelte, getüftelt und gedumpstert – diese Lebensmittel wurden dann gemeinsam zu einem sehr umfassenden veganen Buffet verkocht – von Eintopf, Spaghetti, Salaten und veganen Kuchen war für alle Gäste was dabei!

Die Kleidertauschparty selbst war super besucht, zwischen 300 und 400 tauschwütige Gäste konnten sich an den Teilen anderer erfreuen und sich neu einkleiden (ohne dabei Ressourcen zu verschwenden)- das Angebot war bei so vielen Gästen natürlich riesig – dieses Mal kamen auch Männer und Kinder nicht zu kurz.

Auch SUSY – die Botschafterin für Solidarisches Wirtschaften – fand die Zeit, uns in Graz kurz zu besuchen – bei ihrem straffen Terminkalender natürlich eine große Freude. ;)

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Das Wenige, das übrigblieb ging an Offline-Retail und an den Flüchtlingskonvoi.

Wir danken unseren Gästen und den Leuten von SCNCC für den tollen Nachmittag und freuen uns weitere coole Aktionen !!

Summer School on Food Systems

Im aktuellen Südwind-Projekt „May your Meal“ wird dieses Jahr eine Summer School stattfinden, an der 30 junge Menschen aus Europa und dem Globalen Süden teilnehmen können. Sie wird im Yspertal stattfinden und sich mit Fragen rund um das „global food system“ beschäftigen.

Alle Infos gibts hier.
Deadline für Bewerbungen ist der 10. April.

AktivistInnenstammtisch mit Julia Bustamante vom „Comite Popular“

 

Rio de Janeiro und der Sommer 2016, genauer gesagt die dort dann stattfindenden Olympischen Sommerspiele, waren auf einmal ganz nah beim letzten Stammtisch der Wiener SüdwindaktivistInnen am 13. März 2016.

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Leider berichtete Julia Bustamante aber nicht nur vor der Vorfreude auf die sportlichen Bewerbe – sondern sehr ausführlich von den zahlreichen Menschenrechtsverletzungen und negativen Entwicklungen, die sich in Rio gerade durch die Vorbereitungen auf das Großereignis ergeben. Stichwort Zwangsvertreibungen, Ausgangssperren, „Säuberungen“ ganzer Stadtviertel usw. Auch in der ZIB2 erzählte Julia davon.
Ihre Berichte gingen uns AktivistInnen wirklich unter die Haut und wir wollen Julia und das „Comite Popular“ auf jeden Fall unterstützen von den OrganisatorInnen der Spiele sowie den Verantwortlichen in Rio die Einhaltung der Menschenrechte einzufordern!

Aktionsmöglichkeiten:

 

Mehr Infos: